Aktuelles 

» Ulrike Jessner-Schmid (Institut für Anglistik) wurde in das Forschungszentrum Migration & Globalisierung aufgenommen 

» Antrittsvorlesungen von Univ.-Prof. Dr. Daniel Burghardt und Univ.-Prof. Dr. Marc Hill am 18. Oktober 2022 

» 8. NIC-Konferenz: Differenz und Bildung. Zukunft von Interkulturalität, Transkulturalität und Diversität am 06. + 07. Oktober 2022

» Gastvortrag: Migration und Medien. Lebens- und Erfahrungsformen im Wandel (mit Prof. Dr. Christina Schachtner) am 29.06.2022  

» Internationales Symposium: Migration - Diversität - Rassismus am 27.05.2022 im Kaiser Leopold Saal der Universität Innsbruck

  

Ulrike Jessner-Schmid (Institut für Anglistik) wurde in das Forschungszentrum Migration & Globalisierung aufgenommen: Herzlich Willkommen

Ulrike Jessner-Schmid ist Professorin an der LFUI und der Pannonischen Universität in Ungarn, wo sie seit 2015 als Gründungsmitglied an der International Doctoral School of Multilingualism tätig ist. Sie hat zu unterschiedlichen Themen im Bereich der Mehrsprachigkeit mit besonderem Fokus auf den Erwerb von Englisch in multilingualen Kontexten publiziert. Sie ist Koautorin mit Philip Herdina des dynamischen Modells der Mehrsprachigkeit (2002), das als Pionierarbeit die Komplexitätstheorie im Spracherwerb gesehen wird. Sie ist seit langem um die Entwicklung des Forschungsbereiches Drittspracherwerb/Mehrsprachigkeit als Gründungsmitglied und frühere Präsidentin der International Association of Multilingualism bemüht. Sie ist Gründungsherausgeberin des International Journal of Multilingualism und der Buchreihe Trends in Applied Linguistics. Seit 2010 führt sie die Forschungsgruppe DyME (Dynamics of Multilingualism with English; https://www.uibk.ac.at/anglistik/dyme/index.html.de) an. Im August dieses Jahres ist das Cambridge Handbook of Childhood Multilingualism, das sie in Zusammenarbeit mit Prof. Stavans editiert hat, erschienen.

Derzeit führt sie Testungen an den dreisprachigen Volksschulen in den ladinischen Tälern im Rahmen der Langzeitstudie MELA (mehrsprachig-ladinisch), in der sie bereits mit denselben Kindern gearbeitet hat, durch. Im Zusammenarbeit mit der Neuen Heimat, der Stadt Innsbruck und der Sozialpsychologie an der LFUI arbeitet sie am FFG Projekt Speak Smart zum Zusammenhang von Energieeffizienz und Kommunikation. Weiters fungiert sie als Mitglied des International Advisory Board eines Forschungsprojekts zu mehrsprachiger Bildung an der Universität Kopenhagen. Sie arbeitet auch seit einiger Zeit mit Prof. Coetzee-Van Rooy (Südafrika) an einem systematischen Vergleich der Bildungskontexte in Österreich, Südtirol und Südafrika.

Weitere Informationen zur Person

  8. Antrittsvorlesungen von Univ.-Prof. Dr. Daniel Burghardt und Univ.-Prof. Marc Hill

Antrittsvorlesungen von

Univ.-Prof. Dr. Daniel Burghardt: „Kritik der Klassenbildung – Über Spaltung, Ungleichheit und Klassentheorien“

Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Ungleichheit und Soziale Bildung
und

Univ.-Prof. Dr. Marc Hil: „Drehbühnen der Differenz: Postmigrantische Perspektiven”

Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Postmigrantische Studien

Zeit: Dienstag, 18. Oktober 2022, 17:00 Uhr  

Ort: AULA der Universität Innsbruck, Innrain 52, 6020 Innsbruck

 Weitere Informationen

 8. NIC-Konferenz: Differenz und Bildung. Zukunft von Interkulturalität, Transkulturalität und Diversität

Veranstaltungsform: Konferenz mit Vortrag, Diskussion und Rahmenprogramm

Differenzen haben im Kontext der Migration stets eine wesentliche Rolle gespielt, wie die Genealogie des Begriffs „Interkulturalität“ verdeutlicht. So hat das Konzept der Interkulturalität eine beeindruckende Karriere gemacht und insgesamt zum Verständnis von Migration und kultureller Vielfalt beigetragen. Mittlerweile bereichern eine Reihe von Konzepten den Fachdiskurs und die Bildungspraxis. In Theorie und Praxis wird gefordert, gesellschaftliche Differenzen neu denken zu können. Angesichts dieser Entwicklungen stellt die Konferenz die Frage nach der (gemeinsamen) Zukunft der Konzepte Interkulturalität, Transkulturalität und Diversität zur Diskussion.
 

Zeit: Donnerstag, 6. Oktober 2022, 15:00 Uhr bis 18:30 & Freitag, 7. Oktober 2022, 9:30 bis 13:30 

Ort: Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck 

Beitrag: EURO 30,- (Barzahlung vor Ort); für Studierende ist der Eintritt frei

Anmeldung/online: https://umfrage.uibk.ac.at/limesurvey/allgemein/index.php/641133?lang=de

Weitere Informationen      

 

Gastvortrag: Migration und Medien. Lebens- und Erfahrungsformen im Wandel

Medien sind aus der Gestaltung alltäglicher Lebenswelten nicht mehr wegzudenken. Migration hat zu einem neuen Mediatisierungsschub geführt. Digitale Medien verkörpern für Migrant*innen nicht nur innovative Lern- und Wissensorte, sie dienen auch der Aufrechterhaltung von Familien und Freundschaften über geografische Grenzen hinweg. Medien wie Literatur, Musik, Film, Theater werden von Migrant*innen genutzt und/oder selbst produziert, um das Früher und das Heute zueinander in Beziehung zu setzen, um mediale Transtopien (Erol Yildiz 2015) entstehen zu lassen, die sich als Räume des Übergangs und hybrider Mischungen erweisen. Der Vortrag thematisiert auf der Basis der Studie „Transnational leben“, in die Migrant*innen aus 19 Ländern einbezogen waren, die Bedeutung von Medien für das Leben und Erleben von Migrant*innen, das medial gestützt auch Impulse für gesellschaftliche Veränderungen liefert.

Zeit: Mittwoch, 29. Juni 2022, 18:00 bis 19:30 Uhr

Ort: Institut für Erziehungswissenschaft, Kursraum, Liebeneggstraße 8, 6020 Innsbruck 

Weitere Informationen       

 

  Internationales Symposium: Migration - Diversität - Rassismus

 Das internationale Symposium findet am 27.05.2022 im Kaiser Leopld Saal statt und widmet sich den Themen Migration - Diversität und Rassismus. Helma Lutz von der Goethe Universität Frankfurt referiert über "Gendering Migration: Alte und neue Herausforderungen". Rudolph Leiprecht von der Universität Oldenburg spricht über "Diversität von Rassismen und Nationalismen, ihren Zusammenhängen und der Frage nach Intersektionalität". Am Nachmittag stellen Marc Hill und Erol Yildiz die Reihe "Postmigrantische Studien" vor und später unter Betiligung von Elisabeth Tuider von der Universität Kassel und Rudolph Leiprecht das Buch "Postmigrantisch gelesen: Transnationalität, Gender, Care".

Zeit: Freitag, 27. Mai 2022, 09:30 bis 17:00 Uhr

Ort: Kaiser Leopold Saal, Karl-Rahner-Platz 3, 6020 Innsbruck 

Weitere Informationen                                                               

    

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