Forschungszentrum Informatik

Leiterin

Univ.-Prof. Dr. Ruth Breu (Institut für Informatik)

Forschungsziele

Die Informatik durchdringt inzwischen nahezu alle Wissenschaftsdisziplinen, Industriezweige und Lebensbereiche. In diesem Kontext spielt das Zentrum Informatik eine wichtige Rolle, sowohl für die Weiterentwicklung informatikspezifischer Forschungsthemen im internationalen Kontext, als auch für Kooperationen innerhalb und außerhalb der Universität.

Unsere Zielsetzung kann wie folgt charakterisiert werden:

  • Arbeit an wissenschaftlichen Themen in einem anwendungsorientierten Kontext
  • Entwicklung fundierter Konzepte, Methoden und Werkzeuge für nachhaltige Resultate
  • Transfer und Weiterentwicklung unserer Ideen in praktischen Anwendungen und Kooperationen

Themen, die wir in unserem Zentrum abdecken, beschäftigen sich mit verschiedenen Aspekten komplexer kooperativer Systeme und Services:

  • Automatisches und interaktives Beweisen
  • Autonome Robotik
  • Big Data
  • Business Process Management (Process Modeling, Process Execution, Process Mining)
  • Computergrafik
  • Computerhaptik
  • Computer Vision
  • Digitale Forensik
  • Energieeffiziente Programmierung
  • Geschäftsgetriebenes Qualitätsmanagement
  • Information Retrieval
  • Kommunikation und Marketing in Social Media
  • Logik
  • Machine Learning
  • Modellbasierte Softwareentwicklung
  • Neuere Datenbankmodelle
  • Parallelisierungstechniken für moderne Multiprozessorarchitekturen
  • Performance Modellierung
  • Programmanalyse und -verifikation
  • Programmentwicklungsumgebungen für parallele und verteilte Systeme
  • Ressourcen Management und Scheduling für Cloud Infrastrukturen
  • Security Engineering
  • Semantic Web
  • Smart Data
  • SOA (Service Oriented Architectures)
  • Virtuelle und erweiterte Realität

 Interview mit Leiterin Ruth Breu (Video)

Unsere Leistungen und Partner

Das Institut für Informatik und STI Innsbruck kooperieren in zahlreichen Bereichen der Auftrags- und Grundlagenforschung mit Partnern der Industrie wie auch aus dem akademischen Bereich. Weiters sind beide Institute an mehreren großen, von der EU geförderten Forschungsprogrammen als Partner beteiligt und einige werden sogar von den Instituten aus koordiniert. Ein kurzer Auszug unserer Forschungsleistungen mit unmittelbar anwendbaren Ergebnissen in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft:

  • Analyseverfahren für Genomdatenbanken
  • Anwendungen der Computer Haptik, z.B. als Navigationshilfe für Blinde – und Sehbehinderte
  • Anwendung von Ontologien sowie Smart, Linked und Big Data in den Bereichen Tourismus, Social Media, Transport, Energie und Gesundheit
  • Datenschutzfreundliche Benutzerschnittstellen
  • Einsatz von Grid-Technologien im Bereich E-Learning und Online-Spiele
  • Einsatz von Web Services und serviceorientierter Architekturen für Enterprise Application Integration
  • Entwicklung und Bereitstellung der Datenbank zur ÖNORM A 6241-2 (BIM-Merkmalserver)
  • Entwicklung von Netzwerken für den Austausch von Gesundheitsdaten
  • Fälschungserkennung an digitalen Mediendaten
  • Intrinsische Plagiatserkennung
  • Management von Anforderungen der Sicherheit und Compliance im Unternehmenskontext
  • Medizinische Anwendungen, z.B. zur Chirurgieplanung oder Diagnoseunterstützung
  • Microblogs und Recommendations
  • Quality Intelligence für IT-Infrastrukturen
  • Risikobasierte Testverfahren
  • Sicherheit in Zahlungssystemen und virtuellen Währungen
  • Trainingssimulatoren für die medizinische Ausbildung, u.a. in der Chirurgie
  • Vorhersage von Wertpapierkursen durch Hochleistungsanwendungen
  • Wahrnehmungs- und manuelle Interaktionsfähigkeiten für lernende Haushalts- und Serviceroboter
  • Werkzeuge zur schnellen Vorhersage von Naturkatastrophen (z. B. Überflutung durch alpine Gewässer)

Die Aktivität der Institute spiegelt sich auch in der hohen Zahl von wissenschaftlichen Publikationen mit Partnern von renommierten internationalen Universitäten wider.

Im Bereich der regionalen Kooperation wurde die „BIT School“ (Bozen, Innsbruck, Trient Joint School for Information Technology) gemeinsam mit den Universitäten Bozen und Trient ins Leben gerufen. Sie dient der Stärkung des Austauschs zwischen Studierenden, Lehrenden und Forschenden im Bereich der Informatik und zur Stärkung der IT-Offensive im Norden sowie Süden Tirols.

Um den Dialog zwischen dem Tourismus, der Wissenschaft und der IT zu fördern, wurde die Konferenz TourismFastForward ins Leben gerufen – eine Konferenz für innovative Technologien im Tourismus.

Beteiligte Institute