Universität Innsbruck

Master­studium
Öko­logie und Bio­diversi­tät

Das Master­studium ver­mittelt wissen­schaft­liches Den­ken und Han­deln bei inter­diszi­plinären Problem- und Frage­stellungen zu Öko­logie, Bio­diversi­tät und Evo­lution. Sie er­werben Kompe­tenzen in Theorie und Praxis zur Ent­wicklung einer zukunfts­fähigen, nach­haltigen und kritik­fähigen Gesell­schaft sowie die Möglich­keit einer ge­zielten Vertie­fung in einer Viel­zahl ökolo­gischer Diszi­plinen.

Masterstudium: Ökologie und Biodiversität

  Detaillierte Infos  Online bewerben

Info

Master of Science (MSc)

Dauer/ECTS-AP
4 Semester/120 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Fachlich infrage kommender Bachelorabschluss oder Äquivalent

Curriculum
Informationen zum Curriculum  

Das richtige Studium für mich?

Chemische Verbindungen, eine Naturlandschaft

In fünf Begriffen

  • Schwerpunktsetzung durch gezielte Auswahl der Module: von aquatischen bis terrestrischen Lebensräumen, von der DNA bis zum Ökosystem
  • Auswirkungen von Biodiversitätsverlust und Lebensraumveränderung
  • Globaler Wandel respektive Lebensraum Alpen
  • Menschlicher Einfluss auf Ökosysteme und deren Leistungen
  • Forschungsorientierte Lehre im Freiland und im Labor
Hügellandschaft

Meine Karriere

Karrieremöglichkeiten

  • universitäre und außer­universitäre ökologische Forschung
  • öffentliche Ver­waltung, Behörden und Bundes­ämter mit öko­logisch relevan­ter Agenda
  • inter­nationale Regierungs- und Nicht­regierungs-Organisationen
  • Planungs-, Ingenieur- und Consulting­büros, die sich mit der Erhe­bung von öko­logisch rele­vanten Sach­verhalten beschäf­tigen
  • Wissenschafts­journalismus und -kommunikation
  • Lehrtätigkeit
  • Naturpädagogik, Umwelt­beratung oder weitere wissen­schaftliche Dienst­leistungen
  • Selbständigkeit als öko­logische Bau­aufsicht,
  • gericht­lich beei­dete Sach­verständige

Career Service der Universität Innsbruck

Aus der Praxis

Stu­dien zei­gen die Lang­zeit­ef­fekte von Dürre

Durch die Temperaturzunahme sind auch in unseren Breiten anhaltende Dürren und Hitzewellen präsenter geworden - der vergangene Sommer tat sein übriges dazu. Was diese Entwicklung für die Ökosysteme bringt, erforscht der Ökologe Michael Bahn in zahlreichen Projekten, die in viele Publikationen in hochrangigen Fachjournalen mündeten.

Nach­wach­sende Wäl­der för­dern Erhalt der Arten­viel­falt

Natürlich nachwachsende tropische Wälder tragen dazu bei, die Vielfalt der Arten und Ökosysteme in Amerika zu erhalten. Eine kürzlich in Science Advances veröffentlichte Studie, an der auch der Innsbrucker Ökologe Florian Oberleitner beteiligt war, zeigt, dass die Baumarten-Zusammensetzung von nachwachsenden Wäldern ähnliche geografische Unterschiede aufweist wie die von ausgewachsenen Wäldern.

Schad­s­toffe gefähr­den hei­mi­sche Fle­der­mäuse

Fledermäuse wurden in Europa in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer seltener. Gründe dafür sind auch die Belastung mit Schwermetallen und schwer abbaubaren organischen Schadstoffen. Das zeigt eine aktuelle Studie zu den Beständen der Kleinen Hufeisennase im Bayerisch-Tiroler Alpenraum unter der Leitung der Universität Innsbruck. Urbanisierung und Verlust von Laubwäldern engen den Lebensraum der Fledermäuse zusätzlich ein.

Schmet­ter­lings-Viel­falt in Vorarl­berg gefähr­det

Über 2500 Schmetterlingsarten gibt es in Vorarlberg. Die Hälfte davon ist aktuell in ihrem Bestand gefährdet, wie eine aktualisierte Rote Liste der „inatura“ zeigt. Johannes Rüdisser vom Institut für Ökologie leitete das Monitoring der Schmetterlinge. Die Ergebnisse wurden am 16. Mai 2022 in einem Pressegespräch präsentiert.