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21. Ebd. 243f.

22. Ebd. 63.

23. Bereits die Dissertation von Schwager trägt den Titel: Das dramatische Kirchenverständnis bei Ignatius von Loyola. Zürich 1970. In seiner Untersuchung der Erlösungslehre H. U. von Balthasars schlägt Schwager seinen eigenen dramatischen Entwurf (damals noch mit vier Akten) vor: »Mir scheint, daß die überzeugendste Integrierung der eschatologischen Soteriologie (zentriert auf die Basileia-Botschaft) in die staurologische (zentriert auf das Kreuz) durch den dramatischen Ansatz Balthasars gelingen kann, sofern die Dramatik auf das ganze Leben Jesu ausgeweitet wird. Balthasar betont mit Recht die vertikale Dimension des Heilsdramas; da aber der ewige Sohn Mensch geworden ist, wurde die Dramatik zwischen unendlicher und endlicher Freiheit zugleich zu einer zwischen Jesus und den Menschen. Die Eigenart der Basileia-Botschaft, der Gerichtsworte und des Kreuzesgeschehens kann dann ungeschmälert hervortreten, wenn nicht alles auf der gleichen Ebene und im gleichen Spannungsfeld gesehen wird, sondern wenn verschiedene Akte in einem Drama unterschieden werden.« Schwager, Tausch (s. Anm. 2) 305.

24. Die gängigen exegetischen Interpretationen zu den Gerichtsworten sind nach Schwager, Jesus (s. Anm. 4) 279, alles andere als hilfreich; sie verlagern die Schwierigkeit nur auf eine andere Ebene. Nimmt man sie ernst, müßte man folgern, daß die neutestamentlichen Autoren je nach Stimmung, je nach Interessenlage oder aber aus dem Bedürfnis nach Korrektur diese oder auch jene Akzente ­ Güte oder auch das Gericht ­ hervorgehoben haben. Doch nach welchem Maßstab? Tabuisiert man die Frage nach dem Maßstab, so wird sich schließlich die Gotteslehre in das Spiegelbild der Anthropologie verwandeln.

25. Es ist vor allem Karl Barth, der diesen Gedanken zum Zentrum seiner Theologie gemacht hat. Vgl. Schwager, Tausch (s. Anm. 2) 232­272.

26. Raymund Schwager, Rückblick auf das Symposion. In: Dramatische Erlösungslehre. Hrsg. von J. Niewiadomski und W. Palaver. Innsbruck 1992, 355.

27. Schwager, Jesus (s. Anm. 4) 240.

28. Bereits im Sterben ­ »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun« (Lk 23,34) ­ und als Auferweckter ­ »Der Friede sei mit euch« (Lk 24,36).

29. Schwager, Jesus (s. Anm. 4) 174.

30. Ebd.

31. Ebd. 200.

32. Vgl. Raymund Schwager, Der vom Himmel gefallene Satan. Wer oder was ist der Teufel? In: Theologie der Gegenwart 34 (1992) 255­264.

33. Schwager, Jesus (s. Anm. 4) 279­287; Rückblick (s. Anm. 26) 383f.

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