Universität Innsbruck

Bachelorstudium
Erdwissenschaften

Wie und wann sind die Alpen ent­standen? Was haben Dia­manten mit Vulkanaus­brüchen zu tun? Wie kommt das Salz ins Meer? Warum treten Natur­kata­strophen auf?

Das Bachelor­studium Erdwissenschaften vermit­telt natur­wissen­schaft­liches Denken und grund­legende Kompe­tenzen für die Ana­lyse von geo­rele­vanten Mate­rialien und Daten. Vertie­fende Themen werden u. a. in den Berei­chen Geo­risiken, Umwelt­geschichte,Roh­stoffe und Material­kunde angeboten.

Höhlenexpedition

Info

Bachelor of Science (BSc)

Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Matura oder Äquivalent

Zusatzprüfung
Biologie und Umweltkunde

Curriculum
Informationen zum Curriculum  

Das richtige Studium für mich?

Geologisches Profil

In fünf Begriffen

  • solide naturwissenschaftliche Grundausbildung
  • Verständnis von Erdsystem-Prozessen in Raum und Zeit
  • forschungsgeleitete Ausbildung
  • viele Feldkurse im alpinen Gelände
  • hoher praktischer Anteil in modernen Laboren
Mineral

Ähnliche Studien

Es gibt keine ähnlichen Bachelorstudiengänge an der LFU. In puncto Studien- und Prüfungskultur bestehen gewisse Ähnlichkeiten mit den Bachelorstudien Biologie, Chemie und Geographie.

Labor

Meine Karriere

Karrieremöglichkeiten

  • geologischer Landes- und Bundesdienst
  • Ingenieur- und Planungsbüros
  • Energiewirtschaft
  • Rohstoff-Prospektion
  • Material-Analytik
  • Industrie (z. B. Glas, Keramik, Zement)
  • Universitäten und Forschungsinstitute
  • Museen
  • individuelle Karrierewege

Absolvent*innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen

Aus der Praxis

High­lights aus der Höh­len­for­schung

Ein Jahr nach dem ersten sehr erfolgreichen Symposium anlässlich des Internationalen Jahres für Höhlen und Karst fanden sich am 11. und 12. November 2022 wieder zahlreiche Expertinnen und Experten aus dem Gebiet der Höhlenforschung im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ein. Bei der von Christoph Spötl, Yuri Dublyansky and Gabriella Koltai (Institut für Geologie) mit Lukas Plan (Naturhistorisches Museum Wien) organisierten Veranstaltung nahmen 80 Expert*innen aus 26 Nationen teil.

 

Bruno San­der: Pio­nier der Gefü­ge­kunde

Vor 100 Jahren hielt Bruno Sander seine Antrittsvorlesung an der Universität Innsbruck. Der Mineraloge und Geologe hat mit der Gefügekunde der Gesteine und der geologischen Körper einen neuen Zweig der Erdwissenschaften begründet und wurde für sein wissenschaftliches Schaffen mit zahlreichen Ehrungen bedacht. Bei seiner Antrittsvorlesung sprach Sander über die Aufgaben der Mineralogie und Geologie.

Erd­wärme nutz­bar machen

Neues transdisziplinäres Projekt zu Potentialen und Herausforderungen der Erschließung von Geothermie: In einem Verband unter der Projektleitung der Geologischen Bundesanstalt und unter Mitwirkung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) sowie der Institute für Geologie und Geographie der Universität Innsbruck werden gemeinsam mit regionalen Unternehmen, Kommunen und Organisationen und der Bevölkerung die Möglichkeiten, Bedenken und Hindernisse zur Nutzbarmachung von Erdwärme im Unterinntal erforscht.

Neue ÖAW-Sti­pen­dien ver­ge­ben

Mit den Förderprogrammen DOC und DOC-Team fördert die Österreichische Akademie der Wissenschaften hoch qualifizierte Dissertant*innen aus allen Gebieten der Forschung. In Vertretung von Vizerektorin Ulrike Tanzer gratulierte Vizerektor Bernhard Fügenschuh den neuen Stipendiat*innen der Universität Innsbruck persönlich.