Framework2go. Das Framework for Information Literacy for Higher Education in der Theorie und für die Praxis

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Michaela Zemanek

Ausgangspunkt für die Entwicklung des Framework for Information Literacy for Higher Education der Association of College & Research Libraries (ACRL) waren Studien, die auf Probleme von Studierenden bei deren „akademischer Sozialisation“ fokussierten. Das Framework nennt sechs „Schwellenkonzepte“, die Einsichten in die Entstehung, Weitergabe und Nutzung von Wissen im wisssenschaftlichen Kontext darstellen und wichtig für das Verständnis von Wissenschaft und ihrer Arbeitsweise sind. Diese sind für einen kompetenten Umgang mit Informationen im Wissenschaftsbereich essentiell. Es beschreibt außerdem, welche Haltungen und Praktiken mit der Verinnerlichung dieser Einsichten verbunden sind.

Im Sinne dieses Konzepts soll die Vermittlung von Informationskompetenz bei den Lernenden diese Einsichten bewirken. Das Framework der ACRL hat als Bezugsrahmen für die Vermittlung von Informationskompetenz gegenüber den traditionellen Standards stark an Bedeutung gewonnen und ist nicht nur im akademischen Kontext, sondern auch für den Umgang mit Informationen im Alltag relevant. Die darin thematisierten Schwellenkonzepte können in der Schulungs-/Unterrichtpraxis angewendet werden. Die wichtigsten Inhalte des Frameworks werden präsentiert und mögliche Umsetzungen in der Praxis gezeigt.

Kurzbiografie

Studium der Psychologie an der Universität Wien; Bibliotheksausbildung. Interessensschwerpunkte: Bibliothekspädagogik und Didaktik der Vermittlung von Informationskompetenz. Mitglied der AG Teaching Library an der Universitätsbibliothek Wien und langjährige Lehrbeauftragte an der Fakultät für Psychologie der Universität Wien. Derzeit Vorsitzende der Kommission Informationskompetenz der VÖB.

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