Pius Samaritanus

Meditationsdrama; gegeben zur Fastenzeit 1750 vor dem Fürstbischof

Inhaltsüberblick

Ein Mann aus Jericho wird auf seinem Weg von Jerusalem in seine Heimatstadt von einem Unwetter überrascht. Räuber locken ihn in ein Haus im Wald, wo er sich verschiedenen Vergnügungen hingibt. Als er betrunken ist, übermannen sie ihn, rauben ihn aus und lassen ihn halbtot zurück. Einen Priester und einen Leviten, die an ihm vorübergehen, kann er nicht erweichen. Schließlich findet den Verletzten ein Samariter, der mit seinem Diener Pandochius des Weges kommt. Die beiden verbinden ihn und bringen ihn ins Haus des Pandochius, wo sie ihn gesundpflegen. Der Mann aus Jericho verspicht nie mehr zu sündigen und gelobt dem Samariter ewige Dankbarkeit und Treue.

Figuren

Samariter, Christus der Retter

Mann aus Jericho, der sündhafte Mensch

Azarias, ein Engel

Priester, Gesetz des Alten Bundes

Levit, ein Prophet des Alten Bundes

Pandochius, der Heilige Vater

Erster Räuber, der Teufel

Zweiter Räuber, die Welt

Dritter Räuber, das Fleisch

Sprache

Latein

Umfang

Drei Akte mit Präludium, Reflexionspartien und einer Abschlussbetrachtung, 43 Seiten (gedruckt)