Projekte

Hier finden Sie unsere Publikationen und Projektberichte zu bereits abgeschlossenen Tourismusforschungsprojekten:

Mobilität:

Der Stellenwert von Mobilität im gesundheitsorientierten Tourismus

Landwirtschaft und Tourismus:

Agrotourismus: eine Untersuchung im Ötztal

Familienbetriebe im Tourismus:

Strategische Positionierung von Familienunternehmen in Tirol

Interne und Externe Nachfolge im Familienunternehmen im Tourismus

Familienbetriebe im Tiroler Tourismus - im Spannungsfeld zwischen Familienmitgliedern und Mitarbeitern des Unternehmens

Inklusiver Tourismus:

GATE - Granting Accessible Tourism for Everyone: zum Inklusiven Tourismus

Wintertourismus:

Touristische Präferenzen für Urlaubsangebote im Wintertourismus

Alternative Wintersportarten - eine qualitative und quantitative Analyse

Weisse Bänder in grüner Landschaft - eine experimentelle Untersuchung am Beispiel von Online Medien

Finanzierung:

Zum Alternativfinanzierungsgesetz in Österreich: eine rechtliche und wirtschaftliche Analyse

 

mobilität

  Der Stellenwert von Mobilität im gesundheitsorientierten Tourismus

Das Mobilitätsverhalten von Touristen vor Ort mit nachfolgenden gesundheitsbezogenen Implikationen und die Beziehungen zwischen Bewegungsgewohnheiten und Mobilitätsmustern im täglichen Leben waren Gegenstand dieser Studie. Ein vielschichtiger methodischer Ansatz zeigte vielfältige Implikationen in allgemeinen Mobilitätsroutinen im Alltag sowie in Urlaubssituationen, während Urlaubssituationen Indikatoren für Anpassungen des individuellen Mobilitätsverhaltens darstellen.

Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol.

Folgende Personen waren an dem Projekt beteiligt

  • Univ.-Prof. Dr. Bruno Abegg (Institut für Geographie, LFU)
  • Mag. Dr. Cornelia Blank (Institut für Sport-, Alpinmedizin, Gesundheitstourismus, UMIT)
  • Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Markus Mailer (Institut für Infrastruktur, LFU)
  • Eva Posch, MSc (Institut für Geographie, LFU)
  • Mag. Martin Schnitzer, PhD (Institut für Sportwissenschaft, LFU)
  • Philipp Schlemmer, MSc (Institut für Sportwissenschaft, LFU)
  • Bartosz Bursa, MEng (Institut für Infrastruktur, LFU)
  • Dr. Robert Steiger (Institut für Finanzwissenschaft, LFU) 
Hier können Sie den Projektbericht als pdf herunterladen: 
Projektbericht Kurzversion 
Hier eine wissenschaftliche Publikation zum Projekt: Publikation Schlemmer et al 2019
 

agrotourism

Agrotourismus. Eine Untersuchung zum Einfluss der bäuerlichen Gästebeherbergung auf die landwirtschaftlichen Strukturen im Ötztal

Das Projekt Agrotourismus untersuchte den Beitrag der bäuerlichen Gästebeherbergung zur Erhaltung der landwirtschaftlichen Strukturen sowie auf die Offenhaltung der Kulturlandschaft im Berggebiet. Am Beispiel vom tourismusintensiven Ötztal wurde dafür eine quantitative Befragung der landwirtschaftlichen Betriebe mit Gästebeherbergung durchgeführt. Einzelne quantitative Ergebnisse werden anschließend in qualitativen Interviews mit regionalen Experten und Expertinnen vertieft.

Die bäuerliche Gästebeherbergung trägt einerseits durch die Bereitstellung von Unterkünften, andererseits durch die Landschaftspflege zur Tourismuswirtschaft bei. Ferner leistet sie einen Beitrag zur Erhaltung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Erkenntnisse aus der Studie tragen dazu bei den Fortbestand und die Weiterentwicklung bäuerlicher Gästebeherbergung zu unterstützen.

Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol.

Das Projekt wurde am Institut für Soziologie von Rike Stotten, Michaela Mauer und Markus Schermer bearbeitet.

Hier können sie den Projektbericht als pdf herunterladen: Projektbericht
Hier ein wissenschaftliches Paper zum Projekt:  Sustainabilty


familie

Strategische Positionierung - eine Analyse strategischer Optionen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit touristischer Familienunternehmen

Das Projekt untersuchte die strategische Positionierung von touristischen Familienunternehmen in Tirol. Eine der zentralen Stärken von Familienunternehmen besteht in der engen Verzahnung von Familie und Betrieb und das die Entscheidungsfindungen gleichermaßen von sachlichen und emotionalen Motiven geleitet werden. Zudem spielt die langfristige Existenzsicherung der Familien eine wesentliche Rolle. Familienunternehmen stehen vor vielen Herausforderungen, die mit dem Verhältnis Familie-Unternehmen, der Finanzierung oder der Unternehmensstrategie zusammenhängen. Touristische kleinstrukturierte Familienunternehmen haben aufgrund ihrer Größe mit Herausforderungen und Nachteilen, wie sich verändernden und gesättigten Märkten, zu kämpfen welche eine klare strategische Ausrichtung notwendig machen.

Ziel des Projektes war eine Grundlagenstudie zum Status Quo der strategischen Positionierung von Familienbetrieben im Tourismus zu verfassen, deren Problemfelder zu analysieren und ein Portfolio mit strategischen Optionen für touristische Familienunternehmen zu erstellen.

Die qualitative Untersuchung besteht aus einem Leitfadeninterview und Fokusgruppen. Grundsätzlich kann von diesem Projekt ein besseres Verständnis zum Unternehmertum, insbesondere zur strategischen Planung in Familienunternehmen erwartet werden, sowohl aus theoretischer als auch praktischer Sicht.

Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol.

Das Projekt wurde vom Team KMU & Tourismus der Universität Innsbruck und vom Zentrum für Familienunternehmen am Management Center Innsbruck bearbeitet.

Hier können Sie den Projektbericht als pdf herunterladen:
Projektbericht Familienunternehmen


Interne_Externe

Interne und externe Unternehmensnachfolge im Tourismus

Mithilfe einer qualitativen Datenerhebung beantwortet das vorliegende Projekt folgende Fragen:

  • Welche Faktoren beeinflussen den Nachfolgeprozess in der Hotellerie aus Sicht der ÜbergeberInnen und UnternehmerInnen?
  • Wie unterscheidet sich die Wahrnehmung von ÜbergeberInnen und ÜbernehmerInnen bzgl. der Gestaltung eines Nachfolgeprozesses und dessen Einflussfaktoren?
  • Inwiefern unterscheiden sich interne und externe Nachfolgeprozesse voneinander?

Im Zuge der Interviews mit zehn ÜbergeberInnen-ÜbernehmerInnen-Paaren in der Tiroler Hotellerie wurden zentrale Herausforderungen im Übergabeprozess identifiziert.

Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol.

Das Projekt wurde vom Team KMU & Tourismus der Universität Innsbruck und der Division für Management im Gesundheits- und Sporttourismus / Landeck an der UMIT – Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik durchgeführt.

Hier können Sie den Projektbericht als pdf herunterladen:
Projektbericht Interne und Externe Nachfolge
 
 

Gate

GATE - Granting Accessible Tourism for Everyone (ITAT2034)

Zur GATE Homepage

Interreg Projekt V-A Italien-Österreich – Aufruf 2017 - Prioritätsachse 2 – Natur und Kultur

In Zusammenarbeit mit der Stiftung UNESCO Dolomiti (Projekt Leader) führen wir in den kommenden drei Jahren ein grenzüberschreitendes Interreg Projekt Italien-Österreich mit dem Namen GATE - Granting Accessible Tourism for Everyone durch, was soviel bedeutet wie „Barrierefreien Tourismus für alle ermöglichen“. Als Projektpartner mit dabei sind die Region Veneto, die Gemeinde Santorso (Veneto), der CAI Alpago und auf österreichischer Seite die Universität Innsbruck sowie die Standortagentur Tirol und Forschungsgesellschaft Salzburg Research.

Das Projekt widmet sich dem nachhaltigen Schutz, der Förderung und Entwicklung des einzigartigen Natur- und Kulturerbes im Alpenraum und entwickelt einheitliche Leitlinien, Kommunikationsformen und Standards für den inklusiven Tourismus für alle.

Ziel ist die Entwicklung folgender Instrumente:

Leitlinien für Barrierefreiheit, grenzüberschreitende Beschilderungen und Kommunikationsformen

  • Produkte zur Förderung des barrierefreien Tourismus basierend auf den Ideen des Design for all
  • Inklusive Informationssysteme für Touristen und E-Tourism Plattformen
  • Innovative Mobilitätskonzepte für den Tourismus
  • Handbuch und Schulungen zum fachspezifischen Wissenstransfer
  • Grenzüberschreitende Werbekampagne (Verbreitung Kultur Barrierefreiheit, Einbindung Stakeholder und Aufwertung Pilotmaßnahmen)
  • Help Desk für inklusiven Tourismus

In den teilnehmenden Regionen sind auch konkrete Standortprojekte geplant: Bei uns in Südtirol werden wir das Besucherzentrum Geoparc Bletterbach bei Radein aufwerten und mit den neuesten Technologien ausstatten, wie z.B. virtuelle Realität (VR), Bluetooth-Informationssender (Beacons) und Sensoren (Parkplatzsensoren), die für alle BesucherInnen benutzbar sind.

Das Projekt wird mit Fördermitteln des Programms Interreg V-A Italien-Österreich finanziert.


Praeferenzen_bild

Touristische Präferenzen für komplexe Angebotspakete im Wintertourismus

Mithilfe einer qualitativen und quantitativen Datenerhebung beantwortet das Projekt folgende Fragen:

Was sind die entscheidenden Faktoren für die Destinationswahl eines Urlaubsskigastes?
Welche Rolle spielt eine „Winterlandschaft“ oder die Wahrscheinlichkeit eine solche vorzufinden, bei der Buchung eines Winterurlaubes?
Welche Rolle spielen die zu erwartenden Pistenverhältnisse bei der Wahl des Winterurlaubes?
Sind diese beiden Faktoren absolute „must haves“ oder lassen sie sich durch andere Angebotskomponenten (Après-Ski, Wellness, sportliche Alternativprogramme, Kulturprogramme, ...) vollständig oder teilweise kompensieren?
Wie reagieren Kunden bei weniger guter Schneelage: verkürzter Urlaub, Ausweichen auf alternative Destinationen, komplett andere Urlaubsalternativen (z.B. Südsee oder Städteurlaub, Verzicht auf Urlaub)?
Welche Kundensegmente sind überhaupt durch andere Produktpakete erreichbar und wie groß sind diese Segmente?
Welche Rolle spielt die Destinationsloyalität und (wie) kann diese erhöht werden?

Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol.

Das Projekt wurde vom Team Robert Steiger, Gottfried Tappeiner und Janette Walde von der Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik an der Universität Innsbruck bearbeitet.

Hier können Sie den Projektbericht als pdf herunterladen:
Projektbericht Touristische Präferenzen

  

Schnee_schuh

Alternative Wintersportarten - eine qualitative und quantitative Analyse 

Dieses Projekt erhob mittels qualitativer und quantitativer Methoden jene alternativen Wintersportarten (AWS), die in Tirol neben dem klassischen Skifahren durchgeführt werden. Winterwandern, Skitouren oder Rodeln sind nur drei mögliche Aktivitäten, die von Winterbegeisterten in Tirol nachgefragt werden. Dennoch ist bisher wenig bekannt über die Motivation und das Verhalten dieser alternativen WintersportlerInnen.

Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol.

Das Projekt wurde von Bruno Abegg (Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften), Mike Peters, Bernhard Bichler, Alexander Plaikner & Johanna Sparber (Fakultät für Betriebswirtschaft / Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus) bearbeitet. 

Hier können Sie den Projektbericht herunterladen Projektbericht

 

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Weisse Bänder in grüner Landschaft: Destinationsmarketing im Zeichen des Schneemangels - eine experimentelle Untersuchung am Beispiel von Online Medien

Dieses Projekt zeigt mittels drei experimenteller Studien, dass geschönte Marketingbotschaften über soziale Medien eine schlechtere Bewertung der Destination hervorrufen, als Marketingbotschaften, welche die suboptimale Bedingungen thematisieren. Marketingkommunikation über soziale Medien muss daher die Realität abbilden und dennoch die Vorteile einer Destination hervorheben.  Das Hauptargument aller drei Studien ist, dass die Schaffung von realistischen Erwartungshaltungen (a priori) zu positiveren Bewertungen der Destination führt als wenn durch geschöntes Bildmaterial der Eingriff in die Natur geleugnet wird

Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol.

Das Projekt wurde von Ursula Scholl-Grissemann und Mike Peters (Fakultät für Betriebswirtschaft / Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus) bearbeitet. 

Hier können Sie den Projektbericht herunterladen Projektbericht
Unsere Publikation zum Projekt im Top Journal Journal of Travel Research  JTR Artikel
 
 

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Zum Alternativfinanzierungsgesetz in Österreich: eine rechtliche und wirtschaftliche Analyse

Diese Projekt hat in einer umfassenden empirischen Studie das Wissen und die Einstellung von Unternehmern im Tourismus (in Österreich, Südtirol und Deutschland) so- wie die grundsätzliche Eignung von Crowdinvesting zur Finanzierung eines KMU untersucht. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Kenntnisstand der Unternehmer über Crowdinvesting gering ist. Das AltFG an sich ist zwar durchaus bekannt, die Kenntnisse in Hinblick auf die vorgesehenen Finanzierungsinstrumente fallen aber bescheiden aus. Ferner fühlen sich die Unternehmen von (quasi-)öffentlichen Institutionen und privaten Dienstleistern eher schlecht informiert. In Bezug auf die Einstellung der Unternehmer kann resümiert werden, dass durchaus eine gewisse Offenheit gegenüber Crowdinvesting besteht. Zu Recht wird in Crowdinvesting nicht nur eine reine Finanzierungsart gesehen, sondern auch dessen Poten- zial für Marketing- und Vertriebszwecke. Crowdinvesting wird eher als Substitut zur klassischen Bankenfinanzierung gesehen, denn als Komplementär.

Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol.

Das Projekt wurde von  Alexander Schopper, Joseph Moser (Rechtswissenschaftliche Fakultät) und Matthias Bank, Philipp Gamper und Raimund Kuess (Fakultät für Betriebswirtschaft) bearbeitet. 

Hier können Sie den Projektbericht herunterladen Projektbericht
 
 

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Familienbetriebe im Tiroler Tourismus - im Spannungsfeld zwischen Familienmitgliedern und Mitarbeitern des Unternehmens

Das Forschungsprojekt „Familienbetriebe im Tiroler Tourismus im Spannungsfeld zwischen Familienmitgliedern und Mitarbeitern“ eröffnet einen fundierten Einblick in die Welt des heimischen Tourismus. Dabei zeigt sich, dass es sehr wohl innerbetriebliche Spannungs- und Konfliktpotenziale gibt, die in der familiengeführten Unternehmensform begründet sind. Diese können sich durchaus auch negativ auf die Tourismusbetriebe auswirken.

Aufbauend auf 30 leitfadengestützte Tiefeninterviews wurden in einer standardisierten Umfrage insgesamt mehr als 200 Mitglieder und Mitarbeiter von Familienunternehmen befragt.

 Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol.

Das Projekt wurde von  Andreas Strobl und Michael Radner (Fakultät für Betriebswirtschaft) bearbeitet. 

Hier können Sie den Projektbericht herunterladen Projektbericht

 

Bildnachweise: @envato_lizenz_Homepage und @MPeters (Bild: Bericht Interne und externe Unternehmensnachfolge)

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