Aktuelles - "Schwarzes Brett"

Öffnungszeiten des Sekretariats 

Bitte beachten Sie auch Anschläge an der Tür des Sekretariats wegen allfälliger Änderungen.   

Montag - Freitag:               09:00 - 12:00 Uhr
Montag - Donnerstag:      13:30 - 16:00 Uhr

Coronabedingt ist das Sekretariat bis auf weiteres von Montag - Freitag 09:00 - 12:00 Uhr geöffnet!

 

Gesellschaft für Klassische Philologie Innsbruck
Siehe dazu den Eintrag der Gesellschaft auf der Homepage der Universität Innsbruck, auf Facebook und auf Instagram


Die School of Medieval and Neo-Latin Studies: Ein modulares, interdisziplinäres, internationales und digitales Programm zur Lehre in Mitte- und Neulatein

Die lateinische Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit gehört zu den zentralen, aber zugleich vernachlässigten Bereichen der europäischen Literatur- und Kulturgeschichte. Obwohl mittel- wie neulateinische Texte nahezu alle Bereiche der Kultur Europas seit dem Ausgang der Antike bis weit ins 18. Jahrhundert hinein geprägt haben und somit für zahlreiche Disziplinen (z.B. Germanistik, Geschichtswissenschaft, Philosophie, Theologie) Relevanz besitzen, sind sie in Forschung und Lehre vergleichsweise wenig sichtbar: So verfügen nur wenige Universitäten über ausreichend akademisches Personal in den Fächern der mittel- und neulateinischen Philologie, um systematisch Lehre in der gesamten nachantiken Latinität bereitstellen zu können; umgekehrt ist es für interessierte Studierende und Wissenschaftler oft kaum möglich, im Rahmen ihrer spezifischen Studiengänge oder akademischen Affiliationen Kompetenzen im Bereich der nachantiken Latinistik zu erwerben.

Ziel des Projekts ist, durch inter-universitäre Kooperation und eine konsequente Nutzung von blended learning, ein innovatives Lehrkonzept zu entwickeln und umzusetzen, das beide kleinen Fächer substanziell stärkt. Angestrebt wird es, eine auch im internationalen Vergleich einzigartige Lehrmatrix zu schaffen, durch die Studierende, Doktoranden und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen (a) einen besseren Zugang zu den bedrohten Disziplinen sowie (b) die Möglichkeit erhalten, ihnen im Rahmen ihrer jeweiligen Studien- und Karrieresituation, institutionellen Standorte und zeitlichen Kapazitäten Kompetenzen zu erwerben.

Unter dem Dach einer School of Medieval and Neo-Latin Studies wollen die Universitäten Freiburg, Zürich und Innsbruck einen modularen, interdisziplinären und nicht zuletzt digitalen Zugang zur nachantiken Latinität entwickeln. Geplant ist ein koordiniertes System von on-line- und on-site-Kursen, das eine flexible Teilnahme durch Studierende und Wissenschaftler unserer Universitäten, aber z.T. auch darüber hinaus ermöglicht; eine Strategie des blended learning, in der verschiedene Lehrformen miteinander vermittelt werden (darunter klassische Kurse vor Ort, Video-Vorlesungen, Webinare und online-Übungen).

Eine erfolgreiche Bewerbung im Weltwissen-Programm der VolkswagenStiftung erlaubt es uns, dieses Projekt ab dem 1. Januar 2022 umzusetzen. Wir hoffen, damit ein dynamisch nutzbares Curriculum sowie eine nachhaltige digitale Infrastruktur zu schaffen, die unsere Kleinen Fächer zur Avantgarde einer kooperativen und digitalen Entwicklung machen und das historische und interdisziplinäre Potenzial mittel- und neulateinischer Studien zu voller Geltung kommen lassen.

 

Weitere Informationen: http://portal.volkswagenstiftung.de/search/projectPDF.do?projectId=9781


Gastvortrag: Zuenelli: Als das Epigramm mobil wurde… Die Geschenkepigramme im Kranz des Philipp (1. Jh. n. Chr.) (13.1.2021)

Gastvortrag im Rahmen des "Freiburger Altertumswissenschaftlichen Kolloquiums" , Dr. Simon Zuenelli (Innsbruck)
Zeit: Mittwoch, 13. Jänner 2021, 18.00 Uhr c.t.
Veranstalter / Austragungsmodus: Seminar für Griechische und Lateinische Philologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Austragung: Livestream über zoom - Join Zoom Meeting: https://uni-freiburg.zoom.us/j/81372071137 , Meeting ID: 813 7207 1137, Passcode: 3vDCRMCvk



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