Außenansicht des ehemaligen Sudhaus des AdambräuÜber das Archiv für Baukunst

Das Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck wurde 2005 gegründet und ist im ehemaligen Sudhaus des Adambräu beheimatet. Das denkmalgeschützte Gebäude, ein herausragendes Beispiel der Industriearchitektur in Österreich, wurde 1926/27 von Lois Welzenbacher errichtet. Als Forschungsinstitut der Architekturfakultät widmet sich das Archiv gleichermaßen den Aufgaben von Sammlung, Forschung und Lehre. Es dokumentiert Materialien der Architektur und Ingenieurbaukunst seit dem 19. Jahrhundert und führt sie der wissenschaftlichen Bearbeitung zu. Der Sammlungsschwerpunkt ist der zentrale Alpenbereich mit Tirol, Südtirol und den Nachbarregionen Trentino und Vorarlberg.

Die zahlreichen Ausstellungen und Publikationen widmen sich Themen wie „Weiterbauen am Land. Verlust und Erhalt der bäuerlichen Kulturlandschaft in den Alpen“ (2011), der Tiroler Moderne der Zwischenkriegszeit (2012), dem Bauen im Nationalsozialismus (2012) sowie Fragen der Denkmalpflege und des Stadt- und Ortsbildschutzes (Jubiläumsausstellung 2016).