Brenner-Archiv-Studientag-2021-Collage-Tagebuecher

Abbildung: © Forschungsinstitut Brenner-Archiv

 

Forschungsgruppe Auto_Biographie – De_Rekonstruktionen der Forschungsplattform
Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck,
Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte der Freien Universität Bozen und
Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität Innsbruck

Studientag 2021
Thema: Tagebuch

Montag/Dienstag, 4./5. Oktober 2021,

HYBRID-Veranstaltung, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Veranstaltungssaal
    Josef-Hirn-Str. 5-7, 10. Stock und online

Anmeldung

Programm

                                

Montag, 4. Oktober, 18.00 Uhr - Gastvortrag















Li Gerhalter (Sammlung Frauennachlässe, Universität Wien):
„Einstweilen die ergiebigste und sicherste Quelle“.
Tagebücher in der Forschung und in Sammlungen seit 1800 

Wie wurden Tagebücher bisher wissenschaftlich ausgewertet? Welche Sammlungen wurden dazu angelegt? Wer hat die persönlichen Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt – und warum? Der Vortrag behandelt diese Fragen mit dem Fokus auf Tagebücher von Personen, die nicht in einer prominenten Öffentlichkeit standen. Ihre Aufzeichnungen waren in der Kleinkinderforschung des 19. Jahrhunderts, der Jugendpsychologie ab 1920 und den Geschichtswissenschaften ab den 1980er-Jahren jeweils zentrale Quellen. Die vorgestellten Forschungsfelder stehen für zeitgebundene Wissenskonjunkturen und veränderbare Arbeitspraktiken. Welche Rollen spielten dabei die Kategorien soziale Schicht und Geschlecht? 

Begrüßung:
Ulrike Tanzer, Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck

 

  Dienstag, 5. Oktober, 9.00 - 16.00 Uhr
9.00 – 9.45


Begrüßung und offene Runde: gemeinsame Reflexionen zum Vortrag vom Vortag, Erfahrungen der anwesenden Expertinnen. Tagebücher als historische und biographische Quellen, als literarische Gattung und als Medium der Selbstreflexion
9.45 – 10.30


Marion Ladurner (Bozen):
Die Tagebücher der Filomena Prinoth-Moroder. Ein EInblick in das ländliche Bildungsbürgertum des Südtiroler Grödentals um 1900
10.30 – 11.00 Pause
11.00 – 11.45

Heidrun Zettelbauer (Graz): Performances of Belonging. Diaristische Verhandlungen von Geschlecht, Sexualität und NS-‚Volksgemeinschaft‘ bei Gerta Zaczek (1939–1948)
11.45 – 12.30 Pauline Bögner (Wien):
Sexuelle Gewalt im Jahr 1945 als
Thema in Tagebüchern von Frauen in Österreich 
12.30 – 14.00 Mittagspause
14.00 – 14.45


Michaela Krucsay (Graz):
Ein gepflegter Raum für die
Erinnerung: Das Tagebuch als Medium professioneller Individuation bei Ethel Smyth (1858–1944) und Hedi Gigler-Dongas (1923–2017)
14.45 – 15.30

Gertrud Seiser (Wien):
Emotionen abreagieren
und bearbeiten: Tagebücher in der ethnologischen Feldforschung
15.30 – 16.00

Plenumsgespräch:
Inhaltliches Resumée und Desiderata in
der genderorientierten biographischen Forschung
 

Siglinde Clementi (Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte, Freie Universität Bozen) und Ursula A. Schneider (Forschungsgruppe Auto_Biographie – De_Rekonstruktionen): Abschluss, Ausblick und Verabschiedung

 

  Moderation Vormittag: Anna Findl-Ludescher,
Moderation Nachmittag: Ursula A. Schneider.
  Die Vorträge am 5. Oktober dauern etwa 25 Minuten, die direkt anschließenden Diskussionen 20 Minuten.

  


Informationen

www.uibk.ac.at/geschlechterforschung/geschlechterforschungprofil/autobio graphie/

Der Vortrag am 4. Oktober wird auch gestreamt.

Den Zugangslink erhalten Sie von: ursula.schneider@uibk.ac.at
Verbindliche Anmeldungen für die Präsenzveranstaltungen bis zum Tag vorher ebenfalls
an: ursula.schneider@uibk.ac.at
Die Personenzahl für die Präsenzveranstaltungen ist aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen
stark eingeschränkt. Die zum Zeitpunkt des Studientags geltenden Corona-
Schutzmaßnahmen müssen eingehalten werden.

Covid-19-Maßnahmen an der Universität

Für die Veranstaltungsteilnahme ist ein Nachweis über geringes epidemiologisches Risiko notwendig. Bitte informieren Sie sich auf der Homepage (https://www.uibk.ac.at/public-relations/veranstaltungen/covid19-informationen/teilnehmerinnenbestaetigung-und-hygieneempfehlung.html.de), welche Kriterien die unterschiedlichen Nachweise erfüllen müssen und welche Covid-19-Maßnahmen für Veranstaltungsteilnehmer*innen an der Universität gelten.

 

Im Rahmen dieser Veranstaltung können Fotografien und/oder Filme erstellt werden. Mit der Teilnahme zur Veranstaltung nehmen Sie zur Kenntnis, dass Fotografien und Videomaterialien, auf denen Sie abgebildet sind, zur Presse-Berichterstattung verwendet und in verschiedensten (Sozialen) Medien, Publikationen und auf Webseiten der Universität Innsbruck veröffentlicht werden. Weitere Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung unter: www.uibk.ac.at/datenschutz

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