Warum ist Kontrolle in einem demokratischen Rechtsstaat wichtig?

"If men were angels, no government would be necessary. If angels were to govern men, neither external nor internal controls on government would be necessary." (James Madison, 4. Präsident der Vereinigten Staaten)


Eine demokratisch-rechtsstaatliche Gesellschaft lebt vom Vertrauen der Menschen in staatliche Institutionen. Gerät dieses Vertrauen ins Wanken (beispielsweise durch ein Fehlverhalten von Funktionsträger/innen), kann dies auf längere Sicht auch den Konsens in Bezug auf grundlegende Prinzipien eines demokratischen Rechtsstaats stören.

Die vielfältigen checks and balances in unserer Rechtsordnung helfen, dem entgegenzuwirken. Ein Element dieser Wirkungskette ist die Ausübung von Kontrollmechanismen, etwa durch Einrichtungen wie den Rechnungshof oder auch interne Überwachung durch die Innenrevision.

Kontrollmechanismen sind also kein Selbstzweck. Sie helfen, Schäden finanzieller und anderer Art (z. B. Reputationsschäden) zu vermeiden. Sie tragen dazu bei, dass Bürger/innen in das Funktionieren staatlicher Institutionen vertrauen können.

Wie wir die Aufgaben im Zusammenhang mit der Innenrevision organisieren, finden Sie insbesondere in der Revisionsordnung beschrieben.



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Bitte wenden Sie sich an:
Mag. iur. rer. oec. Martin Schneider, Kl. 9040, e-mail: martin.schneider@uibk.ac.at










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