Bachelor­studium Islamische Religionspädagogik

Möchtest du islamisches Wissen mit pädagogischer Kompetenz verbinden und Bildung, Dialog und das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft aktiv mitgestalten?

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Wallpaper-Bild: Studierende an der Sowi

Das Bachelorstudium Islamische Religionspädagogik verbindet fundierte islamisch-theologische Bildung mit religionspädagogischer und -didaktischer Praxis. Du beschäftigst dich mit Koran, Hadith, islamischer Rechtswissenschaft, Geschichte, Philosophie und Mystik ebenso wie mit Entwicklungspsychologie und Unterrichtsgestaltung. Praktika an Schulen verbinden Theorie mit Praxis. Das Studium qualifiziert dich für die religionspädagogische Arbeit in Schulen, Gemeinden und Bildungseinrichtungen – wissenschaftlich fundiert, gendersensibel und interreligiös offen.

Bachelor of Arts

Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Matura/Äquivalentes Zeugnis und Sprachnachweis

Fakultät
Fakultät für LehrerInnenbildung

Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6

ISCED-F
0221 Religion und Theologie

Studienkennzahl
UC 033 674

Termine und Fristen zur Zulassung:
Bachelorstudium Islamische Religionspädagogik

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FAQ

Weil du ein Fach studierst, das gesellschaftlich gebraucht wird und persönlich bereichert. Du erwirbst fortgeschrittene fachlich-inhaltliche Kenntnisse in islamisch-theologischen Studien und entwickelst zugleich Innovationskompetenz für einen kritischen, wissenschaftlich verantwortbaren Umgang mit Glauben und Religion in der Öffentlichkeit. Du lernst, theologische und religionspädagogische Fragestellungen zu analysieren, den Islam als Religion, Tradition und Kultur kontextbezogen neu zu deuten und gesellschaftspolitisch relevante Themen kompetent in Gemeinde und Bildung einzubringen. Das Studium fördert zudem interdisziplinäres, interkulturelles und interreligiöses Arbeiten sowie eine Sensibilisierung für Fragen der Geschlechterforschung. Diese sind ideale Voraussetzungen für verantwortungsvolle Tätigkeiten in Schule, Gemeinde und Öffentlichkeit.

Das Studium ist breit aufgestellt und verbindet islamisch-theologische Fachwissenschaft mit religionspädagogischer und -didaktischer Praxis. Zu den zentralen Inhalten zählen:

  • Islamische Theologie, Koran- und Hadithwissenschaften (inkl. klassischer Exegese/tafsīr und Hadithhermeneutik)
  • Arabische Sprache und Koranrezitation (tağwīd)
  • Islamische Jurisprudenz (fiqh) und ihre Methoden (uṣūl al-fiqh)
  • Prophetenbiografie (sīra), islamische Philosophie, Anthropologie und Ethik (aḫlāq)
  • Geschichte sowie Kunst- und Kulturgeschichte des Islams
  • Religiöse Diversität, islamische Mystik (taṣawwuf) und Diskursiv-Rationale Theologie (kalām)
  • Islamische Seelsorge im europäischen Kontext (u. a. Krankenhaus-, Gefängnis- und Militärseelsorge)
  • Religionsdidaktik, Entwicklungspsychologie und Primarstufenpädagogik
  • Fachdidaktik und Schulpraktika in Primar- und Sekundarstufe I

Ergänzt wird das Studium durch Module zu spiritueller und ästhetischer Bildung, Pluralitäts-, Konflikt- und Krisenkompetenz, Christentum und kooperativer Religionsdidaktik sowie interdisziplinäre Wahlfächer mit verpflichtendem Schwerpunkt in der Frauen- und Geschlechterforschung.

Mit dem Bachelorabschluss „Bachelor of Arts“ (BA) bist du für Tätigkeiten qualifiziert, die ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis und Anwenden von Theorien, Methoden und Instrumenten der Islamischen Religionspädagogik erfordern. Du übernimmst Verantwortung für die Bildung und berufliche Entwicklung von Einzelpersonen und Gruppen und kannst in Handlungsfeldern wie Schule, Gemeindearbeit, außerschulischer Bildungsarbeit, Seelsorge (z. B. in Krankenhäusern, Gefängnissen oder beim Militär) sowie im Dialog zwischen Religionen und Kulturen tätig werden. Die im Studium erworbenen pädagogisch-didaktischen und fachpraktischen Kompetenzen – erprobt in mehreren Schulpraktika – bereiten dich gezielt auf eine Lehrtätigkeit im islamischen Religionsunterricht vor.

Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen.

Rund ums Studium Fakultät für LehrerInnenbildung Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung

 

 

Warum Islamische Religionspädagogik in Innsbruck studieren?

„Weil wir die islamischen Wissensbestände erforschen und daraus innovative theologische und religionspädagogische Konzepte entwickeln.“
Azemina Masetic

„Weil wir uns essentiellen Fragen in Schule, Moschee und Gesellschaft widmen und einen reflektierten Zugang zum Islam fördern.“
Hajret Beluli

„Weil der religiöse und kulturelle Austausch uns neue Horizonte eröffnet und uns Vielfalt wertschätzen lässt.“ 
Zehra Öcal

Warum Islamische Religionspädagogik in Innsbruck studieren?

Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Islamische Religionspädagogik in Innsbruck zu studieren.

Curriculum

Aus der Praxis

Ein Jahr­zehnt mit Zeki­rija Sej­dini

Am 22. April 2025 verabschiedete das Institut für Islamische Theologie und Religionspädagogik Prof. Zekirija Sejdini feierlich. Zahlreiche Kolleg:innen, Studierende und Ehrengäste, darunter auch Innsbrucks Vizebürgermeister Georg Willi, waren gekommen, um gemeinsam Abschied zu nehmen und Dank auszusprechen.

Gemeinsam in die Zukunft: 10 Jahre Islamische Studien

Am Abend des 24. November 2023 versammelten sich zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland in der festlich geschmückten Aula der Universität Innsbruck, um gemeinsam das 10-Jahre-Jubiläum der Islamischen Studien an der Universität zu feiern.

On­li­ne­ses­si­ons

In den unterschiedlichen Onlinesessions wird das vielfältige Studienangebot der Universität Innsbruck kurzweilig vorgestellt. Die Onlinesessions sind eine gute Plattform, um schnell und unkompliziert die richtigen Antworten auf individuelle Fragen zu bekommen.

Räume der Begeg­nung schaffen

Die interreligiöse Zusammenarbeit hat an der Universität Innsbruck eine lange Tradition. Um diese zu institutionalisieren, wurde nun das Zentrum für Interreligiöse Studien geschaffen. Die offizielle Eröffnung findet am 29. Oktober im Rahmen einer online abgehaltenen Podiumsdiskussion statt.

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