Masterstudium Politikwissenschaft
Du möchtest dich auf Themen europäischer und internationaler Politik spezialisieren?
Das Masterstudium Politikwissenschaft gibt den Studierenden einen vertiefenden Einblick in die Themenbereiche der vergleichenden, europäischen und internationalen Politik. Zudem wird den Studierenden ein breites Spektrum an sozialwissenschaftlichen Methoden zur Analyse von Politik vermittelt.
Master of Arts
Dauer/ECTS-AP
4 Semester/120 ECTS-AP
Studienart
Vollzeit
Unterrichtssprache
Deutsch
Voraussetzung
Bachelorabschluss/Äquivalenter Abschluss
und Sprachnachweis
Fakultät
Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften
Niveau der Qualifikation
Master (2. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 7, EQR/NQR: Stufe 7
ISCED-F
0312 Politikwissenschaft und politische Bildung
Studienkennzahl
UC 066 824
Termine und Fristen zur Zulassung:
Masterstudium Politikwissenschaft
FAQ
Die Absolvent:innen verfügen neben fachlichen Kompetenzen auch über außer- fachliche Kompetenzen. Sie sind in der Lage, das im Masterstudium erworbene Wissen klar und eindeutig sowohl Expert:innen als auch Laien zu vermitteln. Über das Gebiet der europäischen und internationalen Politik hinaus sind sie befähigt, die ethischen und sozialen Konsequenzen und Voraussetzungen des Einsatzes ihres Wissens fundiert zu reflektieren. Sie sind in der Lage, komplexe, unvorhersehbarer Arbeits- oder Lernkontexte erfolgreich zu bewältigen.
Den Kern des Masterstudiums „Politikwissenschaft: Europäische und internationale Politik“ bilden die sozialwissenschaftliche Untersuchung von politischen Ordnungen, Institutionen, Akteuren und Prozessen auf nationaler, regionaler, europäischer und globaler Ebene.
Das Studium fördert zudem außerfachliche soziale Kompetenzen wie Vermittlungs- und Präsentationstechniken, Persönlichkeitsbildung, Teamfähigkeit, Stärkung des rhetorischen und schriftlichen Ausdrucks sowie von selbstständiger Leitungskompetenz.
Die gewonnene Kompetenz soll die Absolvent:innen befähigen, wissenschaftliche Probleme eigenständig zu bearbeiten, wissenschaftliches Wissen zu beurteilen und es in neuen, insbesondere forschungsrelevanten Kontexten anzuwenden.
Das Masterstudium bereitet auf Tätigkeiten in wissenschaftlichen Einrichtungen und Institutionen und/oder auf leitende, planende, analysierende und beratende Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung, nichtstaatlichen und staatlichen Organisationen (wie zum Beispiel der Europäischen Union, den Vereinten Nationen usw.) und in transnationalen Partei- oder Gewerkschaftsverbänden vor.
Hier finden Sie einzelne unserer Absolvent:innen im Portrait.
Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen
Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung
Warum Politikwissenschaft in Innsbruck studieren?
„Wie funktioniert Politik im Staat, in der Europäischen Union und auf internationaler Ebene? Was führt zu Konflikt oder Kooperation und wie lassen sich aktuelle gesellschaftliche Probleme lösen?“
– Julia Schwab
„Das vielfältige Studium der Politikwissenschaft in Innsbruck gibt dir Antworten! Es reicht von der Beschaffenheit politischer Systeme über politische Kommunikation im digitalen Zeitalter bis hin zu Außenpolitik und internationalen Beziehungen. “
– Viola Stocker
„Außerdem vermittelt es dir analytische Fähigkeiten und Forschungsmethoden wie Netzwerkanalyse, Textanalyse oder Experimente. Mit Politikwissenschaft bist du bestens für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerüstet.“
– Lea Glumb
Warum Politikwissenschaft studieren?
Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Politikwissenschaft in Innsbruck zu studieren.
Curriculum
Aus der Praxis
TikTok-Atlas Österreich: Politische Kommunikation auf TikTok erforscht
Wie verwenden österreichische Politiker:innen die Social-Media-Plattform TikTok als Mittel zur politischen Kommunikation? Und mit welchem Erfolg? Das wollten Student:innen aus dem Masterstudium Politikwissenschaft im Rahmen eines Seminars unter der Leitung von Lore Hayek dieses Wintersemester herausfinden. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts liefern einige Antworten, und werfen auch neue Fragen auf.
Land Tirol fördert wissenschaftlichen Nachwuchs
21 junge Wissenschaftler:innen von 10 Fakultäten der Universität Innsbruck nahmen am 27. Jänner eine Förderzusage aus der Tiroler Nachwuchsforscher:innen-Förderung im Rahmen eines Festakts im Festsaal des Landhauses entgegen.
Elf Projekte von FWF und ÖNB bewilligt
Bei der letzten FWF-Kuratoriumssitzung wurden drei Einzelprojekte und vier 1000-Ideen-Projekte bewilligt. Bereits im Mai genehmigt wurden drei internationale Einzelprojekte. Die genehmigte Fördersumme beträgt insgesamt knapp 3 Mio. Euro. Ein weiteres Projekt wird aus dem Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank gefördert.
Anton Pelinka verstorben
Mit Anton Pelinka (1941–2025) verliert Österreich eine Stimme des kritischen Denkens. Sein Wirken als Lehrer, der Generationen von Studierenden an der Universität Innsbruck geprägt hat, couragierter Mahner und öffentlicher Intellektueller wird in Wissenschaft und Gesellschaft noch lange nachhalten. – Ein Nachruf seines langjährigen Kollegen am Institut für Politikwissenschaft Günther Pallaver.



