Forschung von Enrico Grube



Mein früheres Forschungsgebiet war die Analytische Philosophie des Geistes, insbesondere die Wahrnehmungs- und Bewusstseinstheorie. In meiner philosophischen Dissertation (University of Texas at Austin, 2013) befasste ich mich mit der Wahrnehmung zeitlicher Eigenschaften („Zeitbewusstsein“) und der Ontologie des Bewusstseinsstroms.

Während meiner Zeit im Dominikanerorden (2015-2020) wandte ich mich der Theologie zu und beschäftigte mich zunächst mit den „dominikanischen Meistern“ Thomas von Aquin und Meister Eckhart, sowie mit Augustinus und der gegenwärtigen theologischen Anthropologie.

In meiner gegenwärtigen Forschung verbinden sich diese Felder: Mein Interesse gilt der Kritik des digitalen funktionalistischen bzw. repräsentationalistischen Menschenbildes aus der Perspektive einer holistischen, relationalen Anthropologie, wie sie sich in der augustinischen wie aristotelisch-thomistischen Tradition findet, und die sich — so meine These — sehr gut mit der Phänomenologie Merleau-Pontys und dem sich auf ihn berufenden Enaktivismus zusammendenken lässt.

Weitere Forschungsinteressen:
Philosophie und Theologie Thomas von Aquins und Meister Eckharts; das Problem der Verborgenheit Gottes aus der Perspektive der negativen Theologie.


 

 

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