Bericht:

Frankreich-Tag 2013 mit Unterzeichnung des neuen Dreijahresvertrages

Der diesjährige Frankreich-Tag am 28. November fand unter dem Motto „Jeder Mensch hat zwei Heimaten: seine eigene und Frankreich“ statt. Seinen Glanz erhielt der Abend durch die Anwesenheit von Rektor Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Tilmann Märk und von S.E. Stéphane Gompertz, dem Botschafter der Republik Frankreich in Österreich.

Der Rektor trug diskret an seinem Aufschlag eine kleine rote Anstecknadel, die „Understatement“-Variante des Ordens der „Légion d’Honneur“, den er am Vortag vom Botschafter verliehen bekommen hatte. Damit ehrte der französische Staat die Verdienste von Rektor Märk um den wissenschaftlichen Austausch zwischen der Universität Innsbruck und den Universitäten und Hochschulen Frankreichs, der sich nicht zuletzt in der Existenz und dem guten Gedeihen des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts manifestiert. Dieser erhielt aus Anlass des Frankreich-Tages nun schon seinen fünften Dreijahresvertrag, der ihn bis Ende 2016 begleiten wird. Rektor und Botschafter unterzeichneten feierlich den neuen Vertrag, der die Kooperation und die Existenz des Frankreich-Schwerpunkts auch für die nächsten Jahre absichert.

Anschließend schritt man zur Verleihung der Frankreich-Preise, die diesmal drei herausragende Dissertationen mit Frankreich-Bezug auszeichneten. Abschließten gab es einen Festvortrag des im Vorjahr berufenen Pastoraltheologen o. Univ.-Prof. Dr. Christian Bauer, aus dem im Übrigen das Titelzitat dieses Beitrags stammt. Unter der Überschrift: „Gott in Frankreich? Theologie und Kirche im Kontakt mit Nichtglaubenden“ fragte er sich, was die Theologie von der katholischen Kirche Frankreichs denn lernen könne.   

Frankreich-Preise 2013

Im Rahmen des Frankreich-Tags 2013 konnten drei herausragende Dissertationen mit den Frankreich-Preisen ausgezeichnet werden.

  • Herr MMag. Dr. Claus OBERHAUSER wurde für seine Arbeit „Die verschwörungstheoretische Trias: Barruel-Robison-Starck“, eingereicht am Institut für Geschichtswissenschaften und europäische Ethnologie bei Univ.-Prof. i.R. Dr. Helmut Reinalter, mit dem Preis ausgezeichnet;
  • Frau MMag. Dr. Melanie FESSLER erhielt den Preis für ihre Dissertation „‘Je ne veux pas que mon horizon s’arrête sur une frontière…’ Die Darstellung wandelbarer Identitäten durch Kulturkontakt in den Romanen von Shan Sa“, eingereicht am Institut für Romanistik bei Univ.-Prof. Mag. Dr. Ursula Moser;
  • Herr Mag. Dr. Karl WÖRLE wurde für die Arbeit „Die internationale Effektivität von Schiedsvereinbarungen. Eine österreichisch-französische Untersuchung des auf die Wirksamkeit von Schiedsvereinbarungen anwendbaren Rechts“, eingereicht am Institut für Zivilgerichtliches Verfahren bei Univ.-Prof. RA. Dr. Hubertus Schumacher, geehrt.