Masterstudium Antike Welten
Du möchtest dich mit der historischen, philologischen und archäologischen Erschließung historischer Räume beschäftigen?
Das Interfakultäre Masterstudium Antike Welten beschäftigt sich mit der Mittelmeerwelt und dem Vorderen Orient von den Anfängen der Schrift bis in die Spätantike und bietet die Möglichkeit zur fachlichen Vertiefung in den Bereichen Alte Geschichte, Altorientalistik, Gräzistik, Latinistik, Klassische Archäologie und Vorderasiatische Archäologie.
Master of Arts
Dauer/ECTS-AP
4 Semester/120 ECTS-AP
Studienart
Vollzeit
Unterrichtssprache
Deutsch
Voraussetzung
Bachelorabschluss/Äquivalenter Abschluss
und Sprachnachweis
Fakultät
Interfakultär
Niveau der Qualifikation
Master (2. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 7, EQR/NQR: Stufe 7
ISCED-F
0288 Interdisziplinäre Programme mit Schwerpunkt Geisteswissenschaften und Künste
Studienkennzahl
UC 066 586
Termine und Fristen zur Zulassung:
Masterstudium Antike Welten
FAQ
Die Absolvent:innen verfügen über spezialisierte Kenntnisse in den Altertumswissenschaften. Sie sind in der Lage, ihre Kompetenz wissenschaftlich korrekt einzusetzen und interdisziplinäre Ansätze zur Behandlung von wissenschaftlichen Fragestellungen anzuwenden. Sie verfügen über die Fertigkeit, eine kultur- und globalgeschichtliche sowie geschlechterhistorische Perspektive auf die Vergangenheit und die Forschungstraditionen einzunehmen.
Das Masterstudium Antike Welten ermöglicht den Studierenden, vertiefte und erweiterte Kenntnisse im Bereich der Altertumswissenschaften und des interdisziplinären Arbeitens zu gewinnen, vergangene Kulturen und deren materielle Hinterlassenschaft wissenschaftlich zu behandeln sowie eine sachlich-analytische Position historischen und zeitgenössischen Kulturen gegenüber einzunehmen. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit zur fachwissenschaftlichen Spezialisierung in folgenden Bereichen: Alte Geschichte, Altorientalische Philologie, Griechisch, Latinistik, Klassische Archäologie, Vorderasiatische Archäologie.
Berufsvorbereitung für die Fachwissenschaft (Forschung sowie archäologische Grabungstätigkeit, Archiv-, Sammlungs- und Museumsarbeit), für Medien und Kulturarbeit, Tätigkeit im öffentlichen Dienst, Erwachsenen- und Berufsfortbildung.
Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen
Philosophisch-Historische Fakultät Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung
Warum Antike Welten studieren?
„Der Mittelmeerraum und der Vordere Orient haben viele frühe Hochkulturen hervorgebracht. Es ist spannend, diese auszugraben und zu erforschen.“
– Johanna Sever
„Im Studium erfahren wir viel über die Lebensbedingungen der Menschen in der Antike aus einer historischen Perspektive.“
– Mandy Brandt
„Das Erlernen alter Sprachen und Schriften gibt uns einen direkten Zugang zu antiken Welten und deren Geheimnissen. Von Babylonien über Griechenland bis Rom.“
– Victoria Birkner
Ein Bestandteil des Studiums „Antike Welten“ ist die klassische Philologie. Studierende verraten dir, wieso du Latein & Griechisch im Rahmen dieses Bachelors studieren solltest.
„Im Studium der klassischen Philologie begegnen wir Basistexten und Weltliteratur ganz direkt und schauen uns an, wie sie über Jahrhunderte gewirkt haben.“
– Maria Judmaier
„Durch das genaue Lesen von Lateinischen und Griechischen Texten können wir das Phänomen Sprache präzise Analysieren – von der Grammatik bis hin zur Rhetorik.“
– David Widauer
„Griechen und Römer haben die geistigen Grundlagen des modernen Europa gelegt. Um das besser verstehen zu können, müssen wir wissen wie alles angefangen und sich entwickelt hat.“
– Hanna Seisenbacher
Warum Antike Welten studieren?
Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Antike Welten in Innsbruck zu studieren.
Curriculum
Aus der Praxis
Die Geburtsstunde Europas neu gedacht: Athen und der erste Perserkrieg
Julian Degen, Althistoriker an der Universität Innsbruck, legt in einer aktuellen Publikation eine neue Interpretation der „Geburtsstunde Europas“ vor. Seine Analyse zeigt: Der persische Angriff auf Griechenland im Ersten Perserkrieg (um 490 v. Chr.) spiegelt weniger den Expansionismus des achaimenidischen Imperiums als den aufkommenden Imperialismus Athens wider. Die Forschungsarbeit entstand im Rahmen des FWF-Clusters of Excellence Eurasian Transformations und untersucht, wie imperiale Mächte die antiken Welten prägten und wie diese Perspektive unser Geschichtsverständnis bis heute beeinflusst.
Grenzenlos mächtig
Imperien sind scheinbar Vergangenheit, doch ihre Machtlogiken prägen die Welt bis heute. Historiker Robert Rollinger zeigt, wie alte Strukturen in moderner Form fortleben und warum wir sie verstehen müssen, um die Gegenwart zu begreifen.
Frauen in der Wissenschaft: Neues Förderprogramm der Uni Innsbruck
Das Frauenförderungsprogramm „UIBK-FemCareer-Fellowship“ der Universität Innsbruck unterstützt internationale Jungwissenschaftlerinnen zu Beginn ihrer akademischen Laufbahn. Ziel ist es, den Wissenschaftlerinnen in der frühen Postdoc-Phase eine verlässliche Finanzierung zu bieten und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Forschungsprofil zu schärfen sowie neue Forschungsprojekte zu initiieren. Sechs Postdoktorandinnen treten im Rahmen des Programms ihre Stelle an der Universität Innsbruck an.
Best-Paper-Awards von historia.scribere 17 verliehen
Am 10. Juni 2025 fand die Publikation sowie die Verleihung der Best-Paper-Awards der 17. Ausgabe von historia.scribere statt. Die feierliche Veranstaltung der Online-Zeitschrift für studentische Arbeiten der drei Innsbrucker historischen Institute lockte zahlreiche Besucher:innen in die Wagner’sche Buchhandlung.
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