Juguemos en el texto: La creación del yo autorial en la obra poética de Gloria Fuertes y María Elena Walsh

Gabriele Hassler

 

Ausgehend von einem performativen Begriff von Autor*schaft, nach dem der Autor* dem Text nicht vorausgeht, sondern sich als kulturelles Artefakt ständig neu konstituiert, soll die textuelle Inszenierung von Autor*schaft in den lyrischen Texten von Gloria Fuertes (Madrid, 1917-1998) und María Elena Walsh (Buenos Aires, 1930-2011), und damit ein bislang kaum beachteter Aspekt dieser vielschichtigen Autorinnenfiguren (die vor allem für ihre Kinderliteratur bekannt sind) erforscht werden. Bei der Analyse der poetischen Figurationen des schreibenden Selbst – als eines, das sich (scheinbar) aus dem literarischen Kanon hinaus- und ins Feld der Massen- und Populärkultur einschreibt –  soll besonders in den Blick genommen werden, wie sich zugrundeliegende Vorstellungen von Autor*schaft und Kreativität mit solchen von Arbeit, Geschlecht und Sexualität durchkreuzen und in den konkreten Figurationen produktiv angeeignet, umgedeutet und unterwandert werden.

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