Metapictor | Integrierte Selbstbildnisse in der Malerei des 15. Jahrhunderts – Eine systematische Erfassung (FWF-Einzelprojekt P 33552)

Im Rahmen eines vom FWF geförderten Forschungsprojekts ist am Institut für Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck unter der Leitung von Lukas Madersbacher und der maßgeblichen Mitarbeit von Elisabeth Krabichler ein Forschungsteam damit beschäftigt, zunächst das Phänomener Selbstbildnisse, d. h. der porträthaften Selbstdarstellung eines Künstlers¹ im Kontext des eigenen Werks, systematisch zu erfassen und zu bewerten. Laufzeit: 2020–2025.

¹ Da die analysierten Beispiele ausschließlich Abbildungen männlicher Maler zeigen, wird in diesem Zusammenhang auf gendergerechte Sprache verzichtet.

Lesen Sie die vollständige Projektbeschreibung.

Lesen Sie den Beitrag Mit einem Selfie im Gemälde zum Projekt im Magazin für Wissenschaft und Forschung der Universität Innsbruck  (Ausgabe 2/2024, S. 26–28).

Datenbank

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sind in der Open-Access-Datenbank Metapictor  frei zugänglich gemacht.    

Erkunden Sie die Datenbank Metapictor.

Tagung & Publikation: An der Schwelle des Bildes

An der Schwelle des Bildes. Funktionen des Selbstporträts in der Bilderzählung der Frühen Neuzeit (hrsg. Elisabeth Krabichler/Lukas Madersbacher), Böhlau Verlag 2026.

Diese Publikation basiert auf Beiträgen der gleichnamigen internationalen Tagung, die am 10. und 11. Oktober 2024 an der Universität Innsbruck stattfand.


Dass Künstlerinnen und Künstler ihr eigenes Porträt in ihre Bilderzählungen einfügen, ist ein breites Phänomen des neuzeitlichen Bildes. Der Tagungsband   An der Schwelle des Bildes. Funktionen des Selbstporträts in der Bilderzählung der Frühen Neuzeit  beginnen als wissenschaftliche Aufarbeitung der gleichnamigen Tagung und werden Anstoß sein, sich dieser bislang unterschätzten Porträtgattung und ihre Aussagekraft für die Geschichte des Bildes und des Künstlers am Weg in die Moderne vermehrt und vertieft zuzuwenden.

Die Publikation vereint Beiträge der renommierten Porträtforschenden: Andreas Beyer, Péter Bokody, Antoinette Friedenthal, Elisabeth Krabichler, Lukas Madersbacher, Ulrich Pfisterer, Erwin Pokorny, Valeska von Rosen, Fabiana Senkpiel, Hanns-Paul Ties, Susanne Wegmann und Philipp Zitzlsperger.

Die Veröffentlichung wird gefördert durch: die Fritz Thyssen Stiftung, dem Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Kultur, dem Land Vorarlberg sowie der Universität Innsbruck (Philosophisch-Historische Fakultät, Vizerektorat für Forschung, Forschungsschwerpunkt Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte). 

Lesen Sie das vollständige Programm der Tagung.

Team/Kontakt

Projektleitung: Ao. Univ.-Prof. Dr. Lukas Madersbacher

Führende Mitarbeiterin: Dr. Elisabeth Krabichler MA     

Team: Kari Fankhauser, Mag. Verena Gstir MA, Dr. Désirée Mangard, Mag. Harald Rüpfle MA, Sonja Schlögl

 

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