Universität Innsbruck

Masterstudium
Nachhaltige Regional- und Destinationsentwicklung

Die räum­liche Dimen­sion ist eine wesent­liche Kompo­nente wirtschaft­lichen Han­delns. Urbani­sierung, Clusterung, Infra­struktur und Mobilität sind Stich­worte dazu. In vielen Regionen spielt der Tourismus eine entschei­dende Rolle für die Prospe­rität einer Region. Erfolg­reiche Regionen brau­chen eine klare Ent­wicklungs­strategie und Desti­nationen brauchen einen klaren Marken­kern.

Dieser Themen­komplex erfordert die Einbe­ziehung der natur­räumlichen und der sozialen Gegeben­heiten einer Region genauso wie die Berück­sichtigung glo­baler Entwick­lungen. Dieses Master­studium legt die metho­dischen Grundlagen für die eigen­ständige Durchführung solcher Analysen.

Blick auf Innsbruck von einem Berg

Detaillierte Infos

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Die Zulassung zum gemeinsamen Masterstudium Nachhaltige Regional- und Destinationsentwicklung erfolgt zuerst an der UMIT TIROL und dann an der LFUI. An der UMIT TIROL fallen Studiengebühren an. Informationen für Erstsemestrige

Info

Master of Science (MSc)

Dauer/ECTS-AP
4 Semester/120 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Fachlich infrage kommender Bachelorabschluss oder Äquivalent

Curriculum
​​​​​​​Informationen zum Curriculum

Das richtige Studium für mich?

Grüne Hand hält Blume hoch

In fünf Begriffen

  • evidenzbasierte Analyse
  • interdisziplinärer Ansatz
  • politische Relevanz
  • Nachhaltigkeit umfassend denken
  • Menschen zu gemeinsamem Handeln motivieren
Frau steigt Stiege empor

Meine Karriere

Karrieremöglichkeiten

  • Regionalentwicklungsagenturen
  • Beratungsgesellschaften
  • Tourismusorganisationen
  • Führungspositionen im Hotel- und Gastgewerbe

Career Service der Universität Innsbruck

Aus der Praxis

Der Ein­fluss von Hau­särz­t*in­nen auf Corona-Impfab­leh­nung

Eine an der Universität Innsbruck durchgeführte Studie hat den Einfluss von impfskeptischen Hausärzt*innen auf das Corona-Impfverhalten ihrer Patient*innen belegt. Deren Haltung führte laut des Ökonomen Andreas Steinmayr auf dem Höhepunkt der Impfablehnung im Dezember 2021 zu einer rund 5,6 Prozentpunkte geringeren Durchimpfungsrate.

Sta­tis­tik: Bra­si­lien geht als kla­rer Favo­rit in die Fuß­ball-WM

Nachdem sie vor vier Jahren im Viertelfinale ausgeschieden ist, geht die brasilianische Nationalmannschaft diesmal wieder als klarer Favorit für den Fußball-Weltmeistertitel ins Rennen. Aber auch Argentinien, die Niederlande, Deutschland und Frankreich dürfen sich Titelchancen ausrechnen – das zeigt ein internationales Forscher*innen-Team der Universitäten Innsbruck, Gent und Luxemburg und der Technischen Universitäten Dortmund und München.

Digi­tale Unter­stüt­zung für Armuts­be­trof­fene

Die Auswertung aktueller Daten von über 500 Familien durch die Volkshilfe Österreich zeigt, dass Kleidung und Lebensmittel ganz oben auf der Liste armutsbetroffener Familien stehen. Das unterstreicht die prekäre Lage und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Unterstützung. Doch wie können soziale Unterstützungsleistungen noch besser für die Betroffenen erreichbar werden? Diese Frage beschäftigt das Projekt „Sozialroutenplan“.

Repro­du­zier­bar­keit als bes­ter Grad­mes­ser für Ver­all­ge­mei­ner­bar­keit

Ein internationales Team von Forschenden konnte zeigen, dass sich Forschungsergebnisse aus dem Bereich des strategischen Managements teilweise auf neue Zeiträume und neue Regionen verallgemeinern lassen. Entscheidendes Kriterium dafür ist die Reproduzierbarkeit: Studien, deren Ergebnisse mit denselben Daten wiederholbar sind, lassen sich tendenziell auch verallgemeinern. Das Team konnte außerdem zeigen, dass unabhängige Wissenschaftler*innen vorhersagen können, welche Ergebnisse sich in neuen Tests bestätigen werden.