Universität Innsbruck

Masterstudium
Experimental and Empirical Economics

Im Masterstudium Experimentelle und Empirische Wirtschaftsforschung entwickeln Studierende die Fähigkeit zu analytischem Denken in einem breiten ökonomischen Kontext, das für eine Karriere in Forschung, Wirtschaft, Finanzen und im öffentlichen Sektor erforderlich ist. Das Studium wird von der Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik angeboten – eine der führenden europäischen Institutionen für empirische Ökonomie und Datenwissenschaft sowie für Verhaltens- und Experimentelle Ökonomie. Genau diese Stärken kommen im Studium zum Tragen. Studierende setzen sich kritisch mit den Entscheidungen von Einzelpersonen, den Strategien von Unternehmen und der Politik von Regierungen auseinander, um Paradigmen in Wirtschaft und Wirtschaftspolitik zu verstehen und in Frage zu stellen.

Masterstudium: Angewandte Ökonomik

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Bitte beachten Sie: die Unterrichtssprache dieses Studiums ist Englisch.

Info

Master of Science (MSc)

Dauer/ECTS-AP
4 Semester/120 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Englisch

Voraussetzung
Fachlich infrage kommender Bachelorabschluss oder Äquivalent

Curriculum
Informationen zum Curriculum

Das richtige Studium für mich?

Tabellen, Grafiken, Notizblock, Laptop

In fünf Begriffen

  • Teil einer internationalen Forschungsgemeinschaft werden
  • Fokus auf analytischen, empirischen und experimentellen Methoden
  • Zusammenarbeit und Vernetzung mit international renommierten Gastwissenschaftler*innen
  • Analyse individueller Entscheidungsfindungen auf der Grundlage der Verhaltensökonomie und verwandter Disziplinen (Psychologie, Soziologie, Neurowissenschaften)
  • Entwicklung evidenzbasierter Wirtschaftspolitik und Unternehmens- bzw. Führungsprozesse
Frau steigt eine Treppe empor

Meine Karriere

Karrieremöglichkeiten

  • Internationale PhD Programme aus den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und Management
  • In privaten und öffentlichen Forschungseinrichtungen
  • National- oder Zentralbanken sowie öffentlichen Einrichtungen
  • Banken-, Versicherungs- und Finanzsektor
  • Beratungstätigkeiten
  • NGOs und internationale Organisationen (z. B. OECD, IMF)

Career Service der Universität Innsbruck

Aus der Praxis

Sta­tis­tik: Bra­si­lien geht als kla­rer Favo­rit in die Fuß­ball-WM

Nachdem sie vor vier Jahren im Viertelfinale ausgeschieden ist, geht die brasilianische Nationalmannschaft diesmal wieder als klarer Favorit für den Fußball-Weltmeistertitel ins Rennen. Aber auch Argentinien, die Niederlande, Deutschland und Frankreich dürfen sich Titelchancen ausrechnen – das zeigt ein internationales Forscher*innen-Team der Universitäten Innsbruck, Gent und Luxemburg und der Technischen Universitäten Dortmund und München.

Digi­tale Unter­stüt­zung für Armuts­be­trof­fene

Die Auswertung aktueller Daten von über 500 Familien durch die Volkshilfe Österreich zeigt, dass Kleidung und Lebensmittel ganz oben auf der Liste armutsbetroffener Familien stehen. Das unterstreicht die prekäre Lage und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Unterstützung. Doch wie können soziale Unterstützungsleistungen noch besser für die Betroffenen erreichbar werden? Diese Frage beschäftigt das Projekt „Sozialroutenplan“.

Repro­du­zier­bar­keit als bes­ter Grad­mes­ser für Ver­all­ge­mei­ner­bar­keit

Ein internationales Team von Forschenden konnte zeigen, dass sich Forschungsergebnisse aus dem Bereich des strategischen Managements teilweise auf neue Zeiträume und neue Regionen verallgemeinern lassen. Entscheidendes Kriterium dafür ist die Reproduzierbarkeit: Studien, deren Ergebnisse mit denselben Daten wiederholbar sind, lassen sich tendenziell auch verallgemeinern. Das Team konnte außerdem zeigen, dass unabhängige Wissenschaftler*innen vorhersagen können, welche Ergebnisse sich in neuen Tests bestätigen werden.

Feh­lende Infras­truk­tur erschwert Social Distan­cing

Wissenschaftler*innen der ETH Zürich, des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts und der Universität Innsbruck haben eine Risikokarte entwickelt. Diese zeigt, in welchen afrikanischen Gebieten fehlende Infrastruktur zu einer schnelleren Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten führen kann.