Masterstudium Chemie
Du möchtest chemische Reaktivität umfassend verstehen und neue Materialien, Verbindungen und Verfahren entwickeln und optimieren?
Das Masterstudium Chemie ist Basis für den Einstieg in den Beruf Chemiker:in in leitender Funktion in Forschung, Technik, Industrie und chemierelevanten behördlichen Tätigkeitsfeldern.
Weiterführend ist das Masterstudium Chemie Grundlage für eine anschließende Dissertation im Rahmen des Doktoratsstudiums Chemie.
Bitte beachten Sie: die Unterrichtssprache dieses Studiums ist Englisch.
Master of Science
Dauer/ECTS-AP
4 Semester/120 ECTS-AP
Studienart
Vollzeit
Unterrichtssprache
Englisch
Voraussetzung
Bachelorabschluss/Äquivalenter Abschluss
und Sprachnachweis
Fakultät
Fakultät für Chemie und Pharmazie
Niveau der Qualifikation
Master (2. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 7, EQR/NQR: Stufe 7
ISCED-F
0531 Chemie
Studienkennzahl
UC 066 862
FAQ
Die Absolvent:innen verfügen über hoch spezialisierte Kenntnisse im Bereich der Chemie. Sie sind in der Lage, ihre Kompetenz im Bereich Chemie und an den Schnittstellen zu verwandten Naturwissenschaften durch das wissenschaftlich korrekte Formulieren und Untermauern von Argumenten und das innovative Lösen von Problemen zu demonstrieren.
Das Masterstudium Chemie ist der Gruppe der naturwissenschaftlichen Studien zugeordnet.
Das Masterstudium Chemie hat die berufsqualifizierende Ausbildung von Chemiker:innen zum Ziel. Das Studium vermittelt die fachlichen Kompetenzen und Methoden zu chemisch-wissenschaftlicher Forschung und verantwortungsbewusstem Handeln als Chemiker:in.
Das Masterstudium der Chemie ist Grundlage für ein darauf aufbauendes Doktoratsstudium in Chemie oder fachverwandten Studien.
Das Masterstudium Chemie ist mit Fokus auf aktuelle Forschungsfelder in enger Verknüpfung von theoretischer Ausbildung und experimentellen/praktischen Kompetenzen konzipiert. Das Masterstudium Chemie bietet eine thematisch umfassende Ausbildung in Chemie und erlaubt gleichzeitig durch Auswahl geeigneter Inhalte eine weitgehende Spezialisierung bzw. fachliche Vertiefung entsprechend den Neigungen und Interessen der Studierenden. Neben dem Erwerb fortgeschrittener Kenntnisse in den chemischen Teildisziplinen nach dem aktuellen Wissensstand beinhaltet das Masterstudium auch fachübergreifende Schlüsselkompetenzen (Soft Skills) und vermittelt Verantwortungsbewusstsein für Nutzen und Risiken naturwissenschaftlicher Forschung und Anwendung.
Das Masterstudium ist Basis für den Einstieg in den Beruf einer Chemiker:in in Forschung, Technik, Industrie, Umwelt und chemierelevanten behördlichen Tätigkeitsfeldern. Die Absolvent:innen des Studiums sind befähigt, wissenschaftliche Forschung in den chemischen Fächern selbstständig und in leitender Funktion durchzuführen sowie diese erworbenen Kompetenzen fachübergreifend für die Lösung chemischer Fragestellungen einzusetzen.
Absolventen-Interview mit Helmut Fimml
„Als wesentlichen Vorzug des Chemiestudiums sehe ich den hohen Anteil von (Labor)Praktika. Die praktische Umsetzung des Gelernten stellt einerseits den Bezug von Theorie und Praxis her, andererseits wird das Wissen vertieft und nachhaltig gefestigt. Die interdisziplinäre Ausrichtung vieler Chemiezweige eröffnet ein breites, abwechslungsreiches, sowie anspruchsvolles Betätigungsfeld.“
Zum vollständigen Interview
Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen
Doktoratsstudien
Weitere Angebote
Fakultät für Chemie und Pharmazie Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung
Warum Chemie in Innsbruck studieren?
Hier siehst du, dass Chemie nicht nur Periodensystem, Formeln und Lernen heißt. Chemie erforscht den Menschen und alles was uns umgibt.
Dabei kannst du individuell deinen Stärken nachgehen und so deinen Traumberuf finden!
Warum Chemie studieren?
Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Chemie in Innsbruck zu studieren.
Curriculum
Aus der Praxis
Optische Temperaturmessung von kalt bis sehr heiß
Eine internationale Kooperation unter Beteiligung von Forscher:innen der Universität Innsbruck hat ein neuartiges lumineszierendes Material entwickelt, das eine besonders robuste und präzise optische Temperaturmessung über einen außergewöhnlich breiten Temperaturbereich ermöglicht.
Grünes Licht aus neuen Quellen
Forschungsergebnisse aus Innsbruck, Schwabmünchen und Düsseldorf zeigen, wie in LEDs die derzeit am häufigsten kommerziell eingesetzten Grün-Leuchtstoffe durch Vertreter einer neuartigen Substanzklasse ersetzt werden können.
Erstmalige Synthese von 2D-Boroxid-Kristall
Einem italienisch-österreichischen Team, darunter Laerte Patera vom Institut für Physikalische Chemie, ist es gelungen, eine neuartige zweidimensionale kristalline Form von Diborontrioxid zu synthetisieren. Die in der renommierten Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie bestätigt die Existenz einer bislang nur theoretisch vorhergesagten Struktur.
„Magic Mushrooms“ erfinden Wirkstoff zweimal
Eine neue Studie zeigt, dass verschiedene Pilzarten völlig unterschiedliche Wege nutzen, um die psychoaktive Substanz Psilocybin herzustellen. Dies öffnet neue Möglichkeiten für die künstliche Synthese des psychoaktiven Wirkstoffs.

