Michael Buchhold und Klemens Hammerer stehen vor eine geziegelten Wand.

Quantenmaterie und Quantenmetrologie sind die jeweiligen Forschungsschwerpunkte von Michael Buchhold (li.) und Klemens Hammerer (re.).

Neue Gesichter in der Theo­re­ti­schen Physik

In dieser Woche hielten zwei neu beru­fene Profes­soren für Theo­re­ti­sche Physik ihre Antritts­vor­le­sung an der Univer­sität Inns­bruck: Michael Buch­hold und Klemens Hammerer präsen­tierten ihre Forschungs­an­sätze dem zahl­rei­chen Publikum und gaben Einblicke in ihre Methoden und Forschungs­ziele.

Der Hörsaal C im Victor-Franz-Hess-Haus war am Dienstagnachmittag bis auf den letzten Platz gefüllt. In Vertretung der Rektorin begrüßte Vizerektor Gregor Weihs die zahlreichen Gäste und richtete einen Blick in die Geschichte, um die Rolle von Antrittsvorlesungen zu verdeutlichen. Wie Weihs betonte auch Dekanin Ruth Breu, dass es mit den Neubesetzungen der vergangenen Monate, die auch drei Nachwuchsstellen – Federica Surace, Ramona Wolf, und Torsten Zache – umfasste, sehr gut gelungen sein, die Abgänge der vergangenen Jahre am Institut für Theoretische Physik hochkarätig nachzubesetzen.

Fünf Personen stehen in einem Hörsaal vor einer Tafel

Vizerektor Gregor Weihs, Dekanin Ruth Breu und Vizerektor Dirk Rupnow mit den beiden neuberufenen Professoren Michael Buchhold und Klemens Hammerer.

Michael Buchhold kam im vergangenen Jahr von der Universität zu Köln, wo er zuletzt eine Forschungsgruppe im Exzellenzcluster ML4Q geleitet hatte. Er ist in gewisser Weise ein Produkt der Innsbrucker Schule, hat er doch hier in der Forschungsgruppe von Sebastian Diehl einen Teil seines Doktoratsstudiums absolviert. Seine Arbeit zielt darauf ab, neuartige Materiezustände auf Quantenplattformen wie Quantenschaltkreisen, ultrakalten Quantengasen und ultraschnell getriebenen Quantenmaterialien zu verstehen und ihre Eigenschaften für zukünftige Quantentechnologien nutzbar zu machen.

Auch Klemens Hammerer hat Innsbrucker Wurzeln. Er kehrt 2025 nach vielen Jahren auf einer Professur an der Leibniz Universität Hannover nach Innsbruck zurück und leitet hier auch eine Forschungsgruppe am ÖAW-Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI). Seine Forschung an der Schnittstelle von Quantenoptik, Quanteninformation und Präzisionsmesstechnik verstärkt den Quanten-Hotspot Innsbruck in einem Bereich, der für die Zukunft der Quantentechnologie von zentraler Bedeutung ist: der Quantenmetrologie.

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