Geschlechtergeschichte



Forschung

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Laufende Forschungsprojekte

Geschichten von Fremdheit und Zugehörigkeit. Migration als Aushandlungsprozess in westeuropäischen Grenzregionen (1815-1871)

Levke Harders; gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (2016-21)

Blog zum Forschungsprojekt: Migration & Belonging

Schon im frühen 19. Jahrhundert war Migration selbstverständlicher Bestandteil der Gesellschaft, wurde aber erst mit dem Konzept des Nationalstaates stärker als Herausforderung wahrgenommen. Das Projekt richtet daher einen neuen Blick auf innereuropäische Migrationen 1815-1871, ihre Regulierung, Ex- und Inklusionspraktiken sowie die an diesen Prozessen beteiligten Akteur*innen. Es konzipiert die Herstellung von Fremdheit und Zugehörigkeit als Prozess, um Homogenisierung und Modernisierung von Gesellschaft sowie Nationenbildung zu erforschen. Dazu werden die staatlichen Praktiken im Hinblick auf Migration sowie die Motivationen und Handlungsweisen mobiler Menschen kontrastierend analysiert. Mit einem regionalen Zugriff auf das Elsass, Schleswig und Holstein wird einerseits die Vielfalt der Akteur*innen in Migrationsprozessen, andererseits die besondere Bedeutung von Grenzregionen hervorgehoben.

  

 

 


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