Bachelorstudium Classica et Orientalia

Du möchtest historische Zusammenhänge der alten Welten verstehen, antike Texte lesen und analysieren und an archäologischen Grabungen teilnehmen?

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Das Studium hat den Bereich der Mittelmeerwelt und des Vorderen Orients vom Beginn der Schrift bis in die Spätantike zum Inhalt.

Besonderes Augenmerk wird auf Kontakte und Wechselwirkungen zwischen Kulturräumen gelegt. Zugang zu den alten Welten schaffen Methoden der Alten Geschichte, der Altorientalischen und Klassischen Philologie, sowie der Vorderasiatischen Archäologie. Auf die Fähigkeit, die erworbenen Kompetenzen disziplinenübergreifend anzuwenden, wird besonderer Wert gelegt.

Bachelor of Arts

Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Matura/Äquivalentes Zeugnis und Sprachnachweis

Zusatzprüfung
Latein

Fakultät
Philosophisch-Historische Fakultät

Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6

ISCED-F
0288 Interdisziplinäre Programme mit Schwerpunkt Geisteswissenschaften und Künste

Studienkennzahl
UC 033 599

Termine und Fristen zur Zulassung:
Bachelorstudium Classica et Orientalia

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FAQ

Die Absolvent:innen sind befähigt, wissenschaftliche Weiterentwicklungen zu erarbeiten, zu beurteilen, anzuwenden sowie die erworbenen Kompetenzen fächerübergreifend einzusetzen. Sie verfügen über wissenschaftlich fundierte theorie- und methodengestützte Problemlösungskompetenzen.

Das Studium hat den Bereich der Mittelmeerwelt und des Vorderen Orients vom Beginn der Schrift bis in die Spätantike zum Inhalt. Zugänge bilden die Methoden der Alten Geschichte, der Altorientalischen und der Klassischen Philologie sowie der Vorderasiatischen Archäologie. Besonderes Augenmerk wird auf Kontakte und Wechselwirkungen zwischen Kulturräumen und politischen Strukturen sowie die sich daraus ergebenden Erkenntnisse und Folgerungen für die Gegenwart gelegt.

Die Einführung in die Methodik dreier verschiedener Disziplinen ermöglicht den Absolvent:innen einen breiten Zugang zum Betrachtungsgegenstand, die notwendige Vertiefung erfolgt durch Schwerpunktbildung. Auf die Fähigkeit, die erworbenen speziellen Kompetenzen disziplinenübergreifend anzuwenden, wird besonderer Wert gelegt.

Neben den fachlichen Kompetenzen werden allgemeine Qualifikationen erworben wie die Fähigkeit zur kritischen, sachlichen und übersichtlichen Darstellung der sich aus den Quellen ergebenden Sachverhalte, die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit historischen Geschlechterrollen, die Fähigkeit, eine eigenständige kritische Position gegenüber wissenschaftlichen sowie populären Auffassungen, Theorien, Ideologien und Dogmen einzunehmen, die Fähigkeit zur Anwendung dieses Wissens zur Förderung des Verständnisses von historisch-politischen, kulturellen und religiös-weltanschaulichen Positionen sowie von Werten wie interkulturelles Verstehen, Toleranz u.a.

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Neben der wissenschaftlichen Grundausbildung zur Befähigung des Beginns eines Masterstudiums bietet das Studium Karrieremöglichkeiten in Bereichen wie Ausstellungswesen, Denkmalpflege, wissenschaftlicher Dienst an Museen, Bibliotheken und Sammlungen, Erwachsenenbildung, Fortbildung, Zeitungs- und Verlagswesen, Buchhandel und Literaturbetrieb, Presse-, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturtourismus, Kulturmanagement.

Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen 

Philosophisch-Historische Fakultät Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung

 

 

Warum Classica et Orientalia studieren?

„Der Mittelmeerraum und der Vordere Orient haben viele frühe Hochkulturen hervorgebracht. Es ist spannend, diese auszugraben und zu erforschen.“

– Johanna Sever

„Im Studium Classica et Orientalia erfahren wir viel über die Lebensbedingungen der Menschen in der Antike aus einer historischen Perspektive.“

– Mandy Brandt

„Das Erlernen alter Sprachen und Schriften gibt uns einen direkten Zugang zu antiken Welten und deren Geheimnissen. Von Babylonien über Griechenland bis Rom.“

– Victoria Birkner


Ein Bestandteil des Studiums „Classica et Orientalia“ ist die klassische Philologie. Studierende verraten dir, wieso du Latein & Griechisch im Rahmen dieses Bachelors studieren solltest. 

„Im Studium der klassischen Philologie begegnen wir Basistexten und Weltliteratur ganz direkt und schauen uns an, wie sie über Jahrhunderte gewirkt haben.“

– Maria Judmaier

„Durch das genaue Lesen von Lateinischen und Griechischen Texten können wir das Phänomen Sprache präzise Analysieren – von der Grammatik bis hin zur Rhetorik.“

– David Widauer

„Griechen und Römer haben die geistigen Grundlagen des modernen Europa gelegt. Um das besser verstehen zu können, müssen wir wissen wie alles angefangen und sich entwickelt hat.“

– Hanna Seisenbacher

Warum Classica et Orientalia studieren?

Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Classica et Orientalia in Innsbruck zu studieren.

Curriculum

https://www.uibk.ac.at/de/studien/ba-classica-et-orientalia/2015w/
curriculum

Aus der Praxis

Gren­zen­los mäch­tig

Imperien sind scheinbar Vergangenheit, doch ihre Machtlogiken prägen die Welt bis heute. Historiker Robert Rollinger zeigt, wie alte Strukturen in moderner Form fortleben und warum wir sie verstehen müssen, um die Gegenwart zu begreifen.

Die Geburts­stunde Eur­opas neu gedacht: Athen und der erste Per­ser­krieg

Julian Degen, Althistoriker an der Universität Innsbruck, legt in einer aktuellen Publikation eine neue Interpretation der „Geburtsstunde Europas“ vor. Seine Analyse zeigt: Der persische Angriff auf Griechenland im Ersten Perserkrieg (um 490 v. Chr.) spiegelt weniger den Expansionismus des achaimenidischen Imperiums als den aufkommenden Imperialismus Athens wider. Die Forschungsarbeit entstand im Rahmen des FWF-Clusters of Excellence Eurasian Transformations und untersucht, wie imperiale Mächte die antiken Welten prägten und wie diese Perspektive unser Geschichtsverständnis bis heute beeinflusst.

Best-Paper-Awards von his­to­ria.scri­bere 15 ver­lie­hen

Am 13. Juni 2023 durfte ein kleines Jubiläum gefeiert werden: Es erschien die bereits 15. Ausgabe des eJournals historia.scribere. Zwölf Arbeiten von Studierenden der Universität Innsbruck konnten so über dieses Medium der drei historischen Institute (Alte Geschichte und Altorientalistik, Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Zeitgeschichte) publiziert und der Fachwelt sowie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

his­to­ria.scri­bere 14: Best-Paper-Awards ver­lie­hen

Am 21. Juni 2022 erschien die 14. Ausgabe von historia.scribere. Gleich zwölf Studierende der Studienrichtung Geschichte durften sich über die Publikation und Auszeichnung ihrer Arbeiten in der Online-Zeitschrift der Institute für Alte Geschichte und Altorientalistik, Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie sowie Zeitgeschichte freuen.

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