Newsarchiv des Instituts für Analytische Chemie und Radiochemie

 

  • Che­miker er­hält Otto-Sei­bert-Preis

    Christian Huck, Professor am Institut für Analytische Chemie und Radiochemie, wurde mit dem Otto-Seibert-Preis 2020 ausgezeichnet. Der Forscher erhält 2000 Euro für seine Arbeit an Methoden zur raschen Identifikation von Melanin-Verunreinigungen in Babynahrung.
    Christian Huck
    Bild: Prof. Christian Huck erhält den Otto-Seibert-Preis 2020. (Credit: Christian Huck)
    Die Zuwendungen aus der Dr.-Otto-Seibert-Stiftung konnten aufgrund der Pandemie leider nicht wie üblich im Rahmen eines Festaktes übergeben werden. 2020 gelangte der „Dr. Otto Seibert-Preis zur Förderung von Forschung für gesellschaftlich Benachteiligte 2020“ an der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck zur Ausschreibung. Die Förderung wird für wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die sich der Verbesserung der Situation von Personen widmen, die hilfs- und/oder pflegebedürftig sind, sei es auf Grund ihres Alters, einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung. Antragsberechtigt sind alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beiden Universitäten. Die eingereichten Arbeiten sollen primär aus den Fachbereichen Medizin, Naturwissenschaften und Rechtswissenschaften stammen. 

     

    Nahrungsmittelsicherheit im Fokus

    Prof. Christian Huck vom Institut für Analytische Chemie und Radiochemie beschäftigt sich in seiner nun ausgezeichneten Arbeit mit der Sicherstellung der Nahrungssicherheit in einem besonders sensiblen Bereich durch ein spezielles Analyseverfahren zur Detektion von Melamin. In den letzten Jahren mussten weltweit zehntausende Kleinkinder nach dem Verzehr verseuchter Milch hospitalisiert werden, auch Todesfälle waren zu verzeichnen. Christian Huck hat dazu ein schnelles und störungsfreies Analyseverfahren entwickelt: Dabei wird mit Hilfe von Licht die Probe mit einer bestimmten Methode bestrahlt und die daraus gewonnene Information weiterverarbeitet. Damit kann binnen weniger Sekunden festgestellt werden, ob die Babynahrung mit Melamin verfälscht wurde oder nicht.

    Zum Preis

    Der Stifter dieser Preise, Dr. Otto Seibert, war ein deutscher Arzt. Bei einer Bergwanderung in Südtirol überanstrengte sich der Mediziner. Der damalige Vizebürgermeister der Gemeinde Klobenstein, Dr. Hans Gamper, war zufällig in der Nähe und brachte Seibert in das nächstgelegene Krankenhaus. Seinem Helfer zutiefst dankbar gebar Dr. Seibert die Idee, eine Stiftung für Studierende einzurichten. Otto Seibert verstarb im Jahr 1988. Der Arzt stiftete den Wissenschaftsförderungspreis, den Preis zur Förderung gesellschaftlich Benachteiligter, den Preis zur Förderung wissenschaftlicher Publikationen sowie Stipendien für Südtiroler Studierende. In diesem Jahr wurde nur der Preis zur Förderung gesellschaftlich Benachteiligter ausgeschrieben.

  • WTZ Projekt mit der Stellenbosch Universität läuft erfolgreich (6.3.2018)

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