Universität Innsbruck

Master­studium
Öko­logie und Bio­diversi­tät

Das Master­studium ver­mittelt wissen­schaft­liches Den­ken und Han­deln bei inter­diszi­plinären Problem- und Frage­stellungen zu Öko­logie, Bio­diversi­tät und Evo­lution. Sie er­werben Kompe­tenzen in Theorie und Praxis zur Ent­wicklung einer zukunfts­fähigen, nach­haltigen und kritik­fähigen Gesell­schaft sowie die Möglich­keit einer ge­zielten Vertie­fung in einer Viel­zahl ökolo­gischer Diszi­plinen.

Masterstudium: Ökologie und Biodiversität

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Info

Master of Science (MSc)

Dauer/ECTS-AP
4 Semester/120 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Fachlich infrage kommender Bachelorabschluss oder Äquivalent

Curriculum
Informationen zum Curriculum  

Das richtige Studium für mich?

Chemische Verbindungen, eine Naturlandschaft

In fünf Begriffen

  • Schwerpunktsetzung durch gezielte Auswahl der Module: von aquatischen bis terrestrischen Lebensräumen, von der DNA bis zum Ökosystem
  • Auswirkungen von Biodiversitätsverlust und Lebensraumveränderung
  • Globaler Wandel respektive Lebensraum Alpen
  • Menschlicher Einfluss auf Ökosysteme und deren Leistungen
  • Forschungsorientierte Lehre im Freiland und im Labor
Hügellandschaft

Meine Karriere

Karrieremöglichkeiten

  • universitäre und außer­universitäre ökologische Forschung
  • öffentliche Ver­waltung, Behörden und Bundes­ämter mit öko­logisch relevan­ter Agenda
  • inter­nationale Regierungs- und Nicht­regierungs-Organisationen
  • Planungs-, Ingenieur- und Consulting­büros, die sich mit der Erhe­bung von öko­logisch rele­vanten Sach­verhalten beschäf­tigen
  • Wissenschafts­journalismus und -kommunikation
  • Lehrtätigkeit
  • Naturpädagogik, Umwelt­beratung oder weitere wissen­schaftliche Dienst­leistungen
  • Selbständigkeit als öko­logische Bau­aufsicht,
  • gericht­lich beei­dete Sach­verständige

Career Service der Universität Innsbruck

Aus der Praxis

Schmet­ter­lings-Viel­falt in Vorarl­berg gefähr­det

Über 2500 Schmetterlingsarten gibt es in Vorarlberg. Die Hälfte davon ist aktuell in ihrem Bestand gefährdet, wie eine aktualisierte Rote Liste der „inatura“ zeigt. Johannes Rüdisser vom Institut für Ökologie leitete das Monitoring der Schmetterlinge. Die Ergebnisse wurden am 16. Mai 2022 in einem Pressegespräch präsentiert.

Ruben Som­ma­ruga wird Fel­low der Euro­pean Aca­demy of Sciences

Die European Academy of Science (EurASc) hat den Innsbrucker Limnologen Ruben Sommaruga zum Fellow der Organisation gewählt. Sommaruga ist Professor am Institut für Ökologie der Uni Innsbruck und leitet dort die Forschungsgruppe "Lakes and Glacier Research".

Grenz­über­schrei­ten­der Ak­ti­ons­plan für ar­ten­rei­chen Inn prä­sen­tiert

Wissenschaftler*innen der Universität Innsbruck haben im Rahmen des EU-Interreg-Projekts INNsieme einen Aktionsplan für den Artenschutz im Inn erstellt. Dieser wurde heute im Rahmen eines Pressegesprächs präsentiert. Fazit des internationalen Projektteams: Der Inn soll von der Quelle bis zur Mündung wieder naturnäher werden.

For­scher*in­nen schär­fen Blick für Öko­sys­teme wäh­rend der Eis­zeit

Erstmals ist es einem Team von Forscher*innen der Universität Innsbruck gelungen, mit genetischen Daten die Veränderungen von Ökosystemen im jüngsten Eiszeitalter zu bestimmen. Damit liefern die Wissenschaftler*innen ein genaues Modell, wie sich die Wechsel zwischen kalten und warmen Phasen auf die eiszeitlichen Steppen in Europa ausgewirkt haben. Die Ergebnisse sind nun in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.