Besammlung der Regenwürmer

Regenwürmer haben als Zersetzer im Boden eine Schlüsselfunktion in vielen Ökosystemen, und natürlich auch in landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die einzelnen Arten unterscheiden sich oft wesentlich in ihrer Ökologie (z.B. bevorzugte Nahrung), können jedoch nur schlecht anhand äußerlicher Merkmale bestimmt werden. Mit einem im Rahmen dieses Projektes entwickelten molekularen Artbestimmungssystem soll es künftig möglich sein, einen Regenwurm nur anhand eines Abstiches von seiner Körperoberfläche zu identifizieren. Dies hat den weiteren Vorteil, dass die nützlichen Regenwürmer durch diese Art der Beprobung weder getötet noch geschädigt werden, und sofort nach der Probennahme in den Boden zurückgesetzt werden können.

Am 24. Juni zogen wir gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des BRG in der Au los, um auf unseren Versuchsflächen Regenwürmer zu suchen und zu beproben. Die gesammelten Schleimproben werden im Herbst molekularbiologisch untersucht, um die Art der gefundenen Regenwürmer zu bestimmen und festzustellen, ob sich die Artzusammensetzung, je nach ausgebrachtem Dünger, unterscheidet.

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