Performance speakact
Li Fu, Sarah Milena Rendel


Abstract

Die Performance speakact nähert sich theoretischen Elementen und Erfahrungen von Personen an, die nicht in binären Geschlechterzuschreibungen leben. Das Projekt fokussiert Sprache und Sprechen, Handlungen und Handeln als Produktions- und Reproduktionsprozesse heteronormativer Verhältnisse, die macht-, menschen- und weltbildend den Alltag sowie das Leben einzelner Personen im vermeintlich Kleinen privater Sphären als auch im gesamtgesellschaftlich Großen beeinflussen. Intermedial und interdisziplinär begeben sich zwei Kulturschaffende im Kollektiv auf eine kreative Reise, Theoretisches und Praktisches, Öffentliches und Privates wissenschaftlich und persönlich zu reflektieren und analysieren.
Identitätspolitiken, politischer Aktionismus, Aktivismus und Solidarität werden in Hinblick gesellschaftlicher Macht- und Herrschaftsverhältnisse und realpolitischer Gegebenheiten künstlerisch (v)erarbeitet.
Die künstlerischen und wissenschaftlichen Aspekte verfließen dabei zu einem möglichen Bildnis, das mehr als nur ein, zwei oder unendlich viele Möglichkeiten porträtiert und versuchen ein Leben erzählen, das wirklich allen Raum geben kann.

 

Zu den Personen

Li Fu ('between 0 and 1 is a non-binary state') bedient sich performativ-künstlerischer Zugänge, um neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen, 'das' Politische im Alltag zum Pulsieren zu bringen.

Sarah Milena Rendel erarbeitet theatral, filmisch und experimentell gesellschaftliche Macht- und Zuschreibungsprozesse im Alltäglichen und im Besonderen und ist tätig in Regie, Text und Produktion.

 


Panel 22: (Trans*queere) Formen der Subjektivierung

Zeit: Samstag, 09. November 2019, 09:30-11:00 Uhr
Raum: Hörsaal 1, Universitätsstraße 15, EG OST

 

Veranstaltet von der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung und der FP Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI) in Kooperation mit dem Büro für Gleichstellung und Gender Studies der Universität Innsbruck.

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