Programm

Das Tagungsprogramm ist hier als PDF abrufbar.

 

Donnerstag, 29. Juni 2017

13:00 Eröffnung

Wolfgang Meixner (Rektorat der Universität Innsbruck)

Elisabeth Lobenwein (Verein für Sozialgeschichte der Medizin)

Michaela Ralser und Elisabeth Dietrich-Daum (Organisationsteam)

 

13:30-14:15 | K 1 Keynote

Maria A. Wolf (Innsbruck)
Medikalisierung der Sozialen Frage und wissenschaftliche Neuordnung der Kindheit

 

14:15- 15:15 | P 1 Wissenschaftsdisziplinäre Vermessungen zwischen Pädiatrie, Pädagogik und Psychoanalyse
Moderation: Alfred Weiss (Salzburg)

Kristina Schierbaum (Frankfurt)
Janusz Korczak im Spannungsfeld von Pädiatrie und Pädagogik

Irene Berkel (Innsbruck)
Die Neuvermessung der Kindheit in der psychoanalytischen Klinik und Theorie

 

15:15 – 15:45 | Pause

 

15:45-17:45 | P 2 Akteure, Organisationen, Behörden
Moderation: Christina Antenhofer (Innsbruck)

Klara Meßner und Rodolfo Tomasi (Bozen)
Nach zwei Diktaturen zur Demokratie. Erwachsenen-, Kinder- und Jugendpsychiatrie in Südtirol

Elisabeth Dietrich-Daum (Innsbruck)
Die Innsbrucker Kinderbeobachtungsstation von Maria Nowak-Vogl  (1947-1987) - Projektbericht

Mirjam Janett (Basel)
Die  „behördliche  Sorge“ um das Kind – Kindswegnahmen in Basel von 1945 bis 1972

Katarina Keber (Ljubljana)
Post WWI children healthcare in Slovenia as experienced by Angela Boškin, the first Slovenian nurse

 

18:00 | Abendbuffet

 

Freitag, 30. Juni 2017

09:00-10:15 | P 3 Konstellationen der Zeitzeug_innenschaft
Moderation: Michaela Ralser (Innsbruck)

Christine Hartig und Sylvelyn Hähner-Rombach (Ulm und Stuttgart)
Institution, Zeitzeugen, Narration: Re-Konstruktionen der Innsbrucker Kinderbeobachtungsstation

Elisabeth Malleier (Wien)
Die Sorge, meine Akte und ich

 

10:15-11:00 | K 2 Keynote

Reinhard Sieder (Wien)
Sozialpolitische Emphase und erzieherische Gewalt - Wiens Fürsorgeerziehung (1910er-1970er Jahre)

 

11:00-11:30 Pause

 

11:30-13:30 P 4 Konstruktionen von Behinderung. Vom 19. Jahrhundert bis in die Zweiten Republik
Moderation: Lisa Pfahl (Innsbruck)

Irmtraut Sahmland (Marburg)
Die „Rettung der Cretinen“

Hemma Mayrhofer und Katja Geiger (Wien)
Verwahrung und Verdinglichung: Kinder mit Behinderungen am „Steinhof“ nach 1945

Dominique Karner (Innsbruck)
Kinder in der Psychiatrie: Hörstumme Kinder im Landes-Nervenkrankenhaus Hall i. Tirol

Katharina Fürholzer (Ulm)
„Eine Explosion der Sprache“. Zur Filmbiographie der taubblinden Marie Heurtin

 

13:30-15:00 | Mittagspause mit Buffet


15:00-16:00 |  P 5 Konstruktionen „psychopathischer“ Kindheiten in Kaiserreich und Weimarer Republik
Moderation: Maria A. Wolf (Innsbruck)

Nina Balcar (Bremen)
Die psychiatrische und pädagogische Konstruktion des „psychopathischen“ Kindes um 1900

Thomas Beddies (Berlin)
Anlage oder Erziehung? „Nervöse“ und „psychopathische“ Kinder in der Weimarer Republik

 

16:00-16:30 Pause

 

16:30 – 18:00 | P 6 Diagnoseregime als Katalysatoren des Kinderschutzes, der Fürsorgeerziehung und der Familienarbeit
Moderation: Marina Hilber (Innsbruck)

Felicitas Söhner (Düsseldorf)
Diagnostik als Impulsgeber der Medikalisierung des Kinderschutzes

Patrick Müller (Kassel)
Gutachterliche Diagnosen und die Verwaltung des Falles in der Fürsorgeerziehung

Kristina Popova (Blagoevgrad)
‘Better Baby’ Contests in the 1930-es and the Visualization of the Children Health

 

Freier Abend

 

Samstag, 1. Juli 2017

09:00-09:45 | K 3 Keynote

Sylvia Wagner (Düsseldorf)
Arzneimittelstudien an Heimkindern in der BRD in den Jahren von 1949 – 1975

 

09:45-10:45 | P 7 Medikamentierung in kinderpsychiatrischen Einrichtungen nach 1945
Moderation: Elisabeth Dietrich-Daum (Innsbruck)

Ina Friedmann (Innsbruck)
Die Verabreichung des Hormonpräparates Epiphysan (1952-1980) durch Maria Nowak-Vogl

Ursina Klauser (Zürich)
„Ein durchaus erfolgreiches Unternehmen“. Kinderpsychiatrie in Münsterlingen, 1950–1980

 

10:45-11:15 | Pause

 

11:15-12:45 | P 8 Landschaften und Räume medikalisierter Kindheit
Moderation: Elisabeth Lobenwein (Klagenfurt)

Michaela Ralser (Innsbruck)
Heilpädagogische Landschaften: Schwellenräume zwischen Medizin und Pädagogik

Nora Bischoff  (Berlin)
Das „enfant vagabond“ als Beispiel medikaler Deutungsmuster im pädagogischen Kontext

Ulrich Leitner (Innsbruck)
Medikalisierte Kindheitsräume: Raumentwürfe und Raumerfahrungen im mediko-pädagogischen Feld

 

12:45-13:15 | Abschluss und Verabschiedung