Erster Kongress zur Kommunikativen Theologie

"Wahrheit in Beziehung"

Der dreieine Gott als Quelle und Orientierung menschlicher Kommunikation

27. Februar - 1. März 2003

Kath.-Theol. Fakultät der Universität Innsbruck

Donnerstag, 27. Februar 2003

Tagungsleitung: Marie-Luise Blum, Matthias Scharer

"Get together"

(15.00 - 16.40)

AB 15.00: Foyer, Parterre, Karl-Rahner-Platz 3

ANKOMMEN

Empfang bei Brot und Wein

15.30 - 16.00: Madonnensaal, Karl-Rahner-Platz 3, 2. Stock

BEGRÜSSUNG UND ERÖFFNUNG DES KONGRESSES

16.00 - 16.40: Madonnensaal

ZUGÄNGE ZUM KONGRESSTHEMA

·        Statement des Dekans der Theologischen Fakultät, Innsbruck:
Raymund Schwager

·        Statement aus der Perspektive "Kommunikative Theologie" (Universitätslehrgang):
Maria Dendorfer

·        Statement aus der Perspektive "Theologie und TZI":
Martin Moser


"Anteilnehmend Sehen":

Wahrnehmen der Kommunikationswelten

(17.00 - 21.15)

17.00 - 18.00: Madonnensaal

INPUT

·   zur Kommunikationswelt "WELTGESELLSCHAFT" - Wolfgang Palaver

·   zur Kommunikationswelt "WELTKIRCHEN" - Franz Weber

Gruppeneinteilung für die Arbeit in den Halbgruppen

Auszug der Halbgruppe "Weltkirchen" in den Kaiser-Leopold-Saal

18.00 - 19.00: Foyer, Parterre

GEMEINSAMER ABENDIMBISS -  Axamer Bäuerinnen

19.00 - 21.00:

MEIN ZUGANG ZUM THEMA IN KONFRONTATION MIT DER KOMMUNIKATIONSWELT "WELTGESELLSCHAFT" BZW. "WELTKIRCHEN"

Arbeitsphasen in den Halbgruppen:

·        "Weltgesellschaft" - Madonnensaal, Leitung: Birgit Menzel

·        "Weltkirchen" - Kaiser-Leopold-Saal, Leitung: Marie-Luise Blum-Sandel

Gruppenbildung für die Kleingruppenarbeit zu folgenden Themenbereichen: (19.00 - 19.10)[1]

in der Halbgruppe "WELTGESELLSCHAFT":

·        Christoph Drexler - Meine Erfahrungen mit Konflikten und Kommunikation: Wann verbindet das Streiten, wann trennt es?

·        Birgit Menzel - Die Risiken von harmonischer Kommunikation.

·        Stanko Gerjolj - Misslungene Strategie "Divide et impera" (gelungene Kommunikation) und der Krieg im ehemaligen Jugoslawien.

·        Józef Niewiadomski - "Gelungene" Kommunikation durch politische Verfeindung nach außen?

·        Jochen Hilberath - Wohlstandsgesellschaft als Herausforderung der Kommunikation.

·        Wolfgang Palaver - Geld als Kommunikationsmittel - Wo erleichtert, wo verhindert Geld eine gelungene Kommunikation?

·        Harald Mandl - Technologische Kommunikation - Stärken und Fallen anhand konkreter Beispiele.

in der Halbgruppe "WELTKIRCHE":

·        Maria Dendorfer - Fern-Reisen - (k)eine Möglichkeit interkultureller Kommunikation?

·        Martin Moser - Kommunikationsmuster, die mich geprägt haben.

·        Anni Findl-Ludescher - "Ich habe genug von Liturgie - Ich sehne mich nach Liturgie" - Liturgisches Feiern in der Spannung von routinierter Pflichterfüllung und kraftvoller Lebensfeier.

·        Martina Kraml - Entpuppungen - am Beispiel Essen und Trinken (Joanne Harris, Chocolat).

·        Martha Heizer - Frauen "können" Ökumene.

·        Matthias Scharer- Enttäuschung und Hoffnung, Angst und Mut: Erfahrungen mit der eigenen und mit anderen/fremden Kirchen und Kulturen.

·        Ulrich Willers - Unsere Begegnung mit Gläubigen aus Brasilien, Paraguay, Malawi, Togo oder anderswo: Was habe ich - was hast du erfahren?

·        Franz Weber - Partnerschaft mit Kirchen des Südens - Chancen und Grenzen.

Kleingruppenarbeit (19.10 - 20.10)

Austausch in den jeweiligen Halbgruppen im Madonnensaal ("Weltgesellschaft") bzw. im Kaiser-Leopold-Saal ("Weltkirchen") (20.10 - 20.50)

Rückkehr der Halbgruppe "Weltkirchen" in den Madonnensaal

21.00 - 21.15: Madonnensaal

GEMEINSAMES ABENDGEBET



Freitag, 28. Februar 2003 - Vormittag

Tagungsleitung: Martina Kraml, Józef Niewiadomski

Der dreieine Gott als Orientierung
menschlicher Kommunikation

(9.00 - 11.10)

8.45 - 9.00: im Madonnensaal

LAUDES

9.00 - 9.40: Madonnensaal

DER DREIEINE GOTT ALS ORIENTIERUNG MENSCHLICHER KOMMUNIKATION ANGESICHTS DER KOMMUNIKATIONSWELTEN "WELTGESELLSCHAFT" UND "WELTKIRCHEN"
Referat von Jochen Hilberath

9.40 - 10.40: Arbeitsräume je nach Gruppenzugehörigkeit

MEINE BILDER UND ZERRBILDER DES DREIEINEN GOTTES - EINE KONFRONTATION Kleingruppenarbeit zu folgenden Themen:

·        Marie-Luise Blum - Zentripedale und zentrifugale Kräfte Gottes - was eröffnet mir diese Denkfigur?

·        Maria Dendorfer - "Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes …" - Dem Geheimnis auf der Spur (im Tanz).

·        Christoph Drexler - Welche Gottesbilder leiten, begleiten und verleiten mich in meinem Konflikthandeln?

·         Anni Findl-Ludescher - Interessante und lohnende Denkfigur - ja! Gesuchtes und ersehntes Gegenüber meines Be­tens - nein! Die Trinitätslehre als Beispiel für den "garstigen Graben" zwischen Theologie und Spiritualität?

·        Stanko Gerjolj - Der dreieine Gott als Quelle und tragende Motivation menschlicher Kommunikation - selbst in härtesten Konfliktsituationen.

·        Martha Heizer - Zerrbilder - "Gott ins Bild bringen" (Wir malen unsere Gottes(-zerr-)bilder und reden darüber).

·        Jochen Hilberath - Trinitätstheologie - eine undramatische Theologie?

·        Martina Kraml - Der leere Tisch - die Grenzen der Kunst: Ein Fest - Kommunikation, Beziehung - kann sich nur zeigen.

·        Harald Mandl -  "… denn ich bin Gott, nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte." (Hos 11,9) - Mein eigenes Gottesbild und das Bild, in das sich Kirche gestaltet - Eine Auseinandersetzung in Bild und Wort.

·        Birgit Menzel - Welches Gottes- und Menschenbild zeigt sich im Kirchenbau meiner Ortskirche? Welchen Kirchenraum bräuchte es, damit das Kommunikative der Trinitätstheologie erfahrbar wird?

·        Martin Moser - Wenn Gott in sich plural - vielfältig - kommunikativ ist, dann kann die Welt als Abbild Gottes nicht anders als vielfältig - plural - kommunikativ sein … wo und wie begegnet mir das, reagiere ich darauf?

·        Wolfgang Palaver - Was bedeutet eine trinitarisch inspirierte Form von christlicher Solidarität (Johannes Paul II., Sollicitudo rei socialis Nr. 40) für den politischen Prozess der Globalisierung?

·        Matthias Scharer - Der dreieine Gott als Herausforderung für eine Spiritualität der Partnerbeziehung.

·        Franz Weber - Meine Gottes- und Gemeindebilder und deren Zerrbilder.

·        Ulrich Willers - Kirchliche Lehre im Kopf - Gott im Herzen? - Wann, wo und wie hilft mir das (trinitarische) Dogma, meinen Glauben authentisch zur Sprache zu bringen?

10.40 - 11.10: Foyer, Parterre

KAFFEEPAUSE  

"Was sehe ich nun anders?"

Ein neuer Blick auf die Kommunikationswelten

(11.10 - 12.30)

11.10 - 12.30: Madonnensaal

MODERIERTES "EXPERTEN"-GESPRÄCH - Bernd-Jochen Hilberath, Józef Niewiadomski, Wolf­gang Palaver, Franz Weber, Ulrich Willers (11.10 - 11.50) - Leitung: Birgit Menzel

MODERIERTE PLENUMSDISKUSSION (11.50 - 12.20) - Leitung: Marie-Luise Blum-Sandel

Ankündigung der nachmittäglichen Projektpräsentationen (12.20 - 12.30)

12.30 - 15.00:

MITTAGSPAUSE

Freitag, 28. Februar 2003 - Nachmittag

Tagesleitung: Maria Dendorfer, Matthias Scharer

Kommunikative Theologie im Vollzug:

Präsentation von Projekten

(15.00 - 17.30)

15.00 - 16.50: unterschiedliche Arbeitsräume

MÖGLICHKEIT ZUR TEILNAHME AN ZWEI PROJEKTPRÄSENTATIONEN

(Für die Teilnahme an den Präsentationen ist das Eintragen in Listen, die an der Kommunikationswand zu finden sind, erforderlich.)

Erste Runde der Projektpräsentation (15.00 - 15.50)

Wechsel (15.50 - 16.00)

Zweite Runde der Projektpräsentation (16.00 - 16.50)


·        Maria Dendorfer, Oswald Stanger - Kirche ereignet sich auch im Kontext Schule.

·        Peter Haslwanter, Angelika Perkhofer, Petra Teißl- In Gemeinden "Glauben zum Leben bringen".

·        Harry Mandl, Karl Plangger - ReligionslehrerInnen bzw. Priester kommunikativ theologisch ausbilden!?

·        Karl Mayrhofer- Sebera, Franz Mayr - "Leitung im Doppelpack" - Gemeindeleitungsmodelle.

·        Helga und Pietro Modesto, Christiane Hetterich - Ein Abenteuer der Begegnung und des Austausches: Lebendiges Miteinander- und Voneinander-Lernen in Brasilien und Russland.

·        Franz Mollner - Wohin soll sie/er sich wenden, wenn Gram und Schmerz sie/ihn drücken …? - Pfarren als Ort der Hoffnung für notleidende Menschen.

·        Eva Müller-Dieck, Gudrun Schellner, Anton Schneider, Karl Woditsch - Kommunikation an der Grenze - Grenze der Kommunikation.

·        Hans Neuner, Thomas Weber - Kirchliche Leitungsrollen gestalten lernen.

·        Dorothea Rechenmacher-Grünfelder, Franz Stocker - Gott ist (k)ein Thema. Gott zur Sprache bringen in einer lauten-stummen Welt. Lernmöglichkeiten vor dem Hintergrund von Wahrnehmungen im Religionsunterricht und in der kirchlichen Massenkommunikation.

·        Hubert Ries u. a. - Projekt der ReligionslehrerInnenfortbildung im Bistum Trier durch die BezirkskatechetInnen.

·        Teodóra Tomcsányi, Roger Csáky-Pallavicini - Untersuchungs- und Lösungsmöglichkeiten für Konflikte um die Religiösität am Kurs Mentalhygiene der Semmelweis-Universität Budapest.

Zwischen 16.00 - 17.15 KAFFEE im Foyer, Parterre

Kommunikative Theologie im Vollzug:

"Miteinander Feiern"

(ab 17.30)

17.30 - 18.30:

EUCHARISTIEFEIER (gestaltet vom ULG "Kommunikative Theologie") in der Jesuitenkirche

19.00 - 21.00: Kaiser-Leopold-Saal

AKADEMISCHER TEIL DES FESTAKTES - Musikalische Umrahmung durch die Haller Stadtpfeifer

·        Begrüßung durch den Dekan

·        "Kommunikative und Dialogische Theologie in Auseinandersetzung" - Bradford Hinze und Matthias Scharer im Gespräch. Leitung: Bernd Jochen Hilberath

·        Feierliche Verleihung der Master- und Lizentiatsdiplome an die TeilnehmerInnen des ersten Universitätslehrganges für Kommunikative Theologie

AB 21.00: Foyer, Karl-Rahner-Platz 3

"MITEINANDER ESSEN UND TRINKEN" - "Tischrede" von Józef Niewiadomski



Samstag, 1. März 2003

Tagungsleitung: Anni Findl-Ludescher, Jochen Hilberath

8.45 - 9.15: Madonnensaal

LAUDES

Kommunikative Theologie im Kontext:

Workshops

(9.15 - 11.00)

Einführung im Madonnensaal, Workshops zu folgenden Themenbereichen in unterschiedlichen Arbeitsräumen.

(Für die Teilnahme an den Workshops ist das Eintragen in Listen, die an der Kommunikationswand zu finden sind, erforderlich.)

·        Maria Dendorfer, Birgit Menzel - Kommunikative Theologie in der Schulwirklichkeit?!

·        Christoph Drexler - "Wenn der Herrgott net will, nutzt des gar nix" - Konflikte und kommunikative Barrieren im Umgang mit Institutionen.

·        Anni Findl-Ludescher, Gudrun Guerrini - Kritische Auseinandersetzung mit Kommunikativer Theologie.

·        Stanko Gerjolj - Generationskonflikte: miteinander leben - miteinander streiten - voneinander lernen.

·        Martha Heizer, Gertraud Ladner - Und die Frauen?

·        Bradford Hinze - Krieg gegen den Terrorismus und die Notwendigkeit interreligiösen Dialogs - The War Against Terrorism and the Need for Interreligious Dialogue.

·        Martin Moser - Gemeindekatechese und Seelsorge als Milieubegegnung.

·        Peter Haslwanter, Eva Müller-Dieck und andere LehrgangsteilnehmerInnen - "Kommunikativ leiten lernen" - Impulse aus dem Universitätslehrgang "Kommunikative Theologie".

·        Johannes Panhofer - Leitungsaufgaben und LeiterInnen-Rolle bei kooperativer Gemeindeleitung (nach c. 517 § 2) - Teilergebnisse einer empirischen Studie.

·        P. Hermann Stenger CSsR - Die Kommunikative Theologie als Antwort auf die Bestrebungen der Innsbrucker "Verkündigungstheologie" vor dem 2. Weltkrieg.

·        Ulrich Willers - Beten - mit Gott kommunizieren? Meine Fragen an das Leben - Gottes offene und verheißungsvolle Antworten.

·        … - Weitere Workshops aufgrund von Vorschlägen der KongressteilnehmerInnen.

11.00 - 11.30: Foyer, Parterre

KAFFEEPAUSE

11.30 - 11.45: Madonnensaal

BLITZLICHTER AUS DEN WORKSHOPS

11.45 - 12.35: Madonnensaal

ZUSAMMENFASSENDER RÜCKBLICK AUF DEN KONGRESS durch die Kongressleitung

12.35 - 13.00: Madonnensaal

FEIERLICHER ABSCHLUSS



[1] Mögliche Änderungen bei Kleingruppenthemen, Projektpräsentationen (Freitag Nachmittag) und Work­shops (Samstag Vormittag) sind - aufgrund der prozessorientierten Vorbereitungsarbeiten - noch zu beachten. Die Raumaufteilung und die detaillierte Beschreibung aller Kleingruppenaktivitäten finden sich auf der Kommunikationswand.