Universität Innsbruck

Aktuelles

Dok­to­ratss­ti­pen­di­en: Zweite Tran­che für 2022 ver­ge­ben

Die zweite Tranche der Doktoratsstipendien aus der Nachwuchsförderung 2022 wurde vergeben. Dreizehn Dissertant*innen aus zehn Fakultäten können sich über eine Förderzusage freuen.

65 000 Mikro­ben erhal­ten neue Namen

Neue Algorithmen und Richtlinien könnten die Klassifizierung und Benennung von Mikroorganismen erheblich beschleunigen. Das geht aus zwei neuen Publikationen hervor, an denen Miguel Rodríguez-Rojas vom Institut für Mikrobiologie und dem Digital Science Center beteiligt war. Die Forscher*innen präsentierten unter anderem 65 000 neue Namen für bisher namenlose Mikroorganismen.

Mikro­bio­lo­gie: Insti­tut mit Kult­sta­tus

Zum 50. Geburtstag des Instituts für Mikrobiologie fanden sich viele (ehemalige) Angehörige und Freund*innen Ende September am Campus Technik ein, um das runde Jubiläum zu feiern. Ein abwechslungsreiches Festprogramm gab Einblicke in die Entwicklung der Mikrobiologie an der Universität Innsbruck von ihren Anfängen bis heute.

Virus­va­ri­a­n­ten im Abwas­ser zuver­läs­sig erkenn­bar

Genomische Analysen von Virus-Fragmenten im Abwasser lassen unerwartet detaillierte Schlüsse über die Verbreitung von COVID-Varianten in der Bevölkerung zu. Das zeigen Fabian Amman vom Forschungszentrum für Molekulare Medizin der ÖAW (CeMM) und Rudolf Markt vom Institut für Mikrobiologie der Uni Innsbruck in einer Publikation im Fachjournal Nature Biotechnology. Sie beschreiben darin außerdem neue bioinformatische Instrumente für ein zukunftsweisendes Pandemie-Monitoring.

Für Pflan­zen wird die Luft immer dün­ner

Durch den Klimawandel und den damit verbundenen Temperaturanstieg wandern Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen immer häufiger nach oben, in kühlere Höhenlagen. Aber wie passen sich diese Organismen an die Bedingungen in der Höhe an? Erstmals beobachtet ein Forscherteam von Eurac Research und Universität Innsbruck, wie Organismen auf den geringeren Luftdruck in höheren Lagen reagieren.

Le­ben mit Bak­te­ri­en

Das FWF-Projekt Co-Corporeality ist an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und Wissenschaft angesiedelt. Im Mittelpunkt steht die Kommunikation mit der mikrobiellen Umwelt. Beteiligt daran ist auch das Institut für Mikrobiologie. Nun wurde in Wien die Ausstellung „Degrees of Life“ eröffnet, die in einer großen, räumlichen Installation die Inhalte des Projekts erlebbar macht.

DNA­-­Se­quen­zie­rung für Ein­stei­ger und Pro­fis

An der Universität Innsbruck hat ein Team um Sebastian Hupfauf vom Institut für Mikrobiologie ein Softwarepaket für die einfache Analyse von DNA-Sequenzierungsdaten entwickelt. Die frei verfügbare Software soll es auch Einsteigern ermöglichen, solche komplexen Analysen durchzuführen. Nun hat das Entwicklerteam die dritte Version des Softwarepakets veröffentlicht.

Beste Master­ab­schlüsse

In diesem Jahr werden Viviana Elisabeth Kleinlercher und Julia Zöhrer für ihre herausragenden Abschlüsse von Masterstudien an der Universität Innsbruck mit dem „Würdigungspreis 2021 des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung“ ausgezeichnet.

Dok­­tor­­würde „sub aus­­piciis“ verlie­­hen

Mikrobiologin Nadine Präg und Archäologe Matthias Hoernes haben für ihre akademischen Leistungen von Landeshauptmann Günther Platter in Vertretung des Bundespräsidenten den Ehrenring „Sub auspiciis Praesidentis Rei Publicae“ verliehen bekommen. Die Promotion unter den Auspizien des Bundespräsidenten ist die höchstmögliche Auszeichnung für im Studium erbrachte Leistungen in Österreich.

Co­rona-Mo­ni­to­ring am WC

Jeder Mensch scheidet täglich Abfallprodukte, Viren und Bakterien aus. Auch Fragmente des Coronavirus bahnen sich ihren Weg durch den Darm und landen schlussendlich in der Kanalisation, die in den lokalen Kläranlagen mündet, wo Wissenschaftler*innen der Uni Innsbruck bereits auf die wertvollen Daten warten.

Zukunfts­weisen­des bio­lo­gisches Design

Im vergangenen Wintersemester fand erstmals eine interdisziplinäre Architektur-Mikrobiologie Lehrveranstaltung für Studierende der Architektur statt, deren eindrucksvolle Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert wurden.

wissenswert Februar 2021

Diese Ausgabe von wissenswert ist dem Studium gewidmet: Wir informieren über Aufnahmeverfahren und Studienstart, geben Einblick in neue Studien- und Weiterbildungsformate und stellen spannende Praxisprojekte von Studierenden vor. Darüber hinaus erfahren Sie, dass Schnecken geschickte Anpassungskünstler sind und warum Dialekte Information und Emotion beinhalten.

Dok­torats­stipen­dien ver­geben

Die dritte Tranche der Doktoratsstipendien aus der Nachwuchsförderung 2020 wurde vergeben. 15 Dissertant*innen aus neun Fakultäten können sich über eine Förderzusage freuen.

Kreis­lauf­wirt­schaft: Viele Fliegen mit einer Klappe

Die Larven der Schwarzen Soldatenfliege fressen organische Abfälle und werden dann selbst zu wertvollem Futter. Auch das, was noch von ihnen übrigbleibt – ihr Frass – könnte im Sinne einer Kreislaufwirtschaft als nachhaltige Alternative zu Industrie-Düngern nützlich sein. Mikrobiologen der Uni Innsbruck haben dazu kürzlich publiziert.

FWF be­willigt zehn Pro­jekte

Insgesamt zehn Forschungsprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Uni Innsbruck sowie eine Publikationsförderung hat der österreichische Wissenschaftsfonds FWF in der Kuratoriumssitzung Ende September bewilligt.

Dok­torats­stipen­dien ver­ge­ben

17 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler erhielten kürzlich ein Doktoratsstipendium der Universität Innsbruck. Die Verleihung durch Ulrike Tanzer, Vizerektorin für Forschung, konnte dieses Mal leider nicht im Rahmen eines Festaktes stattfinden.

wissenswert Juni 2020

Diese Ausgabe von wissenswert zeigt, wie Forschung und Lehre an der Uni Innsbruck auch während der Corona-Krise weitergelaufen sind, liefert alle wichtigen Infos zum Studienstart und gibt einen Überblick über das virtuelle Studienberatungsangebot. Weitere spannende Berichte der Ausgabe beschäftigen sich mit Biodiversität, dem Holzbau und mit einem Praxisprojekt zu Integrationsmodellen.

Ab­wasser­tests als Co­rona-Früh­warn­system

Dank einer neuen Methode konnte das Erbgut von SARS-CoV-2 von Innsbrucker und Wiener Wissenschaftlern erstmals im Zulauf österreichischer Kläranlagen nachgewiesen werden. So lässt sich ein regionales Auftreten der Viren frühzeitig erkennen.

Corona­viren im Ab­wasser als Grad­messer der In­fektions­verbrei­tung

Neueste Studien zeigen, dass 20 Prozent oder mehr an COVID-19-Erkrankten Sars-COV-2 über den Stuhl ausscheiden. Dutzende Wissenschaftler*innen weltweit, auch an der Universität Innsbruck, arbeiten nun an einem Abwasser-epidemiologischen Testverfahren, mit dessen Hilfe sie Aussagen darüber treffen können, wie sich die Anzahl der Infektionen im Einzugsgebiet einer Kläranlage verändert.

Neuar­tiges Corona-Test­ver­fahren ent­wi­ckelt

Michael Traugott und seine Spin-Off-Firma Sinsoma GmbH entwickelt zusammen mit den Instituten für Zoologie und für Mikrobiologie der Universität Innsbruck ein neues Testverfahren zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus. Dieses neue PCR-Verfahren arbeitet mit anderen Analysestoffen, die leichter zu beschaffen sind und Tests im Hochdurchsatzverfahren ermöglichen. Erste Tests waren erfolgreich.

FWF be­willigt 7 Projekte

Insgesamt sieben Forschungsprojekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Uni Innsbruck hat der österreichische Wissenschaftsfonds FWF in der Kuratoriumssitzung Anfang März bewilligt, fünf Einzelprojekte und zwei Projekte im Programm Quantenforschung und -technologie.

För­de­rung des TWF ver­geben

Am vergangenen Freitag fand im Tiroler Landhaus die diesjährige Vergabefeier der Tiroler Wissenschaftsförderung statt. Über 30 Forscherinnen und Forscher wurden für die Arbeit an ihren Projekten an der Uni Innsbruck gefördert.

Viel­falt in Böden essen­tiell für gesun­des Öko­system

Eine internationale Studie unter Beteiligung der Innsbrucker Mikrobiologen Sigrid Neuhauser und Martin Kirchmair liefert neue Belege dafür, dass die Artenvielfalt in Böden für die Aufrechterhaltung des Funktionierens terrestrischer Ökosysteme von grundlegender Bedeutung sind. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution veröffentlicht.

Bürger­meister im Labor

Der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi war vergangene Woche am Campus Technik zu Gast. Er besuchte die Labors des Instituts für Mikrobiologie und der Innsbrucker Experimentalphysiker und warf einen Blick auf den Quantencomputer.

wissenswert Dezember 2019

Bodenentwicklung im Gletschervorfeld, Erkenntnisse zur Entdeckung von Höhlenbären-Knochen im Halltal, Menschenrechte und ihre vielfältigen Dimensionen: Diese und viele weitere spannende Themen aus Forschung und Lehre finden sich in der Dezember-Ausgabe von wissenswert.

Bak­terien machen mo­bil

Die unterschiedlichsten Entwicklungen der Energiezukunft werden derzeit in Expertenkreisen diskutiert. Heribert Insam, Leiter des Instituts für Mikrobiologie, untersucht die Möglichkeiten der Methangewinnung in Biogasanlagen. In der Nutzung von methanbasierter Mobilität kann das bereits bestehende Netz genützt werden.

Rotsehen ist Patent

In vielen Kläranlagen sorgen Anammox-Bakterien für den Abbau von Ammonium. Dank eines neuen Messverfahrens lässt sich ihre Konzentration mit einem Schnelltest – anhand ihrer roten Farbe – bestimmen. Die von Thomas Pümpel und Sabine Podmirseg am Institut für Mikrobiologie entwickelte Methode wurde kürzlich für Europa und die USA zum Patent angemeldet und erfolgreich verlizensiert.

wissenswert Juli 2019

Was kann Systemmedizin, Larven der Schwarzen Soldatenfliege könnten in der Abfallverwertung eingesetzt werden, neu entdeckte Kometen um den Stern Beta Pictoris, alle Informationen zum Studienstart sowie Informationen zu neuen Studienfächern und Weiterbildungsformaten – das alles und mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von wissenswert.

Wurl­ende Wunder­wuzzis als Abfall­ver­wer­ter

Sie haben Bioabfälle zum Fressen gern und sind ein nahrhafter Leckerbissen für andere Tiere: Die Larven der Schwarzen Soldatenfliege könnten künftig in der Abfallverwertung eingesetzt werden. Ein Citizen Science Projekt am Institut für Mikrobiologie liefert weitere Grundlagen dafür.

Zu­kunft landwirt­schaft­licher For­schung

Vergangenen Freitag fand am Agrarzentrum West und Forschungsbauernhof Imst das Jahrestreffen des Forschungszentrums Berglandwirtschaft statt. Zentrales Thema des diesjährigen Treffens war die Förderung von Forschung zu landwirtschaftlichen Themen.

Leben aus dem Eis

Ein Team von Mikrobiologen um Ursula Peintner geht der Frage nach, wie Leben in den kargen Böden von Gletschervorfeldern entsteht. Untersuchungen zeigten nun, dass Mikrobiom aus dem Gletschereis eine wichtige Rolle bei der Erstbesiedelung spielt. Diese kürzlich im Forschungsmagazin Environmental Microbiology veröffentlichte Erkenntnis wird nun im FWF-Projekt MICINSNOW weiter verfolgt.

Kampf gegen Multi­resist­enzen

Der globale Wettlauf gegen multiresistente Erreger hat begonnen und Expertinnen und Experten sind auf der Suche nach Alternativen, wenn Antibiotika plötzlich nicht mehr wirken. Pamela Vrabl vom Institut für Mikrobiologie sucht nach neuen bioaktiven Substanzen und sensibilisiert gemeinsam mit Konstantin Sagmeister, vom Institut für Fachdidaktik, Jugendliche für die brisante Problematik.

Bio­diver­sität: Neue Er­kennt­nisse zum Mi­kro­biom im Bo­den

Ein internationales ForscherInnen-Team untersuchte die mikrobielle Zusammensetzung von Böden weltweit. Sigrid Neuhauser und Martin Kirchmair vom Institut für Mikrobiologie steuerten Bodenanalysen aus Tirol und Bayern bei. Überraschendes Ergebnis: Die Vielfalt der Lebewesen im Boden steht nicht zwangsläufig im Zusammenhang mit der Vielfalt der Pflanzen, die darauf wachsen.

wissenswert Februar 2019

Lebende Organismen in der Architektur, der Kampf gegen Multiresistenzen, Gesichter der Migration, alle Infos zum Studienbeginn, warum es in Innsbruck weitgehend keine Aufnahmebeschränkungen mehr gibt, Studierende in der Forschung und Vizerektor Fügenschuh im Interview: Das und vieles mehr ist in der Februar-Ausgabe des „wissenswert“ zu finden.

Ent­fesse­lung des Poten­zials der anae­ro­ben Pilze

Das Institut für Mikrobiologie erforscht seit mehreren Jahren mit viel Erfolg die Neocallimastigomycota, anaerobe Pilze, und hat deren Isolierung und Kultivierung etabliert. In einem neuen, vom FWF finanzierten Projekt, wird die Erforschung dieser Pilze nun intensiviert.

Mikrobiologie: Die Welt der Schimmelpilze

Schimmelpilze sind bei Menschen zwar wenig beliebt, haben aber zahlreiche nützliche Eigenschaften. Ob auf dem Käse, in der Medizin oder als Lieferant von Kokosaroma - Schimmelpilze sind in vielen Teilen unseres Lebens präsent. Susanne Zeilinger-Migsich, Professorin am Institut für Mikrobiologie, beschäftigt sich mit molekularen Mechanismen in Schimmelpilzen.

Award of Excellence verliehen

Anfang Dezember überreichte der Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung in der „Aula der Wissenschaften“ in Wien der Award of Excellence an 40 herausragende Dissertationen von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Von der Uni Innsbruck wurden drei Preisträger ausgezeichnet.

Unge­ahnte Viel­falt

Hüte in unterschiedlichen Farben und Formen, Punkte und Streifen, dicke und dünne Stiele – das vielfältige Erscheinungsbild von Pilzen prägt die heimischen Wälder. Martin Kirchmair vom Institut für Mikrobiologie ist Experte für diese faszinierende Welt und gibt Einblicke in ihre Vielfalt.

wissenswert Oktober 2018

Regenwürmer unter Umweltstress, die Suche nach dem Selbst im digitalen Zeitalter, Einblick in die faszinierende Welt der Pilze, Erklärungen zu Kryptowährungen und wie interdisziplinäre Zusammenarbeit ein antikes Rätsel lösen konnte: Das Alles und mehr lesen Sie in der Oktober-Ausgabe von wissenswert.

Nach­wuchs­förde­rung 2018: Mittel ver­liehen

Mitte September wurden die Mittel aus der Nachwuchsförderung der Universität Innsbruck an insgesamt 14 Forscherinnen und Forscher verliehen. Für ihre Projekte erhalten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jeweils bis zu 30.000 Euro.

Zweites Myko­logie-Sym­posium der Inns­brucker Univer­sitäten

Wie Pilze andere Pilze unter Stress setzen und wie pilzliche Stoffwechselprodukte im menschlichen Körper sichtbar gemacht werden können: Das waren nur zwei der vielen Forschungsergebnisse, die am zweiten Mykologie-Mini-Symposium präsentiert wurden, das am 5. September 2018 im CCB stattfand.

Kon­ferenz zur Popu­lations­biologie von Pflanzen in Inns­bruck

117 Forscherinnen und Forscher aus 15 Nationen (von USA bis Israel) trafen sich vom 3. bis zum 5. Mai 2018 an der Universität Innsbruck zur 31. Tagung des GfÖ - Arbeitskreises für Populationsbiologie der Pflanzen (Gesellschaft für Ökologie in Deutschland, Österreich und Schweiz).

Anti­biotika­resis­tenzen in Eis und Schnee

Antibiotika gelten als Mittel der Wahl gegen bakterielle Infektionen. Antibiotikaresistente Keime stellen die Medizin allerdings immer häufiger vor Herausforderungen. Der Student Daniel Gattinger hat im Rahmen seiner Master-Arbeit Bakterien in Schnee und Eis auf Antibiotikaresistenzen untersucht und kam dabei zu überraschenden Ergebnissen.

Karriere für Wissen­schaftler­innen

Junge Wissenschaft­lerinnen am Beginn ihrer Karriere zu unterstützen, ist das Ziel des bereits zum dritten Mal stattfindenden Mentoring-Programms an der Uni Innsbruck. In kleinen Gruppen tauschen sich Doktoratsstudentinnen und Post-Docs über karriererelevante Fragestellungen und ihre Erfahrungen in der Wissenschaft aus. Unterstützt werden sie dabei von Mentorinnen und Mentoren.

Kick-Off-Veran­staltung des Dok­torats­kollegs BioApp

An der Fakultät für Biologie wurde am 1. März 2018 das Doktoratskolleg Biointeractions - from Basics to Applications (BioApp) mit einer Kick-off-Veranstaltung auf Schiene gebracht.

Förde­rungen des Tiroler Wissen­schafts­fonds vergeben

Jedes Jahr fördert das Land Tirol die Arbeit herausragender Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und –Wissenschaftler der Tiroler Hochschulen mit Mitteln aus dem Tiroler Wissenschaftsfonds. Insgesamt 68 Personen aus den Tiroler Hochschulen erhielten dieses Jahr diese Unterstützung ihrer akademischen Karriere, 27 davon stammen von der Universität Innsbruck.

wissenswert Dezember 2017

Steinfressende Bakterien in der Kunst, wie wichtig Streit ist, nanometerdünne Beschichtungen für Implantate und Skigebiete im Klimawandel: Ein kleiner Ausschnitt aus den Themen, denen sich das „wissenswert“ im Dezember 2017 widmet.

Künst­ler­ische Bak­terien

Wissenschaft ist Kunst und Kunst ist Wissenschaft. Für seine neue Ausstellung hat sich der Tiroler Künstler Thomas Feuerstein mit steinfressenden Bakterien beschäftigt und wurde in der Vorbereitung und Umsetzung von Thomas Pümpel und seinem Team vom Institut für Mikrobiologie unterstützt.

Gesprächige Pilze

Schimmelpilze haben einen schlechten Ruf – zu Unrecht. Bestimmte Arten können im Pflanzenschutz eingesetzt werden oder gelten als Hoffnungsträger für die Entwicklung neuer Wirkstoffe in der Medizin. Susanne Zeilinger-Migsich vom Institut für Mikrobiologie ist einem bestimmten Schimmelpilz auf der Spur. Dazu untersucht die Forscherin, wie sich die Pilze mit ihrer Umgebung „unterhalten“.

Erstes Innsbrucker Symposium zu Mykologie

Am 29. September wurde das von Angehörigen des Forschungsgebiets Mykologie am Institut für Mikrobiologie organisierte erste Mykologie Mini-Symposium an der Uni Innsbruck unter der Beteiligung von rund 60 TeilnehmerInnen von beiden Innsbrucker Universitäten abgehalten. Ziel dieses Meetings war, die Breite der mykologischen Forschung in Innsbruck aufzuzeigen.

Rätsel um Algen-Parasit gelöst

Etwa 10 Prozent des weltweiten Bestands des „bull kelp“, eine der größten Braunalgen der Welt, ist von einem Parasiten befallen: Er verursacht große gelbe Gallen. Das Phänomen ist seit mind. 40 Jahren bekannt, wurde aber bisher nicht beschrieben. Die Mikrobiologin Sigrid Neuhauser identifizierte nun den Verursacher: Ein bislang unbekannter Einzeller aus der Gattung der Phytomyxea.

Bakterien, Tot­holz und der Klima­wandel

Wie sehr Waldböden als Kohlenstoffspeicher dienen und wie dabei Bakterien mit Pilzen zusammenspielen, das untersucht eine internationale Forschergruppe mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF – und stößt auf höchst vielfältiges Leben in toter Umgebung.

Hypo fördert Forschung

Die Hypo Tirol Bank fördert auch heuer wieder junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler. Roland Schreier, Leiter der Geschäftsstelle Universitäts Klinik hat die Urkunden gemeinsam mit Vizerektorin Sabine Schindler überreicht.

Raum für Wissenschaft

Eine Neuinszenierung der Forschungs- und Lernlandschaft am Institut für Mikrobiologie war der Auftrag der Architekturstudenten, in einem Masterseminar, am Institut für Gestaltung, studio2. Eine interdisziplinäre Herausforderung, die Baukunst und Biologie vereint und einen Brückenschlag zwischen Funktionsflächen und Raumatmosphäre schafft.

Aus Biomasse wird Wärme

Nachhaltige Wärme durch den Einsatz von Biomasse-Reststoffen als Alternative zu heutigen fossilen Brennstoffen: Das ist das Ziel des EU-Forschungsprojekts „Residue2Heat“. Die verwendete Biomasse besteht aus land- und forstwirtschaftlichen Abfällen, die weder für die Lebensmittel- noch Futtermittelproduktion genutzt werden können.

Fleißiger Faulturm

Die Reinigung von kommunalen Abwässern zählt heute zum Standard in Industrieländern. Dabei fallen feste Rückstände an, die in den Kläranlagen biologisch behandelt werden, und aus dem entstehenden Biogas werden Wärme und Strom produziert. Ein Expertenteam aus Wissenschaft und Praxis arbeitet an der Optimierung dieser Prozesse, um die Energiebilanz von Kläranlagen zu verbessern.

Biologie: Energie im Faulturm

Die Engergiebilanz der Abwasserreinigung zu verbessern ist das Ziel von Thomas Pümpel vom Institut für Mikrobiologie, Christian Ebner, Projektleiter von ARAFerm, AlpS sowie Anna Jank vom Arbeitsbereich Umwelttechnik. Weiters versuchen sie durch ihre Forschungen die Biomethanproduktion in Faultürmen zu steigern, um mehr Strom produzieren zu können.

Tech­nologie zur Abwasser­­reinigung weltweit erfolgreich

Auf biologischem Weg und mit geringem Energieeinsatz wandelt ein an der Uni Innsbruck entwickeltes Verfahren in Kläranlagen anfallende Stickstoffverbindungen in unschädlichen Luftstickstoff um. Diese Technologie wurde nun gemeinsam mit dem US-Wasserdienstleister DC Water weiterentwickelt und vermarktet. Für die Kläranlage von Washington DC wird die bisher größte DEMON®-Anlage errichtet.

Natürlicher Maikäfer­feind

Regelmäßig lässt sich der Flug des Maikäfers landesweit und in ganz Europa beobachten. Schädlich sind vor allem die noch im Boden lebenden Engerlinge und nicht so sehr der ausgewachsene Käfer selbst. Hermann Strasser vom Institut für Mikrobiologie hat ein biologisches Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung der Engerlinge entwickelt.

Biologische Schädlings­bekämpfung

Der Maikäfer macht der Landwirtschaft oft schwer zu schaffen. Hermann Strasser vom Institut für Mikrobiologie bekämpft den Schädling mit einem ganz speziellen Pilz, der Melocont-Pilzgerste, die in den Boden ausgebracht werden kann. Die nachhaltige Bekämpfung des Schädlings wird vom Land Tirol gefördert.

Vorgestellt: Innere Werte

Susanne Zeilinger-Migsich beschäftigt sich mit molekularen Mechanismen in Schimmelpilzen namens Trichoderma, die pflanzenschädigende Pilze befallen. Durch den genauen Blick auf diese Schimmelpilz-Arten liefert die neuberufene Professorin wichtige Impulse für die Entwicklung umweltschonendender Pflanzenschutzmittel.