Quantenphysik an der Universität Innsbruck

Exzellenz in Forschung, Lehre und Technologieentwicklung

Wallpaper-Bild: Illustration mit rosa Wolke in der Mitte, durch die ein roter Strahl läuft.

Die Universität Innsbruck zählt zu den international führenden Standorten für Quantenphysik und Quanten­wissenschaften.

Seit Jahrzehnten prägen herausragende Forschungsleistungen, exzellente Ausbildung und starke internationale Kooperationen das Profil Innsbrucks als weltweit anerkanntes Zentrum der Quantenforschung.

Quantenphysik in Innsbruck bietet ...

  • international sichtbare Spitzenforschung
  • eine enge Verbindung von Grundlagenforschung und technologischer Entwicklung
  • hochmoderne Labor- und Forschungsinfrastruktur
  • ein internationales und diverses Arbeits- und Forschungsumfeld
  • attraktive Karrieremöglichkeiten für Studierende aus aller Welt
Wallpaper-Bild: Kuppel, Unterbau und Teleskop vor dem Hubschrauber-Flug, noch auf den Anhängern, mit denen sie gebracht wurden.

Quantenforschung in Innsbruck

Wallpaper-Bild: Künstlicher Illustration eines suprafesten Materiezustand

Theoretische Tiefe und experimentelle Exzellenz an einem Standort – das zeichnet die Quantenforschung in Innsbruck aus. An der Universität Innsbruck werden zentrale Fragen der modernen Quantenphysik erforscht – von der Kontrolle einzelner Quantensysteme bis zum Verständnis komplexer Vielteilchenphänomene, vom Bau des Quantencomputers bis zur Entwicklung des Quanteninternets. Forschende aus Innsbruck publizieren regelmäßig in führenden internationalen Fachzeitschriften wie Nature und Science und prägen zentrale Entwicklungen der modernen Quantenforschung.

Im Mittelpunkt stehen Forschungsarbeiten zu Quantenoptik und Quanteninformation, über Quantenmaterie sowie die theoretische Beschreibung und experimentelle Kontrolle komplexer Quanten­zustände. Diese Arbeiten haben wesentlich zum heutigen Verständnis von Verschränkung, Quantendynamik und Quanten­simulation beigetragen und bilden zugleich eine Grundlage für zukünftige Quanten­technologien.

Durchgeführt werden die Forschungen am Institut für Experimentalphysik und Institut für Theoretische Physik der Universität Innsbruck sowie dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Innsbruck. Die Wissenschaftler:innen sind Teil des Forschungsschwerpunkts Physik der Universität Innsbruck und des österreichweiten Exzellenzclusters Quantum Science Austria (QuantA).

Wallpaper-Bild: Leiterbahn auf der ein roter Laser abtastet
Wallpaper-Bild: Skizze von Anton Zeilinger

International geprägt wurde der Standort Innsbruck durch herausragende Persönlichkeiten wie den Nobelpreisträger Anton Zeilinger, der an der Universität Innsbruck entscheidende Arbeiten durchgeführt hat, sowie durch Rainer Blatt, Hans J. Briegel, Rudolf Grimm, Peter Zoller und andere, deren Arbeiten zu Quantencomputern, Quantenkommunikation und Quantenmetrologie weltweit Maßstäbe gesetzt haben. Diese wissenschaftliche Tradition prägt die Quantenforschung in Innsbruck bis heute und macht den Standort zu einem international anerkannten Zentrum der Quantenwissenschaften. Dies wird durch hochrangige Auszeichnungen und Förderungen bestätigt, darunter der Wolf-Preis für Physik sowie zahlreiche ERC-Grants.

Die Quantenphysik in Innsbruck ist international hervorragend vernetzt und fest in der globalen Spitzenforschung verankert. Langjährige Kooperationen mit führenden Universitäten und renommierten Forschungszentren weltweit, die aktive Beteiligung an internationalen Forschungsinitiativen sowie eine zentrale Rolle in europäischen Forschungsprogrammen schaffen ein dynamisches Umfeld für wissenschaftlichen Austausch, Innovation und exzellente Grundlagenforschung.

Exzellente Forschungsinfrastruktur

Am alpin-urbanen Campus der Universität Innsbruck bietet sich eine weltweit einzigartige Forschungsumgebung für die Physik, die 2028 mit der Eröffnung des Hauses der Physik auf eine neue Stufe gehoben werden wird:

  • hochspezialisierte optische Labore
  • Reinraum- und Kryotechnologie
  • funktionsfähige Quantencomputer für Lehre und Forschung
  • Rechenressourcen für Quanten- und Vielteilchensimulationen
  • eine quantenoptische Bodenstation in 2265 m Seehöhe
  • ein großzügiges und angenehmes Arbeitsumfeld
Wallpaper-Bild: Haus der Physik: Visualisierung Vorplatz
Wallpaper-Bild: Illustration von 2 Atomen zwischen 2 Spiegeln

Quantenphysik-Studium in Innsbruck

Die Universität Innsbruck bietet eine fundierte Ausbildung in den Quantenwissenschaften auf allen akademischen Ebenen:

Studierende profitieren von ...

Wallpaper-Bild: Die Rückseite eines Hochleistungscomputers mit Kabeln und grün leuchtenden Lampen

Innovation, Wissenstransfer & Quantentechnologien

Wallpaper-Bild: Drei blaue Kugeln vor blauem Hintergrund, verbunden durch weiße Linien.

An der Uni Innsbruck werden exzellente Forschungsergebnisse aus der Quantenphysik konsequent in Innovation überführt. Sie bilden die Grundlage für Quantentechnologien der Zukunft, erfolgreichen Technologietransfer und enge Kooperationen mit Industriepartnern.

Sichtbarer Ausdruck dieser Innovationskraft sind erfolgreiche Spin-offs wie Alpine Quantum Technologies (AQT), ParityQC und Quantum Network Design (QND), die Quantentechnologien aus Innsbruck international vermarkten, sowie Kooperationen mit internationalen Technologiekonzernen wie AWS, IBM oder Infineon.

Wallpaper-Bild: Aufwand und Komplexität steigen, aber das Ergebnis ist besser.
Wallpaper-Bild: Agnes-Heller-Haus

Karriere & Arbeiten in Innsbruck

Gleichzeitig bietet die Universität Innsbruck hervorragende Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Karrieren: attraktive Arbeitsplätze für PhDs und Postdocs, eine internationale und vielfältige Forschungsumgebung sowie eine außergewöhnlich hohe Lebensqualität im alpin-urbanen Umfeld machen Innsbruck zu einem erstklassigen Standort für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung.

Aktuelles aus der Quantenphysik

Nicht alle Quan­ten­mes­sungen sind gleich

Lange Zeit war es schwierig nach­zu­wei­sen, dass eine Quan­ten­mes­sung mehr leisten kann als eine andere. Physi­ker:innen der Hein­rich-Heine-Univer­sität Düssel­dorf, der Univer­sität Lund und der Univer­sität Inns­bruck haben nun eine einfache Methode entwi­ckelt und expe­ri­men­tell demons­triert, mit der sich bestä­tigen lässt, dass eine bestimmte Klasse von Messungen Eigen­schaften besitzt, die sich mit einfa­cheren Verfahren nicht nach­bilden lassen.

10.07.2026

Neuer Bauplan für exoti­sche Quan­ten­zu­stände

Ein Team um Fran­cesca Ferlaino und Luca Bar­biero hat ein theo­re­ti­sches Modell für ultra­kalte magne­ti­sche Atome entwi­ckelt, mit dem sieben exoti­sche Mate­rie­formen rea­li­siert werden können. Beson­ders bemer­kens­wert ist, dass eine davon topo­lo­gi­sche Ordnung und Supra­lei­tung vereint und poten­zi­elle Anwen­dungen im Bereich des Quan­ten­com­pu­tings bietet. Das Forschungs­team liefert einen detail­lierten Bauplan für die Reali­sie­rung und Detek­tion dieser Phasen unter Verwen­dung vorhan­dener expe­ri­men­teller Tech­ni­ken.

25.06.2026

Hypo-Tirol-Preis für aus­ge­zeich­nete Dis­ser­ta­ti­o­nen ver­lie­hen

Im Rahmen eines feier­li­chen Fest­aktes wurden am 19. Mai die Disser­ta­ti­ons­preise der Hypo Tirol Bank verlie­hen. Von Treib­h­aus­ga­se­mis­si­o­nen aus Glet­scher­bä­chen über die Hautal­te­rung bis hin zu Selbst­por­träts der Frühen Neuzeit ­deckten die ausge­zeich­neten Forschungs­ar­beiten ein breites Spek­trum an natur- und geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Themen ab.

24.06.2026

Eine neuar­tige kriti­sche Quan­ten­phase

In einer neuen Studie, die in Physical Review Letters veröf­fent­licht wurde, zeigt ein Team um Hanns-Chris­toph Nägerl gemeinsam mit dem theo­re­ti­schen Physiker Alvise Basti­a­nello vom CNRS und der Univer­sité Paris-Dauphine, dass höchst unge­wöhn­liche Quan­ten­zu­stände – soge­nannte „fraktionierte Fermi-Gase“ – expe­ri­men­tell erzeugt werden können.

18.06.2026

Hannes Pichler erhält Feltri­nelli-Preis

Der Quan­ten­phy­siker Hannes Pichler wurde am 12. Juni in Rom mit dem Antonio-Feltri­nelli-Giovani-Preis in Physik ausge­zeich­net. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeich­nung der itali­e­ni­schen Akademie der Wissen­schaften geht an Forscher:innen unter 40 Jahren, die in ihrem Fach außer­ge­wöhn­liche und inter­na­ti­onal beach­tete Erfolge erzielt haben.

12.06.2026

Neue Gesichter in der Theo­re­ti­schen Physik

In dieser Woche hielten zwei neu beru­fene Profes­soren für Theo­re­ti­sche Physik ihre Antritts­vor­le­sung an der Univer­sität Inns­bruck: Michael Buch­hold und Klemens Hammerer präsen­tierten ihre Forschungs­an­sätze dem zahl­rei­chen Publikum und gaben Einblicke in ihre Methoden und Forschungs­ziele.

12.06.2026

Erst­mals per­fek­ter Zufall erzeugt

Forschende haben an der ETH Zürich mit einem Quantenexperiment erstmals perfekte, zertifizierbare Zufallszahlen erzeugt. Diese können unter anderem beim Verschlüsseln von Nachrichten eingesetzt werden. An der Arbeit beteiligt war die Theoretikerin Ramona Wolf, die seit kurzem eine Forschungsgruppe zu Quantenkryptographie am Institut für Theoretische Physik der Uni Innsbruck leitet.

29.05.2026

Royal Soci­ety wählt Peter Zol­ler zum Fel­low

Peter Zoller, emeri­tierter Professor der Univer­sität Inns­bruck und emeri­tierter wissen­schaft­li­cher Direktor am Institut für Quan­ten­optik und Quan­tenin­for­ma­tion der Öster­rei­chi­schen Akademie der Wissen­schaf­ten, ist zum Mitglied der Royal Soci­ety (FRS) gewählt worden. Die Royal Soci­ety ist die nati­o­nale Akademie der Wissen­schaften des Verei­nigten König­reichs und die älteste wissen­schaft­liche Gelehr­ten­ge­sell­schaft der Welt.

28.05.2026

Nobel­preis­trä­ger Haldane zu Gast

Physik-Nobelpreisträger F. Duncan M. Haldane von der Princeton University war in den vergangenen Tagen Gast an der Universität Innsbruck. Neben intensiven wissenschaftlichen Gesprächen mit den hiesigen Forschungsgruppen war Haldane am Montag auch Ehrengast bei der Eröffnung der quantenoptischen Bodenstation Marietta Blau am Hafelekar.

21.05.2026

Inns­brucks neue Ver­bin­dung zum Wel­traum

Heute, am 18. Mai, wurde die quantenoptische Bodenstation Marietta Blau am Hafelekar im Beisein hoher politischer Vertreter und eines Physik-Nobelpreisträgers eröffnet. Die Universität und der Forschungsstandort Innsbruck verfügen damit über eine wichtige Basis für die Entwicklung eines weltumspannenden Quanteninternets. Auch der stellaren Astrophysik stehen mit dem hochmodernen Spiegelteleskop neue Möglichkeiten offen.

18.05.2026

KI ent­wirft effi­zi­ente Quan­ten­schal­tun­gen

Forscher aus der Gruppe des theoretischen Physikers Hans Briegel haben in Zusammenarbeit mit NVIDIA eine KI-Methode entwickelt, die automatisch effiziente Quantenschaltungen generiert, ein wichtiger Engpass bei der praktischen Nutzung bestehender Quantencomputer.

14.05.2026

Tiro­ler Adler-Orden für Fran­cesca Fer­laino

Die Tiroler Landesregierung hat Francesca Ferlaino am Freitag den Tiroler Adler-Orden in Gold verliehen. Diese Auszeichnung wird an Personen verliehen, die Tirol in enger Freundschaft verbunden sind und mit ihrem Einsatz die Entwicklung des Landes auf ihre Art und Weise unterstützt haben.

09.05.2026

FAQs zur Quantenphysik in Innsbruck

Quantenphysik beschreibt die Gesetze der Natur auf kleinsten Skalen –von Atomen, Elektronen und Licht – und unterscheidet sich grundlegend von unserer Alltagsphysik. Sie erklärt, wie Materie und Energie auf dieser Ebene funktionieren, und bildet die Grundlage vieler moderner Technologien.

Quantenphysik begegnet uns täglich in Technologien wie Smartphones, Computern und dem Internet, deren Halbleiter und Transistoren auf quantenphysikalischen Effekten beruhen. Auch LEDs, Laser, Solarzellen und Magnetresonanztomographie funktionieren nur dank Quantenphysik. An der Universität Innsbruck werden heute die Quantentechnologien der Zukunft erforscht und entwickelt – vom Quantencomputer über das Quanteninternet bis zu hochpräzisen Quantensensoren.

Die Universität Innsbruck zählt zu den international führenden Standorten der Quantenphysik. Die enge Zusammenarbeit von experimenteller und theoretischer Physik, die aktive Rolle in europäischen und globalen Forschungsprogrammen sowie der erfolgreiche Transfer von Forschungsergebnissen in Quantentechnologien und Spin-offs schaffen ein einzigartiges Umfeld für Innovation, wissenschaftliche Exzellenz und nachhaltige Spitzenforschung.

Die Quantenphysik in Innsbruck umfasst ein breites Spektrum an Forschungsfeldern, von Quantenoptik über Quanteninformation und Quantennetzwerke bis zu Vielteilchenphysik und Quantenmaterie sowie theoretischen Methoden und Modellen für all diese Bereiche.

Ja! Quantenphysik ist ein zentraler Bestandteil der Physikstudien an der Universität Innsbruck und wird insbesondere in spezialisierten Master-Schwerpunkten wie „Quantum Sciences“ vertieft. Die Ausbildung genießt aufgrund der hohen wissenschaftlichen Qualität, der guten Betreuungsverhältnisse und der hohen Lebensqualität einen sehr guten Ruf.

Ein Studium der Quantenphysik eröffnet vielfältige Karrierewege in Forschung, Hightech-Industrie und datengetriebenen Berufsfeldern. Absolvent:innen sind gefragt in Bereichen wie Quantentechnologie, IT, Simulation, Medizintechnik, Finanzwesen oder Technologieberatung – dank ihrer ausgeprägten analytischen und mathematischen Fähigkeiten. An der Universität Innsbruck erhalten Studierende dafür eine international anerkannte Ausbildung mit exzellenten Zukunftsperspektiven.

Nach oben scrollen