Diplomstudium Bauingenieurwesen
an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck






Dachmessungen
Umwelttechnik
Franziskaner
Stahlschneebrücke
Milleniumstower
Pendolino

Berufsbild der AbsolventInnen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen an der LFUI


AbsolventInnen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen an der LFUI steht ein weites Tätigkeitsfeld offen, das die Bereiche Planung, Entwurf, Konstruktion, Berechnung und Ausführung von Bauwerken, baulicher Infrastruktur und baulicher Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung einer intakten Umwelt umfasst. Ihre Kompetenz bringen die Absolventen sowohl bei der Neuerrichtung von Bauwerken wie Gebäuden, Brücken und Tunnels, von Verkehrswegen wie Straßen-, Eisenbahn-, Wasserstraßenanlagen und Flughäfen, von Nutz- und Schutzwasserbauten wie Kraftwerken und flussbaulichen Maßnahmen, von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen u.v.a.m. ein, aber auch bei der Erhaltung, Sanierung und Erneuerung bestehender Bausubstanz. Darüber hinaus sind die Absolventen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen in Bereichen wie beispielsweise der Raumordnung und Verkehrsplanung sowie des Landschafts- und Naturschutzes aber auch zum Schutz des Menschen vor Naturereignissen wie Erdbeben, Erdrutschen, Lawinen, Überschwemmungen usw. tätig. Außerdem sind sie bei Planung und Entwicklung von Verkehrs-, Energie- und Abfallentsorgungskonzepten unter besonderer Berücksichtigung von umwelt- und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen maßgeblich beteiligt. Dementsprechend bestehen intensive Wechselwirkungen mit außerordentlich vielen Disziplinen aus dem Bereich der Natur-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Absolventen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen sind somit Universalisten, die sich insbesondere durch ihr ingenieurmäßiges Denken - eine Fähigkeit, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden, Probleme zu analysieren, ohne sich in Details zu verlieren und effiziente Lösungen zu konzipieren und umzusetzen - auszeichnen. Sie sind - gemeinsam mit den Architekten - in hohem Maße am Prozess der Schaffung und Erhaltung der gebauten Umwelt beteiligt.

Lärmschutz
Verkehrsleitsystem
Brückenkopf
Geometrie

Ausbildungsziele für AbsolventInnen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen an der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften 

AbsolventInnen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen an der Universität Innsbruck haben ein solides technisches Grundlagenstudium sowie ein ihren Interessen entsprechendes Spezialisierungsstudium, das sie aus mehreren angebotenen Modulen wählen konnten, abgeschlossen. Zudem sind sie in modernen EDV-, Management- und Präsentationsmethoden ausgebildet. Durch das Studium werden die Studierenden auf die ihnen in ihrem späteren Berufsleben zugedachte Stellung als Verantwortungsträger in Führungspositionen vorbereitet. Im Hinblick auf die zu bekleidenden beruflichen Positionen sind sie durch ihr Studium insbesondere befähigt, sich in neue Wissensgebiete rasch einzuarbeiten und neue Methoden und Lösungsansätze zu entwickeln. Zur Erreichung dieser Zielvorstellungen ist der Studienplan darauf ausgerichtet, Fähigkeiten wie interdisziplinäres, analytisches und kritisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen sowie Abstraktions- und Modellbildungsvermögen zu schulen, selbständiges und teamorientiertes Arbeiten zu fördern und weiterzuentwickeln, die Motivation für den Beruf des Bauingenieurs zu stärken und zu vertiefen, die Kompetenz zur Entscheidungsfindung und Menschenführung auszubauen, die Kreativität zu fördern und die Bereitschaft zu Mobilität und Flexibilität für sich wandelnde Berufsbilder zu erhöhen. Neben der Förderung und Weiterentwicklung dieser Fähigkeiten steht die Vermittlung von Kenntnissen im Mittelpunkt des Studiums. Um dem Anspruch nach einer universellen Ausbildung gerecht zu werden, kommt naturgemäß den Grundlagen- und Kernfächern des Bauingenieurwesens eine besondere Bedeutung zu, während andererseits - nicht zuletzt mit Rücksicht auf die Studiendauer - die Spezialisierung exemplarisch und auf das Methodische ausgerichtet ist. Entsprechend dem komplexen Berufsbild der Bauingenieure wird der Vermittlung der Grundzüge von Management, Ökonomie, Ökologie, Recht, Rhetorik und Verhandlungsführung entsprechend deren wachsender Bedeutung im Studienplan Platz eingeräumt. Im Hinblick auf die Globalisierung des Arbeitsmarkts wird im Studienplan der Erweiterung der Fremdsprachenkenntnisse für technische, organisatorische und rechtliche Belange im Bauingenieurwesen Rechnung getragen. In Fortführung der bisherigen Tradition einer starken Verankerung der EDV im Bauingenieurwesen - K. ZUSE, der Erfinder des Computers, war Bauingenieur - sind Informatik, neue Medien und Visualisierung fixe Bestandteile des neuen Studienplans. Neben der Vermittlung der Lehrinhalte soll das Bewusstsein für die Notwendigkeit lebenslangen Lernens und persönlicher Weiterbildung geweckt und weitergegeben werden.

Baustelle Strenger Tunnel
Schildvortrieb
Florida Tower Wien
Ziegel
.

 

Gliederung des Diplomstudiums Bauingenieurwesen an der LFUI

Das Diplomstudium der Studienrichtung Bauingenieurwesen an der Universität Innsbruck besteht gemäß dem Studienplan 2002 aus drei Studienabschnitten mit einer Gesamtstudiendauer von 10 Semestern. Die Gesamtstundenanzahl des Studiums beträgt 200 Semesterstunden, wovon 121 Semesterstunden auf Pflichtfächer, 58 Semesterstunden auf Wahlfächer und 21 Semesterstunden auf freie Wahlfächer entfallen. Eine Semesterstunde entspricht einer Lehrveranstaltung über ein Semester im Ausmaß von einer Stunde pro Woche. Die folgende Tabelle enthält die Aufteilung der Semesterstunden für die einzelnen Studienabschnitte.


. .
Semesterstunden
.
Semester
Pflicht
Wahl
Summe pro Abschnitt
Freie Wahl
1. Abschnitt
1 und 2
39
0
39
.
2. Abschnitt
3 bis 8
82
34
116
21
3. Abschnitt
9 und 10
.
24
24
.
Summe Pflicht/Wahl
.
121
58
179
21
Gesamtstundenanzahl
.
200

Die freien Wahlfächer können aus dem Angebot aller anerkannten in- und ausländischen Universitäten und Hochschulen ausgewählt werden. Zur Erprobung und praxisorientierten Anwendung der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten können die Studierenden eine facheinschlägige Praxis absolvieren. Eine Praxis im Umfang von mindestens sechs Wochen kann im Stundenausmaß von 5 Semesterstunden als freies Wahlfach angerechnet werden. Insgesamt sind zwei Praxisperioden als freie Wahlfächer zu je 5 Semesterstunden wählbar.
Der Studienplan unterstützt das European Credit Transfer System (ECTS) und fördert damit die Mobilität der Studierenden und die internationale Ausrichtung der Bauingenieurausbildung. Allen Lehrveranstaltungen sind ECTS-Punkte zugeordnet, die als Kennzahl für die Arbeitsbelastung der Studierenden dienen. Die folgende Tabelle zeigt die Übersicht der ECTS-Punkte für die einzelnen Studienabschnitte.


. .
ECTS-Punkte
.
Semester
Pflicht
Wahl
Summe pro Abschnitt
Freie Wahl
1. Abschnitt
1 und 2
56
0
56
.
2. Abschnitt
3 bis 8
118
45
163
21
3. Abschnitt
9 und 10
24
36
60
.
Summe Pflicht/Wahl
.
198
81
279
21
Gesamtstundenanzahl
.
300

Bei der Erstellung des Studienplanes 2002 wurde darauf Bedacht genommen, dass das Diplomstudium Bauingenieurwesen in der gesetzlich festgelegten Studiendauer von 10 Semestern absolviert werden kann. Geht man im Mittel von einem Arbeitsaufwand von 30 Arbeitsstunden für einen ECTS-Punkt aus, ergibt sich ein Zeitaufwand von 9000 Arbeitsstunden zur Absolvierung des gesamten Diplomstudiums bzw. ein jährlicher Zeitaufwand von 1800 Arbeitsstunden.

Im Vergleich zum alten Studienplan 1997 wurden im neuen Studienplan 2002 folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die Anzahl der Semesterstunden wurde von insgesamt 210 auf 200 gesenkt, die Anzahl der Semesterstunden für Pflichtfächer von 150 auf 121 reduziert.
  • Im Rahmen der 200 Semesterstunden kann eine facheinschlägige Praxis mit bis zu 10 Semesterstunden angerechnet werden.
  • An Stelle der traditionellen vier Vertiefungsrichtungen wurden zehn Vertiefungsmodule eingeführt, aus welchen die Studierenden entsprechend ihren individuellen Interessen zwei auswählen können.
  • Prüfungen, die in den früheren Studienplänen aus einem schriftlichen und einem mündlichen Prüfungsteil bestanden, wurden in der Regel auf einen (schriftlichen oder mündlichen) Prüfungsteil beschränkt.
  • Durch den im Studienplan 2002 festgelegten immanenten Prüfungscharakter von Übungen wird in diesen Lehrveranstaltungen eine fortlaufende Leistungskontrolle (z. B. durch Klausuren oder Beurteilung von Teilaufgaben) durchgeführt. Dadurch werden Übungen mit dem Ende jenes Semesters abgeschlossen, in welchem sie von den Studierenden belegt werden.
  • Die Studierenden haben die Möglichkeit mehrere Übungen durch eine fachübergreifende Projektarbeit zu absolvieren.
Schlegeis Sperre
Schlegeis-Netz
Trägerbohlwand
Wehrfelder Langkampfen .

1. Studienabschnitt

Der erste Studienabschnitt umfasst zwei Semester und beinhaltet naturwissenschaftliche und einführende technische Fächer im Ausmaß von insgesamt 39 Semesterstunden. Die Pflichtfächer des 1. Studienabschnitts umfassen Lehrveranstaltungen über

  • Baukonstruktionen
  • Baustoffe und Bauphysik
  • Darstellende Geometrie
  • Geodäsie
  • Informationstechnologie
  • Mathematik
  • Mechanik

Der erste Studienabschnitt wird mit der ersten Diplomprüfung abgeschlossen, die in Form von Lehrveranstaltungsprüfungen abgelegt wird.

Vorbereitend für spätere Lehrveranstaltungen sowie zur Anpassung an ein ausgeglichenes Niveau der Vorbildung für das Bauingenieurstudium werden den Studierenden des ersten Studienabschnitts Aufbaukurse über

  • CAD
  • Chemie
  • Englisch
  • Mathematik
  • Physik

im Ausmaß von jeweils 2 Semesterstunden als freie Wahlfächer angeboten.

2. Studienabschnitt

Der zweite Studienabschnitt umfasst das dritte bis achte Semester und enthält die grundlegenden Bauingenieurfächer. Neben den Pflichtfächern im Ausmaß von 82 Semesterstunden sind vom Studierenden Lehrveranstaltungen im Stundenausmaß von 34 Semesterstunden aus dem allgemeinen Wahlfachkatalog zu absolvieren.

Die Pflichtfächer umfassen Lehrveranstaltungen aus

  • Baubetrieb
  • Baurecht
  • Baustatik
  • Betonbau
  • Betontechnologie
  • Betriebswirtschaft
  • Festigkeitslehre
  • Geotechnik
  • Holzbau
  • Hydraulik
  • Mathematik
  • Mechanik
  • Projektmanagement
  • Rhetorik
  • Stahlbau
  • Umwelttechnik
  • Verkehrsinfrastruktur
  • Wasserbau

Aus dem Wahlfachkatalog können die Pflichtfächer ergänzende Lehrveranstaltungen gewählt werden.

Der zweite Studienabschnitt wird durch die zweite Diplomprüfung abgeschlossen, die in Form von Lehrveranstaltungsprüfungen abgelegt wird.

3. Studienabschnitt

Im dritten Studienabschnitt, der das neunte und zehnte Semester umfasst, werden zur Spezialisierung und Vertiefung der Ausbildung Wahlfächer in insgesamt zehn Modulen zu je 16 Semesterstunden aus folgenden Bereichen des Bauwesens angeboten:

  • Alpintechnologie und Wasserbau
  • Bau- und Projektmanagement
  • Bauinformatik und Visualisierung
  • Baustoffe und Bauwerkserhaltung
  • Computational Engineering
  • Geotechnik und Tunnelbau
  • Hochbau
  • Konstruktiver Ingenieurbau
  • Umwelt- und Kulturtechnik
  • Verkehr und Infrastruktur

Von den angebotenen Modulen sind zwei zu wählen und aus jedem der beiden Module Prüfungen im Ausmaß von jeweils 12 Semesterstunden zu absolvieren.

Darüber hinaus ist eine Diplomarbeit abzufassen. Das Thema ist einem der beiden gewählten Module zu entnehmen und kann vom Studierenden vorgeschlagen oder aus einer Liste von Vorschlägen gewählt werden. Die Bearbeitung muss innerhalb eines Zeitrahmens von sechs Monaten möglich und zumutbar sein.

Das Diplomstudium der Studienrichtung Bauingenieurwesen wird durch die Ablegung einer kommissionellen Prüfung abgeschlossen.

Akademischer Grad

Den AbsolventInnen der Studienrichtung Bauingenieurwesen wird der akademische Grad einer

"Diplom-Ingenieurin"bzw. eines
"Diplom-Ingenieurs"
verliehen.


Exkursion Langkampfen
Geotechnik Institut Wuhan, China
Dekan Schulz
Studenten
.

 

Auslandsaufenthalte während des Diplomstudiums

Da die österreichische Bauwirtschaft erfolgreich im Ausland tätig ist, sind Auslandsaufenthalte während des Studiums für spätere berufliche Auslandseinsätze von großem Wert. Sie bieten den Studierenden die Chance, an ausländischen Universitäten nicht nur ihre Fachkenntnisse zu vertiefen und die Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern auch ihr Wissen über die Kulturen anderer Länder zu erweitern.

Im Rahmen der Europäischen Bildungsprogramme (Sokrates/Erasmus) wird den Studierenden die Möglichkeit geboten, mehrere Monate an einer anderen europäischen Universität zu studieren. Für die Dauer des Erasmus-Auslandsaufenthaltes kann beim Österreichischen Austauschdienst (ÖAD) zur Deckung der erhöhten Lebenshaltungskosten ein Stipendium beantragt werden. Die im Ausland absolvierten Studienleistungen werden an der Baufakultät der Universität Innsbruck selbstverständlich anerkannt. Zu diesem Zweck dient das Europäische System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS). Erasmus-Studierende sind von sämtlichen Studiengebühren an der Gastinstitution befreit. Für die Dauer des Erasmus-Aufenthaltes sind auch an der österreichischen Heimatinstitution keine Studienbeiträge zu entrichten.

Weiters hat die Universität Innsbruck mit einer Reihe von ausländischen Universitäten internationale Kooperationsabkommen abgeschlossen, die ebenfalls Studentenaustauschprogramme beinhalten. In den USA sind hier die University of Notre Dame im Bundesstaat Indiana und die University of New Orleans im Bundesstaat Louisiana zu nennen, in Thailand die Chulalongkorn Universität und die Chiang Mai Universität und in Italien die Universität in Padua und die Universität in Trient.

Zusätzlich können Auslandsaufenthalte an anderen Universitäten durch persönliche Kontakte des Lehrpersonals an Studierende vermittelt werden.


Berufliche Möglichkeiten für Absolventen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen an der LFUI

Das weite Tätigkeitsfeld der Bauingenieure, das sich vom konstruktiven Entwurf, über die Planung und Berechnung bis zur Ausführung von Bauwerken erstreckt, und die umfassende Ausbildung in allen Bereichen des Bauwesens im Rahmen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen an der Universität Innsbruck eröffnen vielfältige berufliche Möglichkeiten für AbsolventInnen dieses Universitätsstudiums. Dementsprechend gut sind die Berufsaussichten sowohl im Inland als auch im Ausland. Entsprechend ihren speziellen Interessen und Fähigkeiten können Absolventen in folgenden Bereichen des Bauwesens tätig werden:

Im Dienst von Auftraggebern
Als Auftraggeber von Bauleistungen seien exemplarisch die öffentliche Verwaltung, Wirtschafts- und Industriebetriebe, Wohnbaugesellschaften und Energieversorgungsunternehmen genannt. In den Bauabteilungen von Auftraggebern umfassen die Tätigkeitsschwerpunkte von Absolventen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen vor allem die Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen, die Bauüberwachung und den laufenden Betrieb und die Erhaltung von Bauwerken.

Im Dienst von Planungsbüros
Schwerpunkte der Tätigkeit von AbsolventInnen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen im Dienst von Planungsbüros bilden die Planung, die Konstruktion und die statische Berechnung von Bauwerken, das Projektmanagement, die Bauaufsicht und die Qualitäts-, Termin- und Kostenkontrolle.

Im Dienst von ausführenden Unternehmen
Zu den ausführenden Unternehmen zählen zum Beispiel die Bauindustrie und das Baugewerbe, die Baustoffindustrie sowie Zulieferbetriebe. Wesentliche Aufgaben von AbsolventInnen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen, die in ausführenden Unternehmen tätig sind, umfassen die Akquisition von Aufträgen, die Projektentwicklung, die Arbeitsvorbereitung und Ablaufplanung, die Bauleitung und die Leistungsprüfung und Kostenkontrolle.

Im Dienst von Lehr- und Forschungsinstitutionen
Die Aufgaben von AbsolventInnen des Diplomstudiums Bauingenieurwesen in der Lehre und Forschung an Universitäten, Fachhochschulen, Höheren Technischen Lehranstalten und Ver-suchs- und Forschungsanstalten umfassen neben der Weitergabe des Wissens insbesondere die Qualitätsprüfung, die kritische Analyse von Bau- und Berechnungsverfahren sowie die Entwicklung neuer Baustoffe und Bauweisen sowie die Weiterentwicklung der Berechnungsverfahren.

Freiberufliche Tätigkeit
Freiberuflich können AbsolventInnen des Diplomstudiums des Bauingenieurwesens mit entsprechender berufseinschlägiger Praxis und nach Ablegung der Ziviltechnikerprüfung als staatlich befugte und beeidete Ziviltechniker tätig sein. Die Befugnisse als Ziviltechniker umfassen beispielsweise die Erbringung von Planungsleistungen, die Erstellung von Ausschreibungsunterlagen, die Übernahme des Projektmanagements, der Bauaufsicht und der Leistungskontrolle, die Erstellung von Gutachten und Schätzungen, die Durchführung von Umweltverträglichkeitsstudien sowie die Überprüfung bestehender Bauwerke.