Petrus Canisius SJ
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Tagung anlässlich des 500. Geburtstages

Petrus Canisius SJ (1521–1597)
Zwischen alten Traditionen und neuen Zeiten

26.–28. Mai 2021

ONLINE-Veranstaltung (keine Anmeldung nötig)

Link für Webtagung

Programm

 

  Mittwoch, 26. Mai 2021
19.30 Begrüßung und Eröffnung
           

Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck           
Liborius Lumma, Studiendekan der Theologischen Fakultät
J. Andrew Doole, Leiter des Instituts für Bibelwissenschaften und Historische Theologie
Bernhard Bürgler, Provinzial der Jesuitenprovinz Europa centralis
Hermann Glettler, Bischof der Diözese Innsbruck
20.00 Markus Friedrich, Hamburg
„Petrus Canisius und die frühe Gesellschaft Jesu zwischen Mittelalter und Moderne“


 

 
Donnerstag, 27. Mai 2021
9.00
Stefan Ehrenpreis, Innsbruck
„Petrus Canisius und die frühe katholische Reform im Süden des Reiches“
9.45
Klaus Unterburger, Regensburg
„Geistliche Erfahrung und methodische Seelenführung. Das Erbe von Devotio moderna und spätmittelalterlicher Mystik bei Petrus Canisius“
10.30
Kaffeepause
11.00 Paul Oberholzer SJ, Rom
„Petrus Canisius und Francisco de Borja”
11.45
Mittagspause
14.30
Stephan Leimgruber, Luzern
„Didaktische und inhaltliche Fragen der Katechismen des Petrus Canisius“
15.15
Thomas Flowers SJ, York 
Peter Canisius and the reform of Christian doctrine“
16.00
Kaffeepause
16.30
Hilmar Pabel, Burnaby, BC
„Humanist discourse and polemical strategy in the Commentariorum de verbi Dei corruptelis tomi duo (1583) by Peter Canisius”

  


Freitag, 28. Mai 2021
8.30
Mathias Moosbrugger, Innsbruck
„Petrus Canisius und die heilige Geschichte“
9.15 Wolfgang Behringer, Saarbrücken
„Petrus Canisius und die Hexenverfolgungen“
10.00 Kaffeepause
10.30 David Aeby, Freiburg/Schweiz
„Die Hagiographie des Petrus Canisius vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Von der Förderung der Seelsorge bis zur Geschichtsschreibung der Gesellschaft Jesu“
11.15 Daniel Sidler, Basel
„Auf dem Weg zur Heiligkeit. Die Verehrung des ‚vielseligen‘ Petrus Canisius in der Frühen Neuzeit“
12.00  Verabschiedung und Ende

 
 
Petrus Canisius
Foto von Wikipedia

 

Petrus Canisius ist eine Berühmtheit des Reformationsjahrhunderts – aber er ist heute eine weitgehend unbekannte Berühmtheit. Hineingeboren in eine wohlhabende Familie aus dem Patriziat der Stadt Nimwegen, schloss er sich nach Jahren der spirituellen Suche 1543 der jungen Gesellschaft Jesu an. Er wurde für die Jesuiten schon bald der Mann für das
römisch-deutsche Reich, wo die katholische Kirche angesichts der unerschöpflichen Dynamik der Reformation kaum noch eine Zukunft zu haben schien. Petrus Canisius machte sich einen Namen als begeisternder Prediger, höchst produktiver Autor und als Berater von Kaisern, Königen und Bischöfen. Vor allem aber leitete er durch seine unermüdliche Bildungsarbeit eine unerwartete katholische Wiedergeburt nördlich der Alpen ein; die von ihm gegründeten Jesuitenkollegien spielten hier die zentrale Rolle.Sein großes Anliegen bei all dem war klar: Er wollte die katholische Tradition in den heraufordernden neuen Zeiten des 16. Jahrhundert neu verorten. Diese Tagung geht den Fragen nach, auf welchen Wegen er dieses Anliegen verfolgt hat, wo er damit erfolgreich war und wo nicht – und auch, wie er zu einer maßgeblichen Bezugsgestalt für das katholische Selbstverständnis der frühen Neuzeit geworden ist. So soll Petrus Canisius als eine Schlüsselfigur der frühneuzeitlichen Religionsgeschichte greifbar gemacht werden.
 
 
 

 

Organisation

DDr. Mathias Moosbrugger
Univ.-Prof. Dr. Stefan Ehrenpreis
Univ.-Prof. Dr. Thomas Karmann

 

Kontakt

Universität Innsbruck, Katholisch-Theologische Fakultät
Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie
Karl-Rahner-Platz 1, 6020 Innsbruck
Telefon +43 512 507-8641, E-Mail bibelhisttheol@uibk.ac.at

 

Kooperationspartner an der Universität Innsbruck:
Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, FSP Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte, FZ Synagoge und Kirchen, Zentrum für Kanadastudien

Externe Kooperationspartner:
Diözese Innsbruck, Jesuitenkolleg Innsbruck


 

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