Bachelor­studium Spanien- und Lateinamerikastudien

Du möchtest in eine neue Kultur eintreten und deinen Horizont mittels grundlegender Kulturtechniken und eines umfangreichen kulturellen Wissens erweitern?

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Wallpaper-Bild: Mitbringsel aus Mexiko

Spanisch zählt zu den weltweit meistgesprochenen Sprachen und dient als zentrales Verständigungsmittel, insbesondere in internationalen Beziehungen und im Außenhandel. Das Bachelorstudium richtet den Blick deshalb auf Spanien sowie auf außereuropäische spanischsprachige Räume und vermittelt neben produktiver und rezeptiver Sprachkompetenz sprach-, literatur-, kultur- und länderwissenschaftliches Wissen. Studierende analysieren spanischsprachige Literaturen im historischen, gesellschaftlichen und politischen Kontext und nutzen linguistische Methoden, um das Spanische in seiner Varietät und Diversität zu erfassen. Sie verstehen aktuelle Entwicklungen – besonders in Lateinamerika – und erwerben die Fähigkeit zu interkulturellem Handeln.

Bachelor of Arts

Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch, Spanisch

Voraussetzung
Matura/Äquivalentes Zeugnis und Sprachnachweis (Deutsch)

Zusatzprüfung
Latein

Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät

Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6

ISCED-F
0231 Spracherwerb

Studienkennzahl
UC 033 649

Termine und Fristen zur Zulassung:
Bachelorstudium Spanien- und Lateinamerikastudien

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FAQ

Das Studium Spanien- und Lateinamerikastudien lenkt den Fokus gezielt und bewusst nicht nur auf Spanien, sondern auf die spanischsprachige Welt, insbesondere Lateinamerika. Dies umfasst die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit spanischsprachigen Kulturräumen innerhalb und außerhalb Europas (u.a. auch durch Exkursionen), deren Literaturen sowie deren sprachlicher Varietät und Diversität.

Die Absolvent:innen sind befähigt, wissenschaftliche Weiterentwicklungen in linguistischen, literaturwissenschaftlichen und kulturwissenschaftlichen Bereichen zu erarbeiten, zu beurteilen, anzuwenden sowie die erworbenen Kompetenzen fächerübergreifend einzusetzen. Sie verfügen über wissenschaftlich fundierte theorie- und methodengestützte Problemlösungskompetenzen, zudem verfügen sie über überfachliche Kompetenzen und Soft Skills.

Neben der Vermittlung eines profunden Fachwissens wird besonderer Wert auf folgende Schlüsselqualifikationen gelegt:

  1. kommunikative Kompetenz (schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit)
  2. geistige Flexibilität und Kritikfähigkeit (logisches Denken und Argumentieren, schnelles Erfassen komplexer Zusammenhänge, Entwickeln kreativer Lösungsstrategien)
  3. interkulturelle und kulturübergreifende Kompetenz (Umgang mit unterschiedlichsten Denktraditionen)

Die fachspezifischen Kompetenzen im Einzelnen:

  • Sprachbeherrschung
    Beherrschung der Fremdsprache auf Niveau C1 nach GERS, Fertigkeiten in den Bereichen Textrezeption und Textproduktion, Vertiefung der Sprachkenntnisse durch Auslandsaufenthalte (z.B. ERASMUS)
  • Sprachwissenschaft
    Sensibilisierung für die Strukturen des Spanischen sowie für sein Funktionieren und die Wirkmechanismen in den unterschiedlichsten regionalen, sozialen, situativen und historischen Kontexten
  • Literaturwissenschaft
    kritische Auseinandersetzung mit Texten unterschiedlichster Herkunft (auch Film, Chanson); Sensibilisierung für die Wechselbeziehungen zwischen Kultur und Text; besonderes Augenmerk auf die Literaturen/Kulturen außerhalb der romanischen „Kernländer“ (z.B. Lateinamerika)
  • Länderwissenschaft
    Sensibilisierung für die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekte der spanischsprachigen Welt in ihrem jeweiligen historischen Kontext.
  • Umfassende Wahl- und Spezialisierungsmöglichkeiten
    Zur individuellen Profilbildung und je nach Interesse können 60 ECTS-AP aus Wahlmodulen gewählt werden (u.a. Berufspraxis, Exkursionen, etc.).

Gerade aufgrund der Vermittlung der genannten Kompetenzen ergibt sich für Absolvent:innen eine Vielzahl von Karrieremöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen: internationale Beziehungen, Kultur, Medienbereich, Öffentlichkeitsarbeit, Sprachmittlung, Tourismus, Verlagswesen, Verwaltung, Werbung, Wirtschaft, Wissenschaft.

Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen 

Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät Institut für Romanistik Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung

 

 

Warum Spanien- und Lateinamerikastudien in Innsbruck studieren?

„Studiere Spanien- und Lateinamerikastudien in Innsbruck und dir steht die Welt offen.“

„Wer sich in spanischsprachigen Kulturräumen auskennt, hat enorme Möglichkeiten, beruflich wie privat.“

„Das Spanien- und Lateinamerika Studium in Innsbruck ist modern, aktuell und gleichzeitig familiär; mit vielen Kombinationsmöglichkeiten und Zusatzangeboten, wie z. B. mit unserer Mexiko-Exkursion.“

Warum Spanisch studieren?

Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Spanisch in Innsbruck zu studieren.

Curriculum

Aus der Praxis

EUni­ve­rCiné in Nan­tes

Start­schuss für das zwei­jährige Eras­mus+-Proj­ekt EUniverC­iné, das von der Italia­nistik der Uni­ver­sität Nantes initiiert wurde und an dem neben der Inns­brucker Roma­nistik (Evelyn Ferrari und Sabine Schrader) und der Translations­wissen­schaft (Marco Agnetta) Film­wissen­schaftler­Innen und Italia­nist­Innen der Uni­ver­sitä­ten Perugia Stranieri, Banja Luka, Genua und Roma La Sapien­za be­tei­ligt sind.

On­li­ne­ses­si­ons

In den unterschiedlichen Onlinesessions wird das vielfältige Studienangebot der Universität Innsbruck kurzweilig vorgestellt. Die Onlinesessions sind eine gute Plattform, um schnell und unkompliziert die richtigen Antworten auf individuelle Fragen zu bekommen.

Zen­trale Stu­dien­be­ra­tung

Wir sind die erste Anlaufstelle bei allen Fragen rund ums Studium für Schüler*innen, Studieninteressierte und Studierende sowie Eltern und Lehrer*innen.

Erin­nern und Über­setzen

Am 10. und 11. Oktober 2019 fand in der Claudiana die internationale Tagung Translating Cultural Memory in Fiction and Testimony – Memory Studies and Translation Studies in Dialogue statt, die von Claudia Jünke (Institut für Romanistik) und Désirée Schyns (Universität Gent) organisiert wurde.

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