Bachelorstudium Erdwissenschaften

Du willst mehr erfahren über die Entstehung der Alpen, über Vulkanausbrüche und Naturkatastrophen und lernen, wie das alles zusammenhängt?

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Wie und wann sind die Alpen ent­standen? Was haben Dia­manten mit Vulkanaus­brüchen zu tun? Wie kommt das Salz ins Meer? Warum treten Natur­kata­strophen auf?

Das Bachelor­studium Erdwissenschaften vermit­telt natur­wissen­schaft­liches Denken und grund­legende Kompe­tenzen für die Ana­lyse von geo­rele­vanten Mate­rialien und Daten. Vertie­fende Themen werden u. a. in den Berei­chen Geo­risiken, Umwelt­geschichte, Roh­stoffe und Material­kunde angeboten.

Bachelor of Science

Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Matura/Äquivalentes Zeugnis und Sprachnachweis

Zusatzprüfung Biologie und Umweltkunde/Naturwissenschaften

Fakultät
Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften

Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6

ISCED-F
0532 Geowissenschaften

Studienkennzahl
UC 033 615

Termine und Fristen zur Zulassung:
Bachelorstudium Erdwissenschaften

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FAQ

Die Absolvent:innen sind befähigt, wissenschaftliche Weiterentwicklungen in erdwissenschaftlichen Bereichen zu erarbeiten, zu beurteilen, anzuwenden sowie die erworbenen Kompetenzen fächerübergreifend einzusetzen.

Ziel des Bachelorstudiums Erdwissenschaften ist die Vermittlung eines breiten Spektrums an Grundkenntnissen und praxisorientierten Fertigkeiten, wodurch den AbsolventInnen entsprechende Berufsmöglichkeiten eröffnet werden. Auf dieser Grundlage bietet das Bachelorstudium einen umfassenden Einblick in die Beschaffenheit und Prozesse der Litho-, Hydro-, Kryo-, Atmo- , und Anthroposphäre und liefert Methoden und Werkzeuge diese systemorientiert beschreiben und verstehen zu können.

Auf den Inhalten des ersten Semesters mit allgemein-naturwissenschaftlichen Ausbildungszielen aufbauend erwerben die Studierenden ein breites erdwissenschaftliches Basiswissen in Mineralogie, Petrologie, Geologie und Paläontologie. Entsprechend der Lage der Universität Innsbruck inmitten der Alpen wird in der Ausbildung der regionale alpine Geländebezug großgeschrieben und das „geologische Denken“ geschult, d.h. komplexe naturwissenschaftliche Zusammenhänge in Raum und Zeit zu bearbeiten und zu verstehen.

In den beiden Bachelorarbeiten lernen die Studierenden, ausgewählte erdwissenschaftliche Probleme selbstständig zu bearbeiten, zu dokumentieren und zu präsentieren. Die beruflichen Möglichkeiten nach erfolgreich abgeschlossenem Studium liegen im Bereich der Grundlagenforschung, einem breiten Feld der angewandten Erdwissenschaften, einschlägigen Bereichen der Wirtschaft, sowie Ämtern und Behörden.

Das Bachelorstudium Erdwissenschaften dient einerseits der Vorbereitung auf ein einschlägiges Masterstudium, andererseits ermöglicht es, nach Abschluss des Studiums einen Beruf außerhalb des akademischen Bereichs zu ergreifen. Die beruflichen Möglichkeiten von AbsolventInnen können fachbezogen im breiten Feld der angewandten Erdwissenschaften (Geologie und Mineralogie) sowie in Planungsbüros und Ämtern im Umweltsektor liegen.

Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen 

Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung

 

 

Warum Erdwissenschaften in Innsbruck studieren?

„Weil wir das System Erde in jedem Maßstab und mit modernsten Methoden untersuchen und dabei spannende Entdeckungen im Gelände und im Labor machen.“

Christina Hiltpolt

„Weil Wissen über die vergangenen Jahrmillionen ermöglicht, Gefahren und Veränderungen in der Zukunft zu verstehen.“

Julian Geiler

„Weil wir als naturwissenschaftlich-technische Schnittstelle helfen, die Bauwerke und Materialien von morgen zu realisieren.“

Thomas Gatt

Warum Erdwissenschaften studieren?

Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Erdwissenschaften in Innsbruck zu studieren.

Curriculum

https://www.uibk.ac.at/de/studien/ba-erdwissenschaften/2018w/
curriculum

Aus der Praxis

Die älteste radi­o­me­trisch datierte Höhle der Alpen

Eine kürzlich durchgeführte radiometrische Datierung von einem Team um Christoph Spötl und Gabriella Koltai hat die Conturineshöhle im Gadertal in Südtirol zur ältesten bekannten Höhle der Alpen gekürt. Die über Millionen Jahre gewachsenen Sinterablagerungen dienen als einzigartiges Klimaarchiv und zeigen, dass in der Region einst ein deutlich wärmeres Klima mit reicher Vegetation herrschte.

580.000 Jahre Kli­ma­ge­schichte frei­ge­legt

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Das Was­ser­ma­na­ge­ment des anti­ken Arles

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Geo­lo­gie: Ent­ste­hung der Dolo­mi­ten

Wie sind die Dolomiten entstanden, wie verformen sie sich noch immer und was sagen die Gesteine über künftige Erdbeben aus? Geolog:innen um Hannah Pomella vom Institut für Geologie der Universität Innsbruck beschäftigen sich in einem breit angelegten Forschungsprojekt mit diesen Fragestellungen.

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