Doktoratskolleg Medizinrecht und Gesundheitswesen

LeiterIn

Univ.-Prof. Dr. Michael Ganner (Institut für Zivilrecht)

Stellvertretende LeiterIn

Univ.-Ass.in Dr.in Caroline Voithofer (Institut für Zivilrecht)

ReferentIn / Management

Tatjana Ulasik

Zielsetzung

Im Rahmen des Doktoratskollegs (DK) erhalten die DoktorandInnen eine fundierte medizinrechtliche Ausbildung. Diese soll sie insbesondere für weitere wissenschaftliche Betätigungen in diesem Forschungsfeld sowie für die Rechtspraxis im Bereich des Medizinrechts und Gesundheitswesens qualifizieren. Die aus dem DK hervorgehenden Dissertationen sollen als hochwertige wissenschaftliche Arbeiten publiziert werden und damit die Weiterentwicklung in diesem Bereich positiv fördern.

Das DK stellt ein Bindeglied zwischen Lehre- und Forschung im „Medizin- und Gesundheitswesen“ dar. Über die Einbindung in das Forschungszentrum ist dabei nicht nur eine exzellente Betreuungssituation garantiert, sondern die DoktorandInnen werden durch die Einbindung in das DK und dessen Einbindung in das Forschungszentrum vielfach profitieren: sie erhalten dadurch Zugang zu einer internationalen wissenschaftlichen Community, zu einschlägigen Lehrveranstaltungen, zu nationalen und internationalen Fachveranstaltungen (zB Kongresse, Workshops) sowie zu verschiedensten Forschungsinstitutionen (Bibliotheken, Datenbanken etc). Sie sollen frühzeitig die Möglichkeit haben, Vorträge auf wissenschaftlichen Tagungen zu halten und einschlägig zu publizieren und werden dabei finanziell durch die Mittel des DKs unterstützt.

Das Medizin- und Gesundheitswesen wirft eine Vielzahl an nationalen und internationalen rechtlichen Fragestellungen auf, die im Rahmen des DK wissenschaftlich bearbeitet werden sollen. Zu nennen sind bspw. PatientInnenrechte, das Pharmarecht, das Medizinprodukterecht sowie Fragen der Arzthaftung. Aus rechtlicher Sicht betrifft das vor allem öffentlich-rechtliche (Grundrechte, Verfassung, Verwaltung), privatrechtliche, sozialrechtliche und rechtsphilosophische (Ethik) Themenbereiche. Aber auch das Strafrecht, die Rechtsgeschichte und die Rechtssoziologie kommen dafür in Betracht.

Wie im Forschungszentrum Medizin- und Gesundheitsrecht soll auch im DK durch Zusammenarbeit – insbesondere mit der Medizinischen Universität Innsbruck und der UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik – die Möglichkeit eröffnet werden, juristische Fragestellungen mit forschungsgeleiteten Erfahrungen aus Medizin- und Gesundheitswesen zu koppeln, indem Plattformen für die Diskussion laufender Arbeiten aus juristischer und medizinischer Sicht etabliert werden.

Faculty Members

  • Wird in Kürze bekanntgegeben.

 

Homepage 

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1669 Wissenschafft Gesellschafft