Bachelorstudium Frankreich- und Frankophoniestudien

Du möchtest in eine neue Kultur eintreten und deinen Horizont mittels grundlegender Kulturtechniken und eines umfangreichen kulturellen Wissens erweitern?

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Französisch ist weltweit verbreitet – etwa in Kanada und den Staaten des Maghreb – und dient als wichtiges Verständigungsmittel in der Diplomatie, in den internationalen Beziehungen und im Außenhandel. Das Studium blickt deshalb nicht nur auf Frankreich, sondern auch auf die gesamte französischsprachige Welt und vermittelt Sprachpraxis sowie sprach-, literatur-, kultur- und länderwissenschaftliche Kompetenzen. Studierende analysieren französischsprachige Literaturen im historischen und gesellschaftlichen Kontext und nutzen linguistische Methoden, um das Französische in seiner Varietät und Diversität zu erfassen. Sie reflektieren aktuelle Entwicklungen französischsprachiger Räume und erwerben die Fähigkeit zu interkulturellem Handeln.

Bachelor of Arts

Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch, Französisch

Voraussetzung
Matura/Äquivalentes Zeugnis und Sprachnachweis (Deutsch)

Zusatzprüfung
Latein

Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät

Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6

ISCED-F
0231 Spracherwerb

Studienkennzahl
UC 033 647

Termine und Fristen zur Zulassung:
Bachelorstudium Frankreich- und Frankophoniestudien

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FAQ

Das Studium Frankreich- und Frankophoniestudien fokussiert gezielt und bewusst nicht nur auf Frankreich, sondern auf die französischsprachige Welt. Dies umfasst die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit französischsprachigen Kulturräumen innerhalb und außerhalb Europas (u.a. auch durch Exkursionen), deren Literaturen sowie deren sprachlicher Varietät und Diversität.

Die Absolvent:innen sind befähigt, wissenschaftliche Weiterentwicklungen in linguistischen, literaturwissenschaftlichen und kulturwissenschaftlichen Bereichen zu erarbeiten, zu beurteilen, anzuwenden sowie die erworbenen Kompetenzen fächerübergreifend einzusetzen. Sie verfügen über wissenschaftlich fundierte theorie- und methodengestützte Problemlösungskompetenzen, zudem verfügen sie über überfachliche Kompetenzen und Soft Skills.

Neben der Vermittlung eines profunden Fachwissens wird besonderer Wert auf folgende Schlüsselqualifikationen gelegt:

  1. kommunikative Kompetenz (schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit)
  2. geistige Flexibilität und Kritikfähigkeit (logisches Denken und Argumentieren, schnelles Erfassen komplexer Zusammenhänge, Entwickeln kreativer Lösungsstrategien)
  3. interkulturelle und kulturübergreifende Kompetenz (Umgang mit unterschiedlichsten Denktraditionen)

Die fachspezifischen Kompetenzen im Einzelnen:

  • Sprachbeherrschung
    Beherrschung der Fremdsprache auf Niveau C1 nach GERS, Fertigkeiten in den Bereichen Textrezeption und Textproduktion, Vertiefung der Sprachkenntnisse durch Auslandsaufenthalte (z.B. ERASMUS)
  • Sprachwissenschaft
    Sensibilisierung für die Strukturen des Französischen sowie für sein Funktionieren und die Wirkmechanismen in den unterschiedlichsten regionalen, sozialen, situativen und historischen Kontexten
  • Literaturwissenschaft
    kritische Auseinandersetzung mit Texten unterschiedlichster Herkunft (auch Film, Chanson); Sensibilisierung für die Wechselbeziehungen zwischen Kultur und Text; besonderes Augenmerk auf die Literaturen/Kulturen außerhalb der romanischen „Kernländer“ (z.B. Kanada, Maghreb)
  • Länderwissenschaft
    Sensibilisierung für die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekte der französischsprachigen Welt in ihrem jeweiligen historischen Kontext.
  • Umfassende Wahl- und Spezialisierungsmöglichkeiten
    Zur individuellen Profilbildung und je nach Interesse können 60 ECTS-AP aus Wahlmodulen gewählt werden (u.a. Berufspraxis, Exkursionen, etc.)

Gerade aufgrund der Vermittlung der genannten Kompetenzen ergibt sich für Absolvent:innen eine Vielzahl von Karrieremöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen: Internationale Beziehungen, Kultur, Medienbereich, Öffentlichkeitsarbeit, Sprachmittlung, Tourismus, Verlagswesen, Verwaltung, Werbung, Wirtschaft, Wissenschaft.

Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen 

Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät Institut für Romanistik​​​​​​​ Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung

 

 

Warum Frankreich- und Frankophoniestudien in Innsbruck studieren?

„Frankreich- und Frankophoniestudien in Innsbruck erhöht deine Karrierechancen – ob in der Diplomatie, im Journalismus oder im Kulturbetrieb – Französisch ist europaweit und international gefragt. “

– Philomena Kremser

„300 Millionen Menschen weltweit sprechen Französisch. Das Studium ermöglicht dir Zugang zur vielfältigen Frankophonie auf allen Kontinenten. Schon während des Studiums kannst du diese Welten entdecken – im Zuge von Exkursionen nach Paris, Brüssel oder nach Montreal.“

– Bobana Kovacevic

„Im Bachelorstudium Frankreich- und Frankophoniestudien in Innsbruck profitierst du von der familiären Atmosphäre. In kleinen Arbeitsgruppen wirst du individuell durchs Studium begleitet. Entdecke mit uns die vielen Verbindungen zu Frankreich hier in Tirol.“

– Kathrin Jarosik

Warum Französisch studieren?

Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Französisch in Innsbruck zu studieren.

Curriculum

Aus der Praxis

EUni­ve­rCiné in Nan­tes

Start­schuss für das zwei­jährige Eras­mus+-Proj­ekt EUniverC­iné, das von der Italia­nistik der Uni­ver­sität Nantes initiiert wurde und an dem neben der Inns­brucker Roma­nistik (Evelyn Ferrari und Sabine Schrader) und der Translations­wissen­schaft (Marco Agnetta) Film­wissen­schaftler­Innen und Italia­nist­Innen der Uni­ver­sitä­ten Perugia Stranieri, Banja Luka, Genua und Roma La Sapien­za be­tei­ligt sind.

On­li­ne­ses­si­ons

In den unterschiedlichen Onlinesessions wird das vielfältige Studienangebot der Universität Innsbruck kurzweilig vorgestellt. Die Onlinesessions sind eine gute Plattform, um schnell und unkompliziert die richtigen Antworten auf individuelle Fragen zu bekommen.

Zen­trale Stu­dien­be­ra­tung

Wir sind die erste Anlaufstelle bei allen Fragen rund ums Studium für Schüler*innen, Studieninteressierte und Studierende sowie Eltern und Lehrer*innen.

Erin­nern und Über­setzen

Am 10. und 11. Oktober 2019 fand in der Claudiana die internationale Tagung Translating Cultural Memory in Fiction and Testimony – Memory Studies and Translation Studies in Dialogue statt, die von Claudia Jünke (Institut für Romanistik) und Désirée Schyns (Universität Gent) organisiert wurde.

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