Bachelorstudium Europäische Ethnologie
Du interessierst dich für die Vielfalt in der Gesellschaft und möchtest historische sowie gegenwärtige Problemlagen europäischer Alltagswelten verstehen?
Das Bachelorstudium Europäische Ethnologie vermittelt Grundkenntnisse zur Analyse europäischer Alltagswelten und historischer wie gegenwärtiger gesellschaftlicher Problemlagen.
Neben kulturtheoretischen und methodischen Fertigkeiten eignen sich Studierende praxisnahe Kompetenzen für Kultur- und Medienarbeit an.
Info: Ab 1.10.2026 wird das Bachelorstudium Europäische Ethnologie in Empirische Kulturwissenschaft umbenannt. Die Online-Bewerbung ist bis zum Stichtag weiterhin über diese Seite möglich.
Bachelor of Arts
Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP
Studienart
Vollzeit
Unterrichtssprache
Deutsch
Voraussetzung
Matura/Äquivalentes Zeugnis
und Sprachnachweis
Fakultät
Philosophisch-Historische Fakultät
Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6
ISCED-F
0314 Soziologie und Kulturwissenschaften
Studienkennzahl
UC 033 623
Termine und Fristen zur Zulassung:
Bachelorstudium Europäische Ethnologie
FAQ
Die Absolvent:innen sind befähigt, wissenschaftliche Fragestellungen in kulturwissenschaftlichen Bereichen zu erarbeiten und zu beurteilen sowie die erworbenen Kompetenzen fächerübergreifend einzusetzen. Sie verfügen über wissenschaftlich fundierte theorie- und methodengestützte Problemlösungskompetenzen und über überfachliche Kompetenzen wie Präsentationsfertigkeiten, Informations- und Selbstmanagement.
Das Bachelorstudium Europäische Ethnologie ist der Gruppe der geistes- und kulturwissenschaftlichen Studien zugeordnet.
Die Absolvent:nnen verfügen über die Kompetenz, kulturelle Prozesse und ihre Wirkungen ethnografisch zu beobachten und zu beschreiben, um sie mit Hilfe von kulturwissenschaftlichen Theorien und Modellen zu analysieren. Studierende erwerben dabei ein Abstraktionsvermögen und erlernen es, in übergreifenden Zusammenhängen zu denken. So entwickeln sie ein Bewusstsein für Fragen gesellschaftlicher Konstruktionen wie Historizität, Modernisierung, Identitätspolitik, Globalisierung, Gender etc. und erlernen die Relativierung des eigenen Standpunktes.
Mit seiner vergleichenden und kulturrelativistischen Perspektive fördert das Bachelorstudium Europäische Ethnologie zudem konstruktivistisches Denken und befähigt insgesamt zur kritischen Reflexion eigener Annahmen und Wahrnehmungskategorien.
Studierende entwickeln bis zu ihrem Studienabschluss eine kritische Reflexionskompetenz, die ihnen durch das Formulieren und Untermauern von Argumenten eine Anwendung von europäischethnologischem Wissen auf kulturelle Problemfelder erlaubt.
Das Bachelorstudium Europäische Ethnologie bereitet seine Absolvent:innen auf ein breit angelegtes und vielfältiges Spektrum von Berufsfeldern vor.
Dazu gehören Dokumentations-, Sammlungs-, Museums- und Ausstellungswesen, Bibliotheks- und Verlagswesen, Öffentlichkeitsarbeit, Kulturjournalismus, Erwachsenenbildung, Entwicklungsarbeit, Kulturpolitik und - verwaltung, Tourismus sowie interkulturelle Sozialarbeit und Kulturmanagement.
Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen
Philosophisch-Historische Fakultät Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung
Europäische Ethnologie in Innsbruck
Worum geht es im Studium der Europäischen Ethnologie?
Studierende haben Antworten von Lehrenden, Professor:innen und Kommiliton:innen in einem Video gesammelt und geben damit einen sehr guten Einblick in die Themen der Europäischen Ethnologie.
Warum Europäische Ethnologie studieren?
Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Europäische Ethnologie in Innsbruck zu studieren.
Warum Europäische Ethnologie studieren?

Ida Weigele (sie/ihr), 19 Jahre alt
„Ich studiere Europäische Ethnologie, weil ich so viel über unsere Gesellschaft, Menschen und ihre Bräuche, Riten, Perspektiven und Praktiken erfahren kann.“

Lukas Lieb (er/ihn), 23 Jahre alt
„Am Studium der Europäischen Ethnologie schätze ich vor allem die Realitätsnähe, wodurch ich kreativ und kritisch auf aktuelle Gesellschaftsgruppen und -phänomene eingehen und ich mein erlerntes Wissen direkt praktisch anwenden kann.“

Lara Eder (sie/ihr), 21 Jahre alt
„An der Europäischen Ethnologie gefällt mir die breite Auswahl an alten und modernen sowie feministischen und literaturwissenschaftlichen Themen, welche mir helfen, mein eigenes Mindset und meine Position in der Gesellschaft kritischer zu hinterfragen.“

Lea Zaletel (sie/ihr), 21 Jahre alt
„Ich studiere Europäische Ethnologie, um unter anderem meine Perspektive auf Geschlechterrollen, Machtverhältnisse und soziale Ungerechtigkeiten erweitern und mehr über kulturelle Diversität, Spannungsfelder und Konflikte in unserer Gesellschaft lernen zu können.“

Karin Lamprecht (sie/ihr)
„Neben meiner langjährigen Tätigkeit als Sekretärin hat mich schon immer die Faszination für museale Themen begleitet. Historische Ereignisse und Mythen, alte Geschichten und aktuelle Fragestellungen. Mit dem Studium der Europäischen Ethnologie gebe ich mir die Möglichkeit, mich beruflich neu zu erfinden und meinem Traum nachzujagen. Es ist der perfekte Zeitpunkt dafür.“
Curriculum
Aus der Praxis
ECPR Joint Sessions 2026 an der Universität Innsbruck
Über 500 Wissenschaftler:innen der Politikwissenschaft trafen sich vom 07. bis 10. April 2026 an der Universität Innsbruck und arbeiteten eine Woche lang an wissenschaftlichen Papers.
Marianne-Barcal-Preis 2025 vergeben
Drei Studierende der Universität Innsbruck erhielten am 19. Juni den Marianne-Barcal-Preis 2025 der Landeshauptstadt Innsbruck. Mit dem Preis werde jährlich hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, vorzugsweise mit Regional- und/oder Genderbezug, auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaften und ihren benachbarten Disziplinen ausgezeichnet.
Tagung: Wahlen zwischen Recht und Politik
Am 18.5.2026 fand im Landhaus in Bozen eine vom Forschungszentrum Föderalismus der Universität Innsbruck gemeinsam mit dem Land Südtirol organisierte interdisziplinäre Tagung zum Thema „Wahlen zwischen Recht und Politik“ statt. Im Fokus stand der Vergleich von Österreich und Italien.
TikTok-Atlas Österreich: Politische Kommunikation auf TikTok erforscht
Wie verwenden österreichische Politiker:innen die Social-Media-Plattform TikTok als Mittel zur politischen Kommunikation? Und mit welchem Erfolg? Das wollten Student:innen aus dem Masterstudium Politikwissenschaft im Rahmen eines Seminars unter der Leitung von Lore Hayek dieses Wintersemester herausfinden. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts liefern einige Antworten, und werfen auch neue Fragen auf.




