Masterstudium Archäologien

Du möchtest vergangene Realitäten rekonstruieren und dich auf einzelne archäologische Disziplinen spezialisieren?

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Archäologie beschäftigt sich mit den materiellen Hinterlassenschaften des Menschen. Die Untersuchung und wissenschaftliche Erschließung archäologischer Quellen in Form von Bodenbefunden und Funden bildet die Basis für eine objektive Rekonstruktion vergangener Realitäten. 

Im Masterstudium können Schwerpunkte in einzelnen archäologischen Disziplinen gesetzt werden.

Master of Arts

Dauer/ECTS-AP
4 Semester/120 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Bachelorabschluss/Äquivalenter Abschluss und Sprachnachweis

Fakultät
Philosophisch-Historische Fakultät

Niveau der Qualifikation
Master (2. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 7, EQR/NQR: Stufe 7

ISCED-F
0222 Geschichte und Archäologie

Studienkennzahl
UC 066 691

Termine und Fristen zur Zulassung:
Masterstudium Archäologien

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FAQ

Das Masterstudium Archäologien richtet sich an Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Archäologien und an österreichische und internationale Studierende mit einem vergleichbaren Bachelorabschluss. Es dient der Vertiefung der archäologischen Ausbildung von der Steinzeit bis in die Gegenwart auf der Grundlage materieller Kultur, insbesondere im (vor-)
alpinen und mediterranen Raum und bewegt sich an der Schnittstelle von Geschichts-, Kultur- und Naturwissenschaften. Neben einer fundierten theoretischen Ausbildung erwerben die Studierenden im Sinne einer forschungsgeleiteten Lehre vertiefende Kenntnisse zu angewandten Methoden insbesondere im praktischen Bereich wie der Vorbereitung, Organisation, Leitung und Durchführung archäologischer Ausgrabungen und Forschungsprojekte, der Konservierung, Restaurierung, wissenschaftlichen Bearbeitung und anschließenden musealen Präsentation archäologischer Fundkomplexe. Folgende Bereiche werden in Innsbruck angeboten: Ur- und Frühgeschichte, Vorderasiatische Archäologie, Klassische Archäologie, Provinzialrömische Archäologie sowie Mittelalter- und Neuzeitarchäologie.

Die Absolventinnen und Absolventen erfassen die Bedeutung der Auseinandersetzung mit materieller Kultur als Erkenntnisquelle für weitreichende Themenfelder. Sie erwerben die Fertigkeit archäologisches Quellenmaterial selbständig und eigenverantwortlich zu bearbeiten, also dieses mit theoriegeleiteten Fragestellungen zu analysieren und mithilfe archäologischer, historischer sowie naturwissenschaftlicher Methoden auszuwerten. Sie sind in der Lage, die dabei gewonnenen Ergebnisse zu interpretieren, in ihrem historisch-kulturellen Kontext zu verorten, sie wissenschaftsgeschichtlich einzuordnen und dabei eine eigenständige kritische Position gegenüber existierenden wissenschaftlichen sowie populären Auffassungen, Theorien, Ideologien und Dogmen einzunehmen. Sie besitzen die Kompetenz zur kritischen, sachlichen und übersichtlichen Darstellung der sich aus ihren eigenständigen Forschungen ergebenden Sachverhalte, können diese also auf unterschiedlichen Ebenen präsentieren, vermitteln und zur Diskussion stellen. Durch die Auseinandersetzung und den respektvollen Umgang mit dem kulturellen Erbe der Vergangenheit erlangen die Studierenden Verständnis für die Vielfalt menschlicher Kulturen, also unterschiedliche historische, politische, kulturelle und religiöse Positionen, Traditionen und Werte.

Das Masterstudium Archäologien qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen entsprechend den primären Berufsbildern für Tätigkeiten in Forschungs- bzw. Lehrinstitutionen, wie z. B. Universitäten und Akademien, in Einrichtungen der Denkmalpflege, in Museen sowie im Bereich des freiberuflichen archäologischen Arbeitens. Neben der Vorbereitung auf fachwissenschaftliche archäologische Berufe erarbeiten sich die Studierenden Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen, die zu Tätigkeiten in Arbeits- und Berufsfeldern mit sehr unterschiedlichen Anforderungsprofilen befähigen:

  • Museologie, Sammlungs- und Ausstellungswesen
  • Denkmalpflege und Kulturgüterschutz
  • Private archäologische Dienstleister (Ausgrabungsfirmen …)
  • Tourismus, Kulturreisen, Kulturvermittlung
  • Kunsthandel (Galerien, Auktionshäuser)
  • Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationswesen
  • Öffentlicher Dienst (Kultur, Erziehung und Bildung, Diplomatie)
  • Fachspezifische Erwachsenen- und Berufsfortbildung
  • Kulturmanagement, Kulturpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
  • Presse- und Medienarbeit (Print- und audiovisuelle Medien)
  • Verlagswesen und Buchhandel, Publizistik

Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen 

Philosophisch-Historische Fakultät Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung

 

 

Warum Archäologien in Innsbruck studieren?

„Weil wir uns die Hände schmutzig machen, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Egal wie tief sie liegen.“
Lisa Niederwieser

„Weil wir das materielle Erbe aller Epochen der Menschheitsgeschichte erforschen und eine spezialisierte Ausbildung sowohl in Theorie als auch in Praxis bieten.“
Daniel Haumer

„Weil wir Objekte der Vergangenheit für die Zukunft erhalten wollen und unter Einsatz von modernsten Methoden zum Sprechen bringen.“
Katja Tinkhauser

Warum Archäologien in Innsbruck studieren?

Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Archäologien in Innsbruck zu studieren.

Curriculum

https://www.uibk.ac.at/de/studien/ma-archaeologien/2022w/
curriculum

Aus der Praxis

Miriam Untert­hi­ner mit Debüt­preis aus­ge­zeich­net

Der Österreichische Buchpreis 2025 wurde Dimitré Dinev für seinen Roman „Zeit der Mutigen“ verliehen. Miriam Unterthiner erhielt für das Drama „Blutbrot“ den Debütpreis. Für das Werk wurde die junge Autorin 2025 auch mit dem Literaturpreis der Universität Innsbruck ausgezeichnet.  

Fest­akt für Neu­be­ru­fene und Habi­li­ta­ti­ons­feier

Am Dienstag, den 4. November, wurden sieben neu an die Universität Innsbruck berufene Professor:innen feierlich begrüßt. Gleichzeitig wurden 18 Wissenschaftler:innen geehrt, die kürzlich ihre Habilitation abgeschlossen haben bzw. zu assoziierten Professor:innen ernannt wurden.

Elf Pro­jekte von FWF und ÖNB bewil­ligt

Bei der letzten FWF-Kuratoriumssitzung wurden drei Einzelprojekte und vier 1000-Ideen-Projekte bewilligt. Bereits im Mai genehmigt wurden drei internationale Einzelprojekte. Die genehmigte Fördersumme beträgt insgesamt knapp 3 Mio. Euro. Ein weiteres Projekt wird aus dem Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank gefördert.

Tagung „Politik-Wis­sen­schaft-Medien“

Das derzeit wieder viel diskutierte Verhältnis von Öffentlichkeit und Wissenschaft wurde bei einer internationalen Tagung vom 20.03 bis 21.03.2025 im Ágnes Heller Haus der Universität Innsbruck in den Blick genommen. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Instituten für Germanistik und Philosophie in Kooperation mit der Universität St. Gallen.

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