Aktuelles 

 » Sammelband: "Solidarität in Bewegung. Neue Felder für die Soziale Arbeit" erschienen (herausgegeben von Marc Hill und Caroline Schmitt)

» Research Talk (online) organisiert vom Institut für Geographie: Dr. Charles Martin-Shields

» Vortrag und Diskussion im Rahmen der Vortragsreihe "Postmigrantische Visionen": Prof. Hans P. Hahn (abgesagt)

» Vortrag am Institut für Erziehungswissenschaft: Dr. Marc Hill (abgesagt)    

» Gastvortrag veranstaltet vom Institut für Erziehungswissenschaft: Dr. Caroline Schmitt  

 Im Juli ist der Sammelband "Solidarität in Bewegung", herausgegeben von Marc Hill und Caroline Schmitt, im Schneider Verlag Hohengehren als 44. Band in der Reihe "Grundlagen der Sozialen Arbeit" erschienen.                                                   Mit Beiträgen von: Bettinger, Frank/Grönheim, Hannah von/Gürses, Hakan/Hentges, Gudrun/Hill, Marc/Kewes, Andreas/Köngeter, Stefan/Lau, Dayana/Lintner, Claudia/Morales, Laura/Önder, Tuğba/Önder, Tunay/Ottersbach, Markus/Posmek, Jana/Rackete, Carola/Rüber, Theodor/Scherr, Albert/Schmitt, Caroline/Schubert, Angelika/Sitter, Miriam/Thalheim, Vinzenz/Wrentschur, Michael/Yildiz, Miriam.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            Zum Inhalt: Solidarität ist in Bewegung geraten. Spätestens seit dem langen Sommer der Migration erleben wir, wie in regionalen und transnationalen Allianzen kreative Ideen für ein solidarisches Zusammenleben in der Weltgesellschaft entstehen – zugleich manifestiert sich eine Abschottungspolitik gegenüber geflüchteten Menschen. Der Band nimmt dieses Spannungsfeld zum Ausgangspunkt, um neue Felder solidarischen Handelns wie Seenotrettung, Klimaaktivismus oder solidarische Theaterformen für die Soziale Arbeit zu explorieren. Die Beiträge fragen vor diesem aktuellen Hintergrund ganz grundlegend nach dem verbindenden Potenzial von Solidarität jenseits eines dichotomen Denkens in ein ‚wir‘ und ‚die anderen‘. Hierbei gehen die Autor*innen von der gemeinsamen Schnittmenge aus, dass Menschen, Lebewesen, Natur und Ökonomie auf der ganzen Welt miteinander in Beziehung sind. In Form von Aufsätzen und Essays gibt der Band einen All-Round-Einblick in ausgewählte Schreiblabore und Handlungspraxen von Wissenschaftler*innen, zivilgesellschaftlichen Protagonist*innen und Künstler*innen. Schrittweise bringen die Autor*innen den Diskurs um ein weltoffenes, nachhaltiges und geselliges Verständnis von Solidarität für soziale Handlungsfelder und die Soziale Arbeit in Bewegung.                                                                                                                                                                                                                                                        Weitere Informationen  

Research Talk: Digital Sojourners: How technological change is shaping life for urban migrants and the cities they settle in: Dr. Charles Martin-Shields (Senior Researcher at the German Development Institute in Bonn)                                    Digitalization, the increasing role of internet-based technologies in daily life, is changing how we socialize, work, and engage politically. This is especially true in cities of arrival: technological change affects the ways that urban migrants integrate into metropolises in middle-income countries, creating a space to debate whether these technological changes mean we need to reevaluate 20th Century models of rural-to-urban migration. Drawing on modern case studies, historical analysis, and urban theory, this presentation will propose four potential scenarios that describe how cities will be shaped by digitally networked urban migrants. Historically, migrants came to cities seeking economic opportunity and safety. From the late-18th century to the mid-20th century cities provided these opportunities, with industrial technological change creating new opportunities for people to work in urban areas. Digitalization in the 21st century has changed the economic and social nature of cities though, and created new avenues for social and political organizing in urban areas. Using survey and interview data collected in 2018 and 2019 from urban migrants and refugees in Bogota, Nairobi, and Kuala Lumpur, as well as historical analysis of 19th and 20th century urban migration and urban theory, the presentation will offer empirical observations about the future role of migrants in growing middle income cities in the digital era. The evidence indicates that we need to see the combination of digitalization and urban migration as factors that will shape emerging metropolises in markedly different ways than the 20th century trajectories of cities in high-income countries.                                                                                                                          Zeit: Dienstag, 24. November 2020, 12 Uhr
Ort: Online                                                                                                                                                                                              
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Vortrag und Diskussion im Rahmen der Vortragsreihe "Postmigrantische Visionen": Prof. Hans P. Hahn                            Prof. Hans P. Hahn beschäftigt sich im Rahmen seines Vortrages mit dem Thema "Transnationale Praktiken zwischen Freiheit und Verpflichtung. Modelle der Agency von Geflüchteten und Migranten in den Humanities". Jenseits der normativ aufgeladenen Integrationserwartungen ist oftmals von der Vielfalt migrantischer Lebenentwürfe die Rede. Ein häufig übersehener Vorläufer dieses Modells ist der Philosoph und Phänomenologe Vilem Flusser, der im Jahr 1994 einen Essay mit dem Titel "Von der Freiheit des Migranten" veröffentlichte. Allerdings versteht Flusser diese Freiheit in fast schon paradoxaler Weise als die Verantwortung, Aspekte des Lebens zu definieren, die ansonsten oft unreflektiert bleiben oder gar als gesetzt erscheinen. Flusser soll in diesem Vortrag dafür nützlich gemacht werden, einem leichtfertigen "Voluntarismus" entgegenzutreten und dennoch den normativen Diskurs über Migration zurückzuweisen.                                                            Zeit: Donnerstag, 23. April 2020, 18 - 20 Uhr
Ort: Claudia-Saal, Herzog-Friedrich-Straße 3, 6020 Innsbruck                                                                                                           
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Vortrag am Institut für Erziehungswissenschaft: Dr. Marc Hill                                                                                                            Dr. Marc Hill beschäftigt sich im Rahmen seines Vortrages mit dem Titel "Pädagogik postmigrantisch denken" mit der Frage: Was passiert, wenn Migration als unspektakuläre Normalität wahrgenommen wird? Zwar sind wir im alltäglichen Zusammenleben längst global geworden, allerdings gehört es zur gesellschaftlichen Praxis zwischen Migration und Mobilität zu differenzieren. Dabei werden Unterschiede zwischen Mobilen und Migrant*innen identifiziert, diskutiert und legitimiert. Auch die Interkulturelle Bildung hat im Gegensatz zu ihrer grundsätzlichen Intention ein Differenzdenken und damit eine spezifische Normalität erzeugt. Mit der postmigrantischen Lesart, die im Vortrag entfaltet wird, soll diese Denkhaltung in Frage gestellt und neue Ideen für eine diversitätsbewusste Pädagogik in einer globalisierten Welt entworfen werden.           Zeit: Mittwoch, 25. März 2020, 17 - 19 Uhr
Ort: Kursraum, Institut für Erziehungswissenschaft, Liebeneggstraße 8, 6020 Innsbruck                                                               
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Gastvortrag veranstaltet vom Institut für Erziehungswissenschaft: Dr. Caroline Schmitt
Dr. Caroline Schmitt beschäftigt sich im Rahmen ihres englischsprachigen Vortrages mit dem Titel "Solidarity in the City?" mit dem langen Sommer der Migration 2015 und den unterschiedlichen Formen von Solidarität, die anlässlich dessen verhandelt wurden.                                                                                                                                                                                                           Zeit: Donnerstag, 16. Januar 2020, 17 - 18:30 Uhr
Ort: Sowi Hörsaal 1, Universitätsstraße 15                                                                                                                                     
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