Bachelorstudium Geographie
Du interessierst dich für Natur, Gesellschaft und ihre Interaktion und möchtest mehr darüber erfahren?
Es gibt nur wenige Disziplinen, in denen Natur, Gesellschaft und ihre Interaktion Gegenstand der Betrachtungen sind. Als Wissenschaft von den Mensch-Umwelt-Beziehungen untersucht die Geographie natürliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Systeme sowie deren Prozesse und Ausprägungen in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.
Das Bachelorstudium Geographie zielt darauf ab, umfassende inhaltliche und methodische Kompetenzen in den Bereichen der physischen und der Humangeographie sowie der Regionalgeographie zu vermitteln.
Bachelor of Science
Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP
Studienart
Vollzeit
Unterrichtssprache
Deutsch
Voraussetzung
Matura/Äquivalentes Zeugnis
und Sprachnachweis
Fakultät
Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften
Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6
ISCED-F
0532 Geowissenschaften
Studienkennzahl
UC 033 655
Termine und Fristen zur Zulassung:
Bachelorstudium Geographie
FAQ
Die Absolvent:innen sind befähigt, wissenschaftliche und technisch-methodische Weiterentwicklungen im Fach Geographie zu erarbeiten, zu beurteilen, anzuwenden sowie die erworbenen Kompetenzen fächerübergreifend einzusetzen.
Ziel des Bachelorstudiums Geographie ist die Vermittlung einer profunden praxisorientierten Grundbefähigung, wodurch den AbsolventInnen entsprechende Berufsmöglichkeiten eröffnet werden. Auf dieser Grundlage bietet das Bachelorstudium einen umfassenden Einblick in Beschaffenheit und Prozesse der Litho-,Hydro-, Kryo-, Bio-, Atmo- und Anthroposphäre. Besondere Betonung liegt hierbei auf der praxisorientierten Relevanz und Anwendung dieser Kenntnisse. Zusammen mit den beiden anderen Bachelorstudien an der Fakultät werden in gemeinsamen Modulen Grundlagen für Geo- und Atmosphärenwissenschaften vermittelt.
Konsequent auf den Inhalten dieser gemeinsamen Studiengrundlagen aufbauend erwerben die Studierenden ein breit vernetztes geographisches Basiswissen in der physischen Geographie, der Humangeographie und der Regionalgeographie. Die methodischen Fächer vermitteln das Rüstzeug zur Lösung praktischer Probleme. Die Absolvent:innen können raumbezogene Probleme mit wissenschaftlichen Methoden analysieren, unterschiedliche Aspekte dieser Fragestellungen in ihrer Bedeutung abwägen, interpretieren und bewerten und daraus Lösungsansätze entwickeln. Die Abfassung einer Bachelorarbeit befähigt die Studierenden, selbständig wissenschaftliche oder praktische Fragen zu bearbeiten.
Das Bachelorstudium Geographie dient einerseits der Vorbereitung auf ein einschlägiges Masterstudium, andererseits ermöglicht es, nach Abschluss des Studiums einen Beruf außerhalb des akademischen Bereichs zu ergreifen. Die beruflichen Möglichkeiten von AbsolventInnen können fachbezogen in Ingenieur- und Planungsbüros und in einschlägigen Bereichen der Wirtschaft liegen.
Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen.
Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung
Curriculum
Aus der Praxis
VGDH-Dissertationspreis für Verena Schröder
Der VGDH-Preis für besonders herausragende Dissertationen im Bereich Humangeographie geht an Verena Schröder vom Institut für Geographie. Die Auszeichnung des Verbands für Geographie an deutschsprachigen Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird alle zwei Jahre vergeben und zählt zu den renommiertesten Ehrungen des Fachs. Die Verleihung fand am 27. September 2025 in Augsburg statt.
Naturgefahren-Expert:innen tagten in Innsbruck
30 Sozial- und Naturwissenschaftler:innen trafen sich im Rahmen einer Konferenz in Innsbruck, um inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit zur Erforschung von Naturgefahren und -risiken zu diskutieren. Im Fokus stand die Entwicklung in den alpinen Regionen.
Klimawandel: Perspektiven des Winter- und Bergsports
In einem neuen Positionspapier weisen die Klima- und Sportwissenschaftler:innen des Forums „Klima.Sport.Schnee“ auf die deutlich schnellere Erhitzung des Alpenraums hin und zeigen die daraus resultierenden Herausforderungen im Winter- und Bergsport auf.
Saisonale Dürren in Jahrringen festgeschrieben
Analysen von bis zu 9000 Jahre alten Nadelhölzern belegen: Die jüngsten sommerlichen Trockenphasen im Alpenraum liegen im Bereich der holozänen Variabilität, die Ergebnisse zeigen zudem feuchtere Verhältnisse in den ersten Jahrtausenden an.



