Masterstudium Kulturanthropologie mit Schwerpunkt Ethnographie

Du möchtest verstehen, wie Menschen ihren Alltag durch bestimmte Praktiken erleben und gestalten und welche Bedeutungen, Beziehungen und Machtverhältnisse dabei im konkreten Feld sichtbar werden?

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Das Masterstudium vermittelt Kompetenzen für eine Kulturanalyse von Lebensstilen, Alltagspraktiken und komplexen soziokulturellen Prozessen. Ein Schwerpunkt des Studiums liegt auf ethnographischen Methoden sowie der Anwendung und Vermittlung von Forschungsergebnissen.

Master of Arts

Dauer/ECTS-AP
4 Semester/120 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Bachelorabschluss/Äquivalenter Abschluss und Sprachnachweis

Fakultät
Philosophisch-Historische Fakultät

Niveau der Qualifikation
Master (2. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 7, EQR/NQR: Stufe 7

ISCED-F
0314 Soziologie und Kulturwissenschaften

Studienkennzahl
UC 066 823

Termine und Fristen zur Zulassung:
Masterstudium Europäische Ethnologie

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FAQ

Kulturanthropologie mit Schwerpunkt Ethnographie hilft dir, Alltagskulturen und gesellschaftliche Veränderungen aus nächster Nähe zu verstehen. Du lernst qualitative Methoden wie teilnehmende Beobachtung und Interviews sowie reflektiertes Schreiben und Analysieren. Diese Fähigkeiten sind in vielen Bereichen gefragt, z. B. in Forschung, NGOs, Kulturarbeit, Marktforschung, Medien, Stadtentwicklung oder UX-/Designforschung.

Zudem erwirbst du Kompetenzen in wissenschaftlichen Recherchetechniken, im kritischen Umgang mit Quellen sowie in der Präsentation unterschiedlicher Forschungspositionen und eigenständiger Forschungsergebnisse.

Das Masterstudium Kulturanthropologie mit Schwerpunkt Ethnographie behandelt soziale und kulturelle Veränderungen wie die Rolle von Modernisierung, Kulturkontakten und  -konflikten, Mensch-Umwelt-Beziehungen, Identitätspolitik, Migration, Globalisierung und Geschlechterfragen.

Das Masterstudium bereitet auf ein breites Spektrum von Tätigkeitsfeldern vor.
Dazu gehören:

  • Fachwissenschaft
  • Kulturbezogene Erwachsenen- und Berufsfortbildung
  • Dokumentations-, Museums- und Ausstellungsbereich
  • Archivs- und Bibliothekswesen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Kulturjournalismus und Verlagswesen
  • Kulturtourismus
  • Kulturpolitik und -verwaltung z.B. des öffentlichen Dienstes, in nichtstaatlichen sowie internationalen kulturellen Organisationen und Institutionen
  • (in Ergänzung mit postgradualen berufsvorbereitenden Ausbildungen auch für) Mediation, interkulturelle Sozialarbeit und Kulturmanagement

Absolvent:innentracking: Zeigt, in welche Berufsfelder Studierende nach dem Studienabschluss einsteigen 

Philosophisch-Historische Fakultät Prüfungsreferat Informationen für Studierende mit Behinderung

 

 

Europäische Ethnologie in Innsbruck

Worum geht es im Studium der Europäischen Ethnologie?

Studierende haben Antworten von Lehrenden, Professor:innen und Kommiliton:innen in einem Video gesammelt und geben damit einen sehr guten Einblick in die Themen der Europäischen Ethnologie. 

Warum Europäische Ethnologie studieren?

Studierende der Universität Innsbruck beschreiben, warum es sich lohnt, Europäische Ethnologie in Innsbruck zu studieren.

Curriculum

Aus der Praxis

Inns­bru­cker For­schungs­pro­jekt aus­ge­zeich­net

Ein Team der Universität Innsbruck gewinnt mit "Schund und Sünde" den "gedenk_potenziale"-Preis 2026. Der digitale Zeitreiseführer rekonstruiert Innsbrucks vielfältiges Nachtleben von 1918 bis 1938. Jüdische, queer-feministische und internationale Künstler:innen prägten Varietés und Cafés. 3D-Visualisierungen, Hörspiele und historische Quellen machen eine heute fast vergessene Kultur wieder sichtbar.

ESC: Mehr als nur „ein biss­chen Frieden“

Der Eurovision Song Contest ist eines der größten und spektakulärsten Musikereignisse der Welt, das jedes Jahr Millionen von Zuschauer:innen vor die Bildschirme lockt. Über die gesellschaftliche Bedeutung und den Einfluss des Musikevents auf die Alltagskultur spricht die Europäische Ethnologin Silke Meyer im Interview.

Exzel­lente Lehre aus­ge­zeich­net

Anfang des Jahres wurden an der Universität Innsbruck herausragende Lehreleistungen mit dem Lehreplus! Lehrepreis gewürdigt. Mit dem Preis wurden Maria Stopfner von der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät und Teresa Millesi von der Philosophisch-Historischen Fakultät ausgezeichnet. Insgesamt waren 42 Lehreprojekte eingereicht worden.

Der Wolf ist da

Wie Wölfe die Alpen in Bewegung bringen, darüber diskutierten Elisa Frank und Nikolaus Heinzer von der Universität Zürich am 20. November in Innsbruck mit Kolleg:innen und der Öffentlichkeit. Sie waren auf Einladung des Forschungsschwerpunkts „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ nach Innsbruck gekommen.

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