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Interfakultäre Forschungsplattform Geschlechterforschung:
Identitäten - Diskurse - Transformationen

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In den letzten Jahrzehnten hat sich im Bereich der universitären und außeruniversitären Forschung und Lehre ein Bereich Geschlechterforschung und Gender Studies entwickelt, in dem Geschlechterdiskurse, -verhältnisse und -identitäten in disziplinären, interdisziplinären und transdisziplinären Kontexten und in kritischer Absicht zum Gegenstand historischer und empirischer Analysen, dekonstruktivistischer Lektüre und/oder normativ-emanzipativer Reflexion gemacht werden.  

DIE FORSCHUNGSPLATTFORM GESCHLECHTERFORSCHUNG NIMMT STELLUNG

Die FORSCHUNGSPLATTFORM GESCHLECHTERFORSCHUNG lehnt jede Form von individueller und struktureller Diskriminierung und Benachteiligung ab. Das betrifft insbesondere Diskriminierungen und Benachteiligungen auf Grund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, Behinderung, weltanschaulicher, religiöser, ethnischer oder nationaler Zugehörigkeit sowie sozialer Klasse. Die Forschungsplattform Geschlechterforschung setzt sich aktiv für eine diskriminierungsfreie und barrierefreie Gesellschaft ein, die eine freie Entfaltung und Partizipation ihrer Mitglieder ermöglicht. 


Veranstaltungen im Herbst 2016     

Einladung als pdf                         logofpgeschlechterforschung
                             Abschiedssymposium für Erna Appelt 

                          „Geschlechterforschung zwischen Kritik und Konformismus“

Datum: Montag, 03.10.2016
Zeit: 15:00–20:00
Ort: Claudiana, 2. Stock, Herzog-Friedrichstraße 3, 6020 IBK


15:00                  
Verabschiedungsworte
                           Sabine Schindler, Vizerektorin für Forschung
                           Helmut Staubmann, Dekan der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie
                           Nikita Dhawan, Leiterin der Forschungsplattform Geschlechterforschung

16:00-17:00        Vorträge „Geschlechterforschung zwischen Kritik und Konformismus“, 
                           Moderation: Marion Jarosch
                           Cornelia Klinger – Sorge um Sorge. Was geht, was kommt und was bleibt im Wandel der Care-Regime?
                           Birgit Sauer – Feministische Politikwissenschaft als kritische Wissenschaft? Rückblick und aktuelle
                           Herausforderungen
                           Michaela Ralser – Eine kritische Geschlechterperspektive in den Wissenschaften. Gegenwartsanalytische
                           Aufmerksamkeiten und neue Aufgaben

17:30-18:00       Verabschiedungsworte

18:00-19:00       Podiumsdiskussion „Geschlechterforschung zwischen Kritik und Konformismus“      
                         
Moderation: Sabine Gatt
                          Erna Appelt - Brigitte Aulenbacher - Christine Baur - Nikita Dhawan - Monika Jarosch - Mathilde Schmitt

Ab 19:00            Abendbuffet mit Rahmenprogramm 
                          Ort: Türingsaal, 1. Stock, Herzog-Friedrichstraße 3, 6020 Innsbruck

Um Anmeldung für die Teilnahme am Abendbuffet bis 26.09.2016 wird gebeten.
Kontakt: Marion.Jarosch@uibk.ac.at

 
Gefördert durch: Interfakultäre Forschungsplattform Geschlechterforschung, Fakultät für Politikwissenschaft & Soziologie, Vizerektorat für Forschung

 

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Anmeldung und Information: www.uibk.ac.at/iezw/tagung-self-care  

 

Doktorand*innen-Netzwerk
Austausch – Vernetzung – Weiterbildung und gemeinsames Arbeiten
Seit Mai 2016 existiert das Doktorand*innen-Netzwerk der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung
Es bietet Doktorand*innen aus allen Studienrichtungen, die im Bereich der Gender Studies arbeiten und Teil der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung sind/oder werden möchten, eine Möglichkeit zur Vernetzung und des gemeinsamen Arbeitens.
Die selbstorganisierte und autonome Gruppe stellt ein Austauschforum speziell für Doktorand*innen dar. Geplant sind Formate wie Methodenworkshops, Lesekreise und Interpretationswerkstätten. Themen und Formate werden von den Mitgliedern zusammen festgelegt. Interessent*innen sind laufend dazu eingeladen Ideen und Anregungen in das Netzwerk einzubringen und Inhalte aktiv mitzugestalten.  Im Herbst findet ein erstes  informelles Treffen der Gruppe statt, bei dem sich die Doktorand*innen gegenseitig und ihre jeweiligen Themenschwerpunkte kennenlernen.

Bei Interesse an der Gruppe wende dich bitte bis 30. Juli an: Andrea.Urthaler@uibk.ac.at  

Für alle, die schon Mitglied bei einer Forschungsgruppe sind: Es ist möglich, Mitglied des Doktorand*innen-Netzwerks und einer oder mehrerer Forschungsgruppe/n zu sein. 

Wir freuen uns auf eine bunte Gruppe, regen Austausch und konstruktives gemeinsames Arbeiten!
Liebe Grüße,
Andrea Urthaler (Sprecherin des Doktorand*innen-Netzwerks) und 
Marcel Amoser (Co-Sprecher des Doktorand*innen-Netzwerks)

 

» 16. Internationale Migrationskonferenz: Migration und Generation

Internationale Konferenz an der Universität Innsbruck

Zeit: 23.-25. Juni 2016


Im Migrations- und Integrationsdiskurs ist Generation als Merkmal zur Kategorisierung und Unterscheidung sehr präsent. So wird beispielsweise im Zusammenhang mit Einwanderung von erster und zweiter Generation von Migrantinnen und Migranten gesprochen. Der Generationenbegriff verweist in diesem Zusammenhang auf einen tatsächlichen oder vermeintlichen gemeisamen Erfahrungsgehalt, der durch die Migrationssituation konstituiert wird. Im Rahmen der Konferenz werden Begriff und Konzept von Generation im Kontext von Migration diskutiert, sowie die Verwendung des Generationenbegriffs in der empirischen Forschung und in den öffentlichen Diskursen in den Blick genommen. Dabei geht es auch darum, das Phänomen Migration in intergenerationaler Perspektive zu betrachten und zu fragen, inwieweit dies zu einem besseren Verständnis von Migration beitragen kann.

Aktualisiertes Programm | Einladung zur Filmvorführung "Töchter des Aufbruchs" | Flyer | Anmeldung

Weitere Informationen finden sich auf der Veranstaltungshomepage unter www.migrationskonferenz.ch; Hotelkontingente sind auf der Seite der Stadt Innsbruck einsehbar.

 


 Innsbrucker Gender Lectures
46. Innsbrucker Gender Lecture

Amazon Gay Prides: Sexual modernity in wilderness?
Manuela L. Picq
, professor of International Relations, Universidad San Francisco de Quito, Ecuador
Kommentar: María Teresa Herrera Vivar, Institut für Politikwissenschaft
Moderation: Dora Lisa Pfahl, Institut für Erziehungswissenschaft

Dienstag, 21. Juni 2016
19:00 - 21:00, Hörsaal 3, SOWI, Universitätsstraße 15, (IBK)

LINK: Abstract&CV

Gay prides and same-sex marriage tend to be perceived as symbols of modernity. The non-modern is in Amazonia, where Indigenous peoples live in a wild Eden untouched by global forces. Yet there are gay prides and same-sex marriages in Amazonia too. There are drag queen contests in old rubber towns. Tikuna women defend homo-affective relationships as part of ancestral rules of the clan. If Amazonia is in fact modern, then what is modernity about and where is it located? Sexuality approaches both debunk the collective imaginary of Amazonia as detached from world politics and disrupts associations of sexual liberation with western modernity. This talk looks at Amazon sexualities to challenge conventional narratives of global modernity.

Manuela L. Picq is a professor of International Relations at Universidad San Francisco de Quito (USFQ), Ecuador. She has held research positions at Freie Universität (2015), the Institute for Advanced Study (2013), Amherst College (2011), and the Woodrow Wilson Center (2005). Her work explores Indigeneity, sexuality, and extractivism in Latin America and international relations. Manuela is co-editor of Sexualities in World Politics (with Markus Thiel, Routledge 2015) and Queering Narratives of Modernity (with Maria Amelia Viteri, Peter Lang 2016). She has published in scholarly journals like Latin American Politics and Society, Cahiers du Genre and International Political Science Review. She contributes opinions to media venues worldwide including Al Jazeera English, Folha de São Paulo, and International Cry.

Veranstaltet von der FP Geschlechterforschung in Kooperation mit Radio Freirad