Kurzfassung

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In Österreich und seinen Nachbarstaaten werden die tiefgreifendsten, ökologischen Konsequenzen der globalen Erwärmung in den alpinen Ökosystemen, und dort im Besonderen an ökologischen Übergangszonen (= Ökotonen) wie der Baumgrenze, erwartet. Im vorliegenden Forschungsprojekt kann auf eine einzigartige Datenbank, welche vor zehn Jahren an 45 österreichischen Bergseen der Niederen Tauern Region (1500 – 2300 m SH) erstellt wurde, zurückgegriffen werden. Fünf Seen, die hinsichtlich ihrer durchschnittlichen Temperatur als (ultra) sensibel zu bezeichnen sind, werden im Zuge dieses Projekts neuerlich beprobt. Durch die Untersuchung der gleichen Indikatororganismen, sind wir in der Lage, Veränderungen innerhalb der Artenzusammensetzung, die in der letzten Dekade aufgetreten sind, zu analysieren. Weiters planen wir den Einsatz moderner und sensitiver, molekularer Sequenzierungsmethoden, um mögliche Veränderungen in der Biodiversität nicht nur auf Artniveau, sondern auch zwischen visuell nicht unterscheidbaren Unterarten aufzuzeigen. Neben der Publikation der Ergebnisse in wissenschaftlichen Zeitschriften sollen die Ergebnisse durch ein Schulprojekt der HBLA Ursprung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.