Forschungszentrum Globaler Wandel - Regionale Nachhaltigkeit

Leiter

Univ.-Prof. Dr. Johann Stötter (Institut für Geographie)

Stellvertretender Leiter

Dr. nat. techn. Karl-Michael Höferl (Institut für Geographie)

Forschungsziele

Der Globale Wandel (Klimawandel, Globalisierung, soziokultureller Wandel, Ressourcenverknappung etc.) gewinnt sowohl in
Gesellschaft und Politik als auch im wissenschaftlichen Diskurs an Bedeutung. Das Wechselspiel zwischen treibenden
Kräften, Handlungen und Auswirkungen auf allen Maßstabsebenen (global bis lokal) ist zur zentralen Charakteristik des
Anthropozäns geworden. Ziel des Forschungszentrums „Globaler Wandel – regionale Nachhaltigkeit“ ist einerseits das
Verständnis dieser Dynamik und ihrer Folgen für Mensch-Umwelt-Systeme. Andererseits wird der Frage nachgegangen, wie
die Gesellschaft den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts unter dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung begegnen
kann.

Das Forschungszentrum schafft Raum für den interdisziplinären Dialog in der Global Change- und Nachhaltigkeitsforschung
an der Schnittstelle zwischen Natur- und Gesellschaftswissenschaften. Theoretisch-konzeptionelle Arbeit, empirische sowie
anwendungsorientierte Forschung und Umsetzung sind hier gleichbedeutend. Im Sinne einer zeitgemäßen, sich ihrer
gesellschaftlichen Verantwortung bewussten Wissenschaft bringen sich die Mitglieder des Forschungszentrums aktiv in den
transdisziplinären Dialog mit der Gesellschaft ein, um zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Aktuell beschäftigt sich das Forschungszentrum mit dem Themenschwerpunkt Ressourcen. Dabei geht es um natürliche und
menschengemachte, materielle und immaterielle Ressourcen sowie diskursive Bedeutungszuschreibungen. Wesentliche
Aspekte umfassen ihre Entstehung und Potentiale, (Un)Begrenztheit und Nutzung, Verfügungsrechte und Konflikte sowie
damit einhergehende Veränderungen in Raum und Zeit.

Beteiligte Organisationseinheiten

Homepage des Forschungszentrums

https://www.uibk.ac.at/globalchange