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» Vortrag und Diskussion im Rahmen der Vortragsreihe "Postmigrantische Visionen": Prof. Hans P. Hahn

» Vortrag am Institut für Erziehungswissenschaft: Dr. Marc Hill    

» Gastvortrag veranstaltet vom Institut für Erziehungswissenschaft: Dr. Caroline Schmitt  

 

Vortrag und Diskussion im Rahmen der Vortragsreihe "Postmigrantische Visionen": Prof. Hans P. Hahn                            Prof. Hans P. Hahn beschäftigt sich im Rahmen seines Vortrages mit dem Thema "Transnationale Praktiken zwischen Freiheit und Verpflichtung. Modelle der Agency von Geflüchteten und Migranten in den Humanities". Jenseits der normativ aufgeladenen Integrationserwartungen ist oftmals von der Vielfalt migrantischer Lebenentwürfe die Rede. Ein häufig übersehener Vorläufer dieses Modells ist der Philosoph und Phänomenologe Vilem Flusser, der im Jahr 1994 einen Essay mit dem Titel "Von der Freiheit des Migranten" veröffentlichte. Allerdings versteht Flusser diese Freiheit in fast schon paradoxaler Weise als die Verantwortung, Aspekte des Lebens zu definieren, die ansonsten oft unreflektiert bleiben oder gar als gesetzt erscheinen. Flusser soll in diesem Vortrag dafür nützlich gemacht werden, einem leichtfertigen "Voluntarismus" entgegenzutreten und dennoch den normativen Diskurs über Migration zurückzuweisen.                                                            Zeit: Donnerstag, 23. April 2020, 18 - 20 Uhr
Ort: Claudia-Saal, Herzog-Friedrich-Straße 3, 6020 Innsbruck                                                                                                           
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Vortrag am Institut für Erziehungswissenschaft: Dr. Marc Hill                                                                                                            Dr. Marc Hill beschäftigt sich im Rahmen seines Vortrages mit dem Titel "Pädagogik postmigrantisch denken" mit der Frage: Was passiert, wenn Migration als unspektakuläre Normalität wahrgenommen wird? Zwar sind wir im alltäglichen Zusammenleben längst global geworden, allerdings gehört es zur gesellschaftlichen Praxis zwischen Migration und Mobilität zu differenzieren. Dabei werden Unterschiede zwischen Mobilen und Migrant*innen identifiziert, diskutiert und legitimiert. Auch die Interkulturelle Bildung hat im Gegensatz zu ihrer grundsätzlichen Intention ein Differenzdenken und damit eine spezifische Normalität erzeugt. Mit der postmigrantischen Lesart, die im Vortrag entfaltet wird, soll diese Denkhaltung in Frage gestellt und neue Ideen für eine diversitätsbewusste Pädagogik in einer globalisierten Welt entworfen werden.           Zeit: Mittwoch, 25. März 2020, 17 - 19 Uhr
Ort: Kursraum, Institut für Erziehungswissenschaft, Liebeneggstraße 8, 6020 Innsbruck                                                               
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Gastvortrag veranstaltet vom Institut für Erziehungswissenschaft: Dr. Caroline Schmitt
Dr. Caroline Schmitt beschäftigt sich im Rahmen ihres englischsprachigen Vortrages mit dem Titel "Solidarity in the City?" mit dem langen Sommer der Migration 2015 und den unterschiedlichen Formen von Solidarität, die anlässlich dessen verhandelt wurden.                                                                                                                                                                                                           Zeit: Donnerstag, 16. Januar 2020, 17 - 18:30 Uhr
Ort: Sowi Hörsaal 1, Universitätsstraße 15                                                                                                                                     
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