Verschwunden

Roman

Ulrike Kotzina


Verschwunden

Erscheinungsdatum: Oktober 2015
Hardcover mit Schutzumschlag, 336 Seiten
Preis: € 22,90
ISBN 978-3-902866-30-1


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Pressestimmen

Schräger Ausflug in die Seele einer Frau, von Ulrike Kotzina überaus spannend und routiniert erzählt, mit feinem Humor und turbulentem Ende.

ORF

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Eine unverschämt gute und sorgfältige Erzählerin!

Michael Stavarić

Das Warten auf einen neuen Roman hat sich gelohnt. Wieder schafft sie es mit schnörkelloser Sprache die unterkühlte Stimmung einzufangen, die sich in der Familie ausbreitet. Die einzelnen Charaktere sind gut herausgearbeitet und haben überzeugende Positionen in der Erzählung.

Mareike Liedmann, ekz

Diesem Spannungsfeld auseinanderstrebender Lebensplanungen begegnet die Autorin mit erzählerischer Souveränität. Wie sie die Gefühlswelten ihrer Figuren offen legt, ist großartig. Kotzina beschreibt auf sehr einfühlsame Weise, detailliert und genau, zeitweilig geradezu überschwänglich. … Ungeachtet aller schicksalhaften Tragik und psychischen Irrfahrerei bleibt eines klar: Man darf „ans Verschwinden keine Ansprüche stellen, (...) das Suspekte und Diffuse nicht herausfordern, (...) das Schamlose, Dunkle nicht reizen. Denn wer verschwindet, ist weg und erscheint nie wieder“. Nichts mehr und nichts weniger vermittelt Ulrike Kotzina in ihrem kammerspielartigen Roman auf eindrucksvolle Weise.

Andreas Tiefenbacher, Literaturhaus Wien

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Rhea, eine erfolgreiche Onkologin, befindet sich am Scheideweg. Ihr Mann Jonathan, ein vom Alltag gelangweilter Lehrer, beginnt mit seiner Kollegin Cleo ein Verhältnis. Ihre 20-jährige Tochter Sophia erhält ein Stipendium für London und steht kurz vor dem Auszug. Rhea möchte die beiden um jeden Preis halten. Plötzlich beginnen im Umkreis ihrer Villa Menschen zu verschwinden, zunächst ein Nachbar, danach dessen Ehefrau, später ein jugendliches Zwillingspaar; die Stadt versinkt im Schnee. Ulrike Kotzina erweist sich auch in ihrem zweiten, überaus spannenden Roman als routinierte Erzählerin.

„Gleich darauf war sie fortgefahren im Verlesen der Nachrichten und hatte das Verschwinden der Zöchlings erwähnt, und all dies war Rhea wie ein Albtraum erschienen. Jonathan war fort, auch Sophia entglitt ihr, die Menschen in der Nachbarschaft verschwanden auf einmal. Verschwanden wohin? Verschwanden warum? Man konnte doch nicht tatsächlich unbemerkt verloren gehen, als gäbe es irgendwo im Universum einen Raum, in den es einen zog wie in ein schwarzes Loch, dem man nicht mehr entfliehen konnte, das einen einfing und auflöste, unwiderruflich!“

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