Filmabende

Das Institut für Translationswissenschaft zeigt im Rahmen der Ausstellung drei Filme:

08.11.2022 | "Der Nürnberger Prozess" (Dokumentation von M. Kloft zum Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher)

14.11.2022 | "Zwischen Welten" (Spielfilm von Feo Aladag, bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin 2014 nominiert)

22.11.2022 | "Die Flüsterer" (Dokumentation zum Beruf des Konferenzdolmetschens)


„Der Nürnberger Prozess“ (2003, dt.)

Dienstag, 8.11. um 19 Uhr

Institut für Translationswissenschaft, Seminarraum Josef-Hirn-Straße

 

Als die Alliierten am Ende des Zweiten Weltkrieges die ganze Dimension der Verbrecher des Dritten Reiches erkannten, war klar, dass sie sich mit einer einfachen Kapitulation nicht begnügen würden. Die Verantwortlichen sollten nicht ungeschoren davonkommen. Ergebnis der Überlegungen war das Internationale Militärtribunal, dessen Verhandlungen nach dem Tagungsort als „Nürnberger Prozess“ in die Geschichte eingegangen sind. Der Gerichtshof trat im November 1945 im Saal 600 des Justizpalastes zum ersten Mal zusammen, um über die „Hauptkriegsverbrecher“ zu urteilen. Ein Jahr später endete der Prozess mit der Verkündung von 12 Todesurteilen. SPIEGEL TV Autor Michael Kloft hat umfangreiches historisches Material ausgewertet, das den Nürnberger Prozess auf einzigartige Weise dokumentiert: 40 Stunden Film aus amerikanischen und russischen Archiven, die teilweise erst Jahrzehnte danach für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Angeklagte, Verteidiger und Richter wurden ein Jahr lang von den Kameras beobachtet, Stimmungen und Atmosphäre der Verhandlungen in eindrucksvollen Bildern aufgezeichnet.

Dieser Film-Abend wird von der Studierendenvertretung des Instituts für Translationswissenschaft organisiert

 

„Zwischen Welten“ (2014, dt.)

Montag, 14.11. um 19 Uhr, im Anschluss an den Vortrag Interpreting in Conflict Zones

Institut für Translationswissenschaft, Seminarraum Josef-Hirn-Straße

Bundeswehrsoldat Jesper meldet sich erneut zum Dienst im krisengeschüttelten Afghanistan. Er erhält den Auftrag, einen Außenposten in einem kleinen Dorf vor den Taliban zu schützen. Dabei wird ihm der junge Afghane Tarik als Dolmetscher an die Seite gestellt. Jesper versucht mit Tariks Hilfe, das Vertrauen der Dorfgemeinschaft und der verbündeten afghanischen Milizen zu gewinnen - doch die Unterschiede zwischen den beiden Welten sind groß. Jesper steht immer wieder im Konflikt zwischen seinem Gewissen und den Befehlen seiner Vorgesetzten. Als Tarik, der von den Taliban bedroht wird, weil er für die Deutschen arbeitet, seine Schwester in Sicherheit bringen will, geraten die Dinge außer Kontrolle.

(Quelle: Pressetext majestic-Filmproduktion)

Dieser Film-Abend wird von der Studierendenvertretung des Instituts für Translationswissenschaft organisiert.

  

„The Whisperers“ (2006, mehrsprachig mit dt. Untertiteln)

Dienstag, 22.11. um 19 Uhr

Institut für Translationswissenschaft, Seminarraum Josef-Hirn-Straße

Ein Dokumentarfilm von David Bernet und Christian Beetz
Es gibt wenig gute Dokumentarfilme über Dolmetscher*innen oder Übersetzer*innen. Dieser hier ist einer davon. Er gibt spannende Einblicke in den Beruf. Und vielleicht vermittelt er auch, wie wichtig dieser Beruf ist, wie viel man können muss und dass man eben nicht mal einfach so Dolmetscher*in werden kann, sondern eine fundierte Ausbildung dazu nötig ist.

Sie stehen im Schatten der Großen – erkennbar daran, dass sie viel zu nahe bei den Wichtigen stehen. Die Konferenzdolmetscher*innen sind die Samurai unter den Sprachkundigen. Dieser Dokumentarfilm folgt Dolmetschern*innen unterschiedlicher Generationen vom Berliner Kanzleramt über Straßburg nach Afrika und zurück. Wir begegnen einer Dolmetscher-Veteranin des Nürnberger Prozesses und begleiten eine Studentin durch ihre Diplomprüfung an der Dolmetscherschule in Genf.

(Quelle: http://dvud.de)

Der Film-Abend wird von Mag. Mag. Thomas Timlin vom Institut für Translationswissenschaft organisiert.

 

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