• Geschichtswissenschaften


Florian Ambach, BA BEd MA

Florian Ambach

Kontakt

Tel.: +43 512 507-43231

E-Mail: Florian.Ambach@uibk.ac.at

Raumnummer: 40632, 6. Stock

Sprechstunde: nach Vereinbarung


Zur Person

Universitätsassistent (Praedoc) im Arbeitsbereich Neuzeit mit dem Dissetationsprojekt „Die Kapuziner im Königreich Kongo (1640–1740). Eine Globalgeschichte zwischen Religion, Kolonialismus und Wissensproduktion“

  • Geboren 11. November 1997 in Sterzing (Italien), aufgewachsen in Neumarkt (Italien)
  • Bachelorstudium Geschichte (2016–2020), Universität Innsbruck
  • Bachelorstudium Lehramt in den Unterrichtsfächern Geschichte/Sozialkunde/Politische Bildung und Deutsch, Universität Innsbruck (2017–2021)
  • Masterstudium Geschichte (2020–2022), Universität Innsbruck. Titel der Masterarbeit „Zirkulation von Personen, Waren und Informationen. Triest als maritimer Knotenpunkt globaler Verflechtungen unter dem Gouverneur Karl von Zinzendorf (1776–1782)“ (betreut von Ellinor Forster & Jonathan Singerton), Abschluss mit Auszeichnung
  • Masterstudium Lehramt in den Unterrichtsfächern Geschichte/Sozialkunde/Politische Bildung und Deutsch, Universität Innsbruck (ab 2021)
  • Studentische Mitarbeiterschaften am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie in den Arbeitsbereichen Neuzeit und Österreichische Geschichte sowie an der Abteilung Digitale Services der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (Interreg-Projekt shift)
  • Doktoratsstudium (Praedoc-Stelle) am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie im Arbeitsbereich Neuzeit, Universität Innsbruck (ab Oktober 2022)


Forschungsschwerpunkte

  • Globale Verflechtungen in der Neuzeit (Kolonialismus, Imperialismus)
  • Missionsbestrebungen der Kapuziner in Afrika (Kongo und Angola)
  • Überregionaler Handel der Habsburgermonarchie mit Fokus auf maritime Räume (Ostindienkompanie, Reformen von Karl von Zinzendorf in Triest, Konsulatswesen, Österreichischer Lloyd)


Publikationen (Auswahl)

Florian Ambach/Manuel Schmidinger, Der Kampf um die verlorenen Seelen. Das Schrunser Taufwunder (1650–1786), in: Marina Hilber/Michael Kasper (Hrsg.), krank – heil – gesund. Medizingeschichte(n) aus dem Montafon (Sonderband zur Montafoner Schriftenreihe 31), Innsbruck 2022, S. 43–68.

Florian Ambach, Baumwolle, Elfenbein und Glasperlen. Perspektiven österreichischer Reisender auf die Errichtung eines „informal empire“ im Sudan des 19. Jahrhunderts, in: historia.scribere 13 (2021), S. 203–231.


Vorträge

01.10.2022: Der Kampf um die verlorenen Seelen. Das Schrunser Taufwunder (1650–1786) (mit Manuel Schmidinger). Heimatmuseum Schruns, ORF Lange Nacht der Museen.

28.09.2022: Rohstoffe, Techniken und Know-How in der Samt- und Seidenproduktion am Beispiel von Ala (mit Elena Taddei). IHS-Workshop „Ressourcen“, Universität Innsbruck, 27./28.09.2022.

25.06.2022: Material histories of Habsburg eighteenth-century colonial enterprises in Eastern Africa, the East Indies and China. Global History Student Conference, Humboldt-Universität zu Berlin und Freie Universität Berlin, 24.06.2022–26.06.2022.

09.06.2022: The commercial networks of the Austrian Lloyd (mit Lukas Stelzhammer). Online-Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Globalgeschichte: Österreich –  Eine ozeanische Geschichte (Jonathan Singerton), Universität Innsbruck.

24.09.2021: Neustrukturierung des Handels in der maritimen Drehscheibe der Habsburgermonarchie. Die Überlegungen Karl von Zinzendorfs als Gouverneur von Triest (1776–1782). Tagung „Vom Alten abgrenzen und das Neue vorwegnehmen? Umordnen von Staat und Gesellschaft im 18. Jahrhundert in zeitlicher Perspektive / Separarsi dal vecchio ordine e anticipare il nuovo? La riorganizzazione dello Stato e della società nel XVIII secolo in una prospettiva temporale”, Istituto Storico Austriaco/Österreichisches Historisches Institut in Rom, 22.09.2021–24.09.2021.


Preise, Auszeichnungen und Stipendien 

2021: Recherchestipendium für Archive, Bibliotheken, wissenschaftliche Sammlungen etc. aus dem Förderprogramm der „Richard & Emmy Bahr-Stiftung in Schaffhausen 2021“: Archivrecherchen für die Masterarbeit in Wien (14.02.2022–18.02.2022) und Triest (21.02.2022–24.02.2022).

2021:  Internationales Konferenzstipendium 1669 (gesponsort vom Förderkreis 1669 der Universität Innsbruck): Teilnahme an der Tagung „Vom Alten abgrenzen und das Neue vorwegnehmen? Umordnen von Staat und Gesellschaft im 18. Jahrhundert in zeitlicher Perspektive”, Istituto Storico Austriaco/Österreichisches Historisches Institut, 22.09.2021–24.09.2021.

2019/2020: Wissenschaftliches Ausbildungsprogramm der Richard & Emmy Bahr-Stiftung: Unterstützung bei der Organisation der Tagung „Hof- und Leibärzte in der Frühen Neuzeit“, Innsbruck 26.09.2019–27.09.2019 und Lektorat des Sammelbandes.

Drei Runner-Up-Awards von historia.scribere (2018, 2019, 2021)

 

 

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