Univ.-Ass. Federica MALFATTI, PhD Kand.

Institut für Christliche Philosophie
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Arbeitsschwerpunkte und Interessen

Allgemeine Erkenntnistheorie, soziale Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Religionsphilosophie.

 

Neues Buch: Willard Van Orman Quine e l’incertezza ontologica (Mimesis/Amazon)

C’è una tensione all’interno del sistema di Quine: il suo realismo ci porta a credere che la realtà debba essere così come le nostre migliori teorie dicono che sia, ma i suoi assunti semantici – cioè la sua maniera di concepire le dinamiche del significare e del riferirsi ad oggetti – ci gettano in uno stato di incertezza radicale attorno a ciò che vale come oggetto delle nostre teorie. Questo libro si propone di allentare tale tensione, scandagliando il dominio di questa incertezza e mettendone in luce i confini, con il fine di mostrare come la forma di realismo più consona a Quine sia un realismo che guardi non ad oggetti singolarmente denotati da termini, ma alla maniera in cui gli oggetti sono interrelati, alle strutture che in sistemi di oggetti sono realizzate. 

Quines philosophisches System enthält eine Spannung. Auf der einen Seite behauptet Quine, wissenschaftlicher Realist zu sein. Damit legt er sich auf die These fest, dass unsere besten wissenschaftlichen Theorien (approximativ) wahre Beschreibungen der Wirklichkeit sind. Auf der anderen Seite behauptet er, die Referenz unserer Termini sei „unerforschlich“, d.h., in etwa, empirisch unterdeterminiert. Aus der Verbindung dieser beiden Thesen ergibt sich eine Schwierigkeit: Nehmen wir an, T sei die beste wissenschaftliche Theorie, die uns zur Verfügung steht, und nehmen wir an, dass wir gute Gründe haben, T – etwa angesichts ihres empirischen Erfolgs – für (approximativ) wahr zu halten. Wenn die These der Unerforschlichkeit der Referenz wahr ist, werden wir nie in der Lage sein, eindeutig zu bestimmen, (i) worauf sich die Termini von T beziehen, (ii) wie die Welt laut T genau aussieht, und (iii) wovon T wahr zu sein verlangt. Das vorliegende Buch entwickelt eine Lösung für diese Schwierigkeit. Es zeigt, dass die beschriebene Spannung sich auflöst, wenn wir Quines Realismus als einen strukturellen und auf Relationen zwischen Objekten bezogenen Realismus interpretieren.