Bachelorstudium Musik­wissen­schaft

Du möchtest dich wissenschaftlich mit Musik auseinandersetzen und interessierst dich sowohl für euro­päische als auch außer­europäische Musik­kulturen?

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Im Bachelor­studium Musik­wissen­schaft stehen je nach Frage­stellung und Forschungs­gegen­stand Archiv­forschung, philo­logische Beschäf­tigung mit Quel­len, Feld­forschung, Struktur­analyse und kultur­wissenschaft­liche Ana­lyse im Vorder­grund.

Gegen­stand von For­schung und Lehre sind sowohl euro­päische als auch außer­europäische Musik­kulturen. Dement­sprechend werden Musik und die auf sie bezo­genen Phäno­mene unter histo­rischen, ethnolo­gischen, soziolo­gischen, kultur­theoretischen und for­malen Gesichts­punkten untersucht.

Bachelor of Arts

Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Matura/Äquivalentes Zeugnis und Sprachnachweis

Zusatzprüfung
Latein

Fakultät
Philosophisch-Historische Fakultät

Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6

ISCED-F
0215 Musik und darstellende Kunst

Studienkennzahl
UC 033 636

Termine und Fristen zur Zulassung:
Bachelorstudium Musikwissenschaft

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FAQ

Die Absolvent:innen sind befähigt, wissenschaftliche Weiterentwicklungen im Bereich musikwissenschaftlicher Forschung zu erarbeiten, zu beurteilen, anzuwenden sowie die erworbenen Kompetenzen fächerübergreifend einzusetzen. Sie verfügen über wissenschaftlich fundierte theorie- und methodengestützte Problemlösungskompetenzen.

Die Absolvent:innen des Bachelorstudiums verfügen über Grundkenntnisse in sämtlichen Teilbereichen der Disziplin Musikwissenschaft, wobei der Schwerpunkt im Bereich der Historischen Musikwissenschaft liegt.

Die Absolvent:innen sind in der Lage, sich selbstständig fachliche Informationen zu beschaffen und diese zu beurteilen. Sie sind befähigt, wissenschaftliche Erkenntnisse für die Berufspraxis zu adaptieren. Sie werden zu einer gezielten Reflexion des eigenen kulturell geprägten persönlichen Zugangs angeleitet, welche Voraussetzung der kritischen Bewertung von Musik und von Aussagen über Musik ist.

Weiters erwerben sie die Kompetenz, wissenschaftliche Erkenntnisse in allgemeinverständlicher Form aufzuarbeiten und mündlich wie schriftlich zu vermitteln, bibliografisch und dokumentarisch zu arbeiten sowie mit den zur Vermittlung wissenschaftlicher Sachverhalte und Erkenntnisse notwendigen technischen Medien umzugehen.

Mögliche Arbeitsfelder der Absolvent:innen:

  • Musiksammlungen und musikbezogene Dokumentationseinrichtungen aller Art (Bibliotheken, Archive, Museen, Musikinformationszentren),
  • Medien (Rundfunk, Fernsehen, Printmedien, Internet),
  • Kulturmanagement (Veranstaltungs- und Vermittlungswesen),
  • Dramaturgie,
  • Kulturindustrie (Verlage, Tonträgerindustrie),
  • Kulturverwaltung und Kulturpolitik.

Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen 

Philosophisch-Historische Fakultät Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung

 

 

Warum Musikwissenschaft in Innsbruck studieren?

„Im Studium der Musikwissenschaft behandeln wir viele verschiedene Themen – über die griechische Antike bis hin zu indigenen Traditionen aus aller Welt und Deutsch-Rap.“
Sarah Waltl

„Mit einem Studium der Musikwissenschaft öffnen sich viele Türen zu spannenden Berufsfeldern. Vom Musikjournalismus über Archiv- und Bibliothekswesen bis hin zur Forschung.“
Konstantin Mayer

„Ich studiere Musikwissenschaft, weil meine Leidenschaft für die Musik nicht beim Musik streamen endet und ich sie später einmal zum Beruf machen will.“ 
Magdalena Schuhmayer

„Am Institut herrscht eine angenehme Atmosphäre, die für eine produktive Arbeitsumgebung sorgt und die sozialen Interaktionen zwischen Student:innen fördert.“
Amber Treml

Warum Musikwissenschaft studieren?

Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Musikwissenschaft in Innsbruck zu studieren.

Curriculum

https://www.uibk.ac.at/de/studien/ba-musikwissenschaft/2025w/
curriculum

Aus der Praxis

For­schungs­stelle Gustav Mahler geg­rün­det

Gustav Mahler hat der Musikwelt ein umfangreiches Werk hinterlassen, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis heute fasziniert. Der Komponist reiste immer wieder nach Toblach, im Südtiroler Pustertal, wo er seine drei letzten großen Werke komponierte. Zur Würdigung und weiteren Erforschung seines Schaffens wird in Toblach die Forschungsstelle Gustav Mahler gegründet.

Himm­lische Höhen

Auf Bergen wie dem Fujiyama, Kailash, Olymp, Sinai, Athos oder dem Mont Saint Michel verorten Menschen unterschiedlicher Länder, Religionen und Kulturen Heiliges. Noch irdisch aber dem Himmel zugewandt übt die Mächtigkeit der Berge schon seit jeher eine große Faszination aus.

Zwi­schen den Noten­linien

Von Musik im Mittelalter über klassische Musik bis hin zur modernen Popmusik haben Komponistinnen und Komponisten ihre Ideen in vielfältiger Art und Weise verschriftlicht. Die Art der Notation hat sich über die Jahrhunderte mit den Anforderungen und technischen Möglichkeiten gewandelt. Ein internationales Forschungsteam möchte nun eine Theorie der musikalischen Schrift entwickeln.

On­li­ne­ses­si­ons

In den unterschiedlichen Onlinesessions wird das vielfältige Studienangebot der Universität Innsbruck kurzweilig vorgestellt. Die Onlinesessions sind eine gute Plattform, um schnell und unkompliziert die richtigen Antworten auf individuelle Fragen zu bekommen.

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Darüber hinaus dient es dem Er­werb über­fachlicher Kom­petenzen und Soft Skills, welche Absolvent­:innen dazu befähigen, Auf­gaben in unter­schied­lichsten Berufs­feldern zu übernehmen.

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Archäologie beschäftigt sich mit den materiellen Hinterlassenschaften des Menschen. Die Untersuchung und wissenschaftliche Erschließung archäologischer Quellen in Form von Bodenbefunden und Funden bildet die Basis für eine objektive Rekonstruktion vergangener Realitäten.

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Französisch als eine welt­weit ver­brei­tete Spra­che ist ein inter­natio­nales Ver­ständigungs­mittel in vielen Berei­chen, insbe­sondere in Berei­chen der inter­natio­nalen Bezie­hungen, der Diplo­matie und des Außen­handels.

Zen­traler In­halt des Bachelor­studiums ist die fran­zösische Spra­che. Dies umfasst sehr gute aktive und passive Sprach­kompetenz,genauso wie ein sprach­wissenschaft­liches Verständ­nis des Fran­zösischen.

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Unter­schiedliche Forschungs­perspektiven (z. B. poli­tisch, sozial, wirtschaft­lich) fördern das Ver­ständnis verschie­dener Kul­turen in Vergan­genheit und Gegen­wart sowie einen möglichst vorurteils­freien, sachlich-analytischen Zugang zu Proble­men der Gegen­wart.

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