9783991061991

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msch. Die Kunst des Matthias Schönweger

Peter Giacomuzzi, Renate Giacomuzzi-Putz, Martina Oberprantacher, Sigurd Paul Scheichl, Veronika Schuchter (Hg.)
 
Germanistische Reihe 99
ISBN 978-3-99106-199-1
brosch., 192 Seiten, Farbabb.
2026, innsbruck university press • iup

Preis: 39,90 Euro

„msch. Die Kunst des Matthias Schönweger“ lautet der lapidare Titel des 99. Bandes der bei „Innsbruck university press“ erscheinenden Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft/Germanistische Reihe. Das künstlerisch von Schönweger selbst gestaltete und deshalb von den bisherigen Publikationen deutlich abweichende Cover illustriert mit leichtem Augenzwinkern, worum es „msch“ – mit diesem Kürzel bezeichnet Schönweger sich selbst – geht, nämlich um das unablässige Aufdecken von „Covern“, unter denen sich verdrängtes, ungewolltes und vergessenes Wissen verbirgt.
Der Schriftsteller und Künstler Matthias Schönweger ist Teil einer Generation in Südtirol, die in den 1970er-Jahren gegen die ethnisch begründeten und in einem konservativen Katholizismus verankerten Dogmen der Elterngeneration aufbegehrte und Bestätigung in der internationalen Neoavantgarde von Poststrukturalismus bis Fluxus fand. Sein Werk ist ein facettenreiches Dokument dieses in gesellschaftlicher wie künstlerischer Hinsicht innovativen und produktiven Zeitraums. Der auch über das Cover deutlich gezeigte grundsätzlich dekonstruktivistische Ansatz, bei dem es nicht um Wahrheitssuche, sondern das kritische Hinterfragen jeglicher Wahrheitsbehauptung geht, führt auch beim ästhetischen Verfahren zu einer Überschreitung von herkömmlichen Grenzen.
Die 2024 im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung an der Universität Innsbruck entstandenen Beiträge dokumentieren zum ersten Mal in umfassender Form den interdisziplinären und transnationalen Charakter von Schönwegers Werk. Die von renommierten Expert*innen verfassten wissenschaftlichen Beiträge werden ergänzt von essayistischen Rückblicken, u.a. auf Schönwegers langjährige Tätigkeit als Lehrer.


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